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Diskussion der für Personalbereitstellungen entscheidungsrelevanten Kosten und ihr Einfluß auf die kurzfristige Personalplanung

  • Christoph Oltmanns
Chapter
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Part of the Neue Betriebswirtschaftliche Forschung book series (NBF, volume 12)

Zusammenfassung

Aus der dargestellten Entwicklung des Personalleasings in der Bundesrepublik Deutschland wird deutlich, daß sich im letzten Jahrzehnt ein eigenständiger Dienstleistungsmarkt gebildet hat, auf dem Arbeitskräfte für eine limitierte Einsatzdauer kurzfristig angeboten und nachgefragt werden (Personalleasingmarkt). Daneben besteht weiterhin der herkömmliche Arbeitsmarkt, der insbesondere durch die Vermittlungstätigkeiten der Arbeitsämter geprägt ist. Auf welchem Markt ein personalnachfragendes Unternehmen seine benötigten Personalkapazitäten einkauft, wird entscheidend davon abhängen, welche Gesamtkosten durch die jeweilige Personalbeschaffungsmaßnahme verursacht werden. Um die durch die Einstellung eines neuen Mitarbeiters oder durch die Rekrutierung einer Leasingkraft bewirkten Kosten ermitteln zu können, müssen sämtliche entscheidungsbeeinflussenden Kostenkomponenten erkannt und ihre Abhängigkeiten sowie ihre Relevanz für die Alternativwahl geprüft werden. Dabei ergibt sich, daß einige Kostenkomponenten einen fixen Charakter aufweisen, weil sie nur einmal bei einer Personalbeschaffungsmaßnahme anfallen. Wird die vom Unternehmen geplante Einsatzdauer einer Arbeitskraft als Proportionalitätsbasis herangezogen, so beeinflußt ihre Länge entscheidend die Kostenhöhe. Weiterhin wird der bei der Entscheidungsfindung zu berücksichtigende Aufwand dadurch bestimmt, ob in der Abteilung für Personalverwaltung begrenzte oder freie Mitarbeiterkapazitäten vorhanden sind.

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Hinweise

  1. 1).
    Die angegebenen Werte beziehen sich auf Berechnungen des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall. Es sind Durchschnittswerte für die BRD aus dem Jahre 1975. Sie sind für den durchschnittlichen Brutto-Lohnsatz pro ZE von DM 10, — für die Metallindustrie errechnet worden. Andere Branchen haben ähnliche Ergebnisse veröffentlicht. Allerdings beinhalten sie nur die gesetzlich vorgeschriebenen und tariflich vereinbarten Lohnzusatzkosten (also keine freiwilligen). Vgl. ohne Verfasser: Nebenkosten erreichen fast zwei Drittel vom Direktlohn, in: Handelsblatt, Kr. 60 vom 26. 3. 1975, 30. Jg. (1975), S. 2 (im folgenden zitiert als “Nebenkosten”).Google Scholar
  2. 4).
    Die konkreten angegebenen Werte dokumentieren das. Vgl. ohne Verfasser: Nebenkosten, a. a. O., S. S. und ohne Verfasser: Am Bau sind die Zusatzkosten höher als der Lohn, in: Handelsblatt, Nr. 67 vom 8. 4. 1975, 30. Jg. (1975), S. 2.Google Scholar
  3. 2).
    vgl. Hilbert, H. L.: Die Berechnung von Einlaufkurven, in: Zentralblatt der Arbeitswissenschaft, 5. Jg. (1951), 9, S. 133.Google Scholar
  4. 1).
    vgl. ohne Verfasser: Personal-Leasing ohne Verwaltungsaufwand, BPL-Presseinformation, Hrsg. Redaktion für Wirtschaftspublizistik, Darmstadt o. J. und Paulmann, Dieter: Personalleasing bewältigt komplette Arbeitsabläufe, in: Handelsblatt, Nr. 205 vom 23. Oktober 1972, 27. Jg. (1972), S. 31.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1979

Authors and Affiliations

  • Christoph Oltmanns

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