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Zusammenfassung

Um das Ergebnis der Bundestagswahl und den Einfluß der Medien darauf differenziert betrachten zu können, ist es wichtig, einen Blick auf die Strategien der Parteien zu weifen und die wichtigsten Meinungsbildungsprozesse zu analysieren.

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Literatur

  1. 3.
    Die Daten zur „Politischen Stimmung in Deutschland“ werden mit zwei aufeinanderfolgenden Fragen erhoben: „Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden Sie dann zur Wahl gehen?...Und welche Partei würden Sie wählen?“. Die gemessenen Stimmungen sind nicht ganz deckungsgleich mit den von der Forschungsgruppe Wahlen .Projektion“ genannten konkreten Wahlabsichten. Wenn zum Zeitpunkt der einzelnen Befragungen wirklich Bundestagswahl wäre, „würden längerfristige Grundüberzeugungen und taktische Überlegungen das Wahlverhalten stärker beeinflussen, als es in den augenblicklichen Stimmungen“, die in der Grafik zusammengefaßt sind, „zum Ausdruck kommt.“ So die Erläuterung im monatlichen Politbarometer.Google Scholar
  2. 5.
    Dieser Vorgang ist nicht einmalig. Es gab einen ähnlichen Fall im Frühjahr 1970 vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Damals schien alles klar zu sein; der CDU-Kandidat gegen den amtierenden Ministerpräsidenten Heinz Kühn sollte der Landtagsabgeordnete Lenz sein. Da warf Heinrich Köppler den Hut in den Ring. Es gab ein spannendes parteiinternes Duell, dessen Sieger Köppler hieß. Diese Auseinandersetzung schadete der Union nicht. Im Gegenteil: Die CDU überholte die SPD, der SPD-Ministerpräsident wurde beinahe abgewählt.Google Scholar
  3. 6.
    Laut Erhebungen der Forschungsgruppe Wahlen, Politbarometer Februar, März, April 1998Google Scholar
  4. 7.
    Ob das auch für Helmut Kohl selbst galt, muß nach Einschätzung des Verfassers bezweifelt werden.Google Scholar
  5. 8.
    Gemeint sind damit DER SPIEGEL, Stern, DIE WOCHE und DIE ZEIT.Google Scholar
  6. 9.
    MEDIEN TENOR vom 15. 5. 1998. Dort heißt es auf Seite 4: „Das Image Wolfgang Schäubles hat wegen des Streits um Energiesteuern im Wahlprogramm von CDU und CSU stark gelitten: Kritik an seiner sachpolitischen Arbeit, Schelte aus den eigenen Reihen, Zweifel an seiner Position in der Union — das Bild eines Politikers, der am Ende ist, bevor er anfangen konnte.“Google Scholar
  7. 10.
    Forschungsgruppe Wahlen, Politbarometer 03/98 ff.Google Scholar
  8. 11.
    Ein interessantes Forschungsobjekt wäre der Wortschatz, den Gerhard Schröder in seinen Fernsehauftritten gebrauchte. Dieser simplifizierte Wortschatz ist ein Beleg für die disziplinierte Anpassung dieses Politikers an die Auffassungsgabe der Anzusprechenden im Zeitalter kommerzialisierter elektronischer Medien.Google Scholar
  9. 12.
    Eine Übersicht über die speziell für den Wahlkampf ins Programm gehobenen Sendungen der in die Studie einbezogenen Sender ARD, ZDF, RTL, SAT.l und ProSieben findet sich im Anhang 2. Die Übersicht ist auf der Basis von Informationen erstellt worden, die der Autor von den Sendern erbeten hatte. -Gegenstand der Untersuchung sind darüberhinaus eine große Zahl von wahlkampfrelevanten Beiträgen im Rahmen der üblichen Sendungen wie Nachrichten, Magazine, Talkshows etc.Google Scholar
  10. 13.
    Deren höchste Einschaltquote: 3,92 Millionen Zuschauer bei „Ihre Wahl-Reformstau: Steuern und Renten” (03.09.1998). Alle Angaben zu Zuschauerzahlen und Marktanteilen sind Zahlen der GfK.Google Scholar
  11. 14.
  12. 15.
  13. 16.
  14. 17.
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  16. 19.
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  18. 21.
  19. 22.
  20. 23.
  21. 24.
  22. 25.
    Zur Rolle der großen Fernsehdebatten im Wahlkampf 1972 siehe auch: Hans-Jürgen Weiß, Wahlkampf im Fernsehen. Berlin 1976.Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1999

Authors and Affiliations

  • Albrecht Müller

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