Advertisement

Die Entwicklung des Personalleasing und seine ökonomisch und rechtlich relevante Ausprägung für die kurzfristige Personalplanung

  • Christoph Oltmanns
Chapter
  • 28 Downloads
Part of the Neue Betriebswirtschaftliche Forschung book series (NBF, volume 12)

Zusammenfassung

Die Planung hat als wesentlicher dispositiver Faktor des Unternehmens die zukünftigen zieladäquaten Betriebsprozesse im voraus zu entwickeln, die aus mehreren möglichen Handlungsalternativen auszuwählen sind. Bei der Ermittlung dieser Handlungsmöglichkeiten sind alle unternehmensrelevanten Datenkonstellationen zu berücksichtigen. Sie setzen sich aus den Daten zusammen, deren Werte einerseits im Planungszeitpunkt fest vorgegeben sind und deren Eintreten andererseits in der Zukunft für möglich erachtet wird. In die Überlegungen für die Aufstellung der relevanten Aktionsprogramme sind also sowohl der bekannte sichere Datenkranz als auch die zukünftigen, mit Unsicherheit behafteten Datenentwicklungen einzubeziehen. Die Unternehmensleitung hat aus den so entwickelten Aktionsprogrammen die zieladäquaten Pläne auszuwählen und zu realisieren.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Hinweise

  1. 5).
    Vgl. Bogs, Harald: Hecht der gewerblichen Arbeitnehmerüberlassung in der Entwicklung, im Der Betriebs-Berater, Heft 7 vom 10. 3. 1971, 26. Jg. (1971), S. 278.Google Scholar
  2. 6).
    Vgl. Sturn, Helmuth: Kritische Fragen zum Leiharbeitsverhältnis, in: Der Betriebs-Berater, Heft 33 vom 30. 11. 1969, 24. Jg. (1969), S. 1438.Google Scholar
  3. 1).
    Vgl. Hessel, Philipp: Nochmals: Das Leiharbeitsverhältnis, in: Der Betriebs-Berater, Heft 7 vom 10. 3. 1970, 25. Jg. (1970), S. 307 ff.Google Scholar
  4. 3).
    Vgl. ohne Verfasser: Bundessozialgericht zu den Arbeitnehmer-Überlassungsverträgen, in; Der Betriebs-Berater, Heft 23 vom 20. 8. 1970, 25. Jg. (1970), S. 1011 — Bundessozialgericht — Urteil vom 29. 7. 1970, 7 RAr 44/68.Google Scholar
  5. 6).
    ohne Verfasser: Zulässigkeit von Arbeitnehmer-Überlassungsverträgen, in: Der Betriebs-Berater, Heft 32 vom 20. 11. 1970, 25. Jg. (1970), S. 1398.Google Scholar
  6. 1).
    Am 1. 1. 1974 verfügte der UZA über 32 Mitgliedsfirmen, die ca. HO Zweigniederlassungen in 50 deutschen Städten unterhalten. Die Masse der Unternehmen, die Arbeitnehmerüberlassung betreiben, steht außerhalb dieses Verbandes. Da keine Statistiken vorliegen und außerdem weiterhin strittig ist, welche Unternehmen zu den Arbeitnehmerüberlassungs-Firmen zu rechnen sind (Problem: gemischte Unternehmen), kann die Anzahl nur grob geschätzt werden. Die BA veröffentlichte folgende Zahlen: 1968: 145 Firmen; 1969: 350; 1971: 850; 1972: 950. Vgl. Becker, Friedrich: AÜG, a. a. 0., S. 62. Andere Schätzungen geben noch weitaus höhere Zahlen bekannt. Nach dem Inkrafttreten des AÜG sind 4.300 Anträge auf Erlaubniserteilung bei der BA gestellt worden. Vgl. Presseinformation des Unternehmensverbandes für Zeit-Arbeit e. V.: “Auch in schwierigen Wirtschaftsphasen Chancen für die Zeit-Arbeit”, vom 14. Jan. 1974. Von den 4.300 Anträgen wurden 2.700 zurückgezogen oder von der BA abgelehnt. Zirka 1.000 Lizenzen sind von der BA bisher vergeben worden. Ober 600 Anträge ist noch zu entscheiden. Vgl. ohne Verfasser: DG-B-Polemik gegen die Firmen der Zeit-Arbeit, in: Handelsblatt, Nr. 129 v. 10. 7. 1974, 29. Jg. (1974), S. 2.Google Scholar
  7. 1).
    Becker ist der Ansicht, daß der Anspruch des Leiharbeitnehmers auf Lohnfortzahlung gegenüber dem Verleiher entfällt, wenn der Arbeitnehmer von seinem Recht auf Leistungsverweigerung bei einem Streik G-ebrauch macht, der durch Maßnahmen der Arbeitnehmerseite verursacht wurde. Vgl. Becker, Friedrich: AÜG, a. a. 0., S. 327 f. In einem Urteil des Bundesarbeitsgerichtes zu diesem Problemkreis wird dagegen grundsätzlich das Lohnausfall-und veschäftigungsrisiko bei einem Streik dem Verleiher zugerechnet, weil es “ein Teil des typischen, mit seiner besonderen Eigenart notwendigerweise verbundenen wirtschaftlichen Risikos” sei. Ausnahmen läßt das Bundesarbeitsgericht nur gelten, “wenn infolge eines Streiks sämtliche vertraglich vorgesehenen Beschäftigungsmöglichkeiten... wegfallen” oder wenn in dem Arbeitsvertrag ausdrücklich eine andere Regelung aufgenommen würde. Bundesarbeitsgericht — Urteil vom 1. 2. 1973 — 5 AZR 382/72, in: Der Betriebs-Berater, Heft 12 vom 30. 4. 1973, 28. Jg. (1973), S. 564.Google Scholar
  8. 1).
    Vgl. Engelbrecht, Georg: Einzelprobleme bei der Anwendung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, in: Der Betriebs-Berater, Heft 10 v. 10. 4. 1973, 28. Jg. (1973), S. 483.Google Scholar
  9. Becker, Friedrich: AÜG, a. a. 0., S. 140 f.; Moritz, Hans-Werner: Inkrafttreten des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, in: Der Betriebs-Berater, Heft 35/36 v. 20./39. 12. 1972, 27. Jg. (1972), S. 1571; Becker, Friedrich: Kritische Anmerkungen, a. a. 0., S. 47 und Then, Werner: Zeit-Arbeit, a. a. 0., S. 209 f.Google Scholar
  10. 4).
    Mit ähnlicher Argumentation lehnt auch paulmann den Begriff “Zeit-Arbeit” ab und spricht sich für “Fersonalleasing aus, ohne jedoch weitere Konsequenzen daraus zu ziehen. Vgl. Paulmann, Peter: Verwirrung über “Leiharbeit” und “Zeitrrbeit”, in: Ilandelsblatt, Nr. 80 vom 25. 4. 1972, 27. Jg. (1972), s. 37.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1979

Authors and Affiliations

  • Christoph Oltmanns

There are no affiliations available

Personalised recommendations