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Dosisverteilungen von Photonenstrahlung in Materie

  • Hanno Krieger
  • Wolfgang Petzold
Chapter
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Part of the Teubner Studienbücher book series (TSBP)

Zusammenfassung

Für die Strahlentherapie wird Photonenstrahlung mit Energien zwischen etwa 10 keV und 50 MeV verwendet. Die Strahlungsquellen sind entweder Röntgenröhren, Beschleuniger oder radioaktive Gammastrahler. Je nach Strahlungsqualität und bestrahltem Medium spielen deshalb verschiedene Wechselwirkungsprozesse für Photonen die dominierende Rolle für die Entstehung der Dosisverteilungen in Materie. Der im menschlichen Gewebe wichtigste Wechselwirkungsprozess ist der Comptoneffekt (s. Abschnitt 1.1.2) mit der dabei entstehenden Streuung der primären Photonen und der Freisetzung von Comptonelektronen. Wie bereits früher ausführlich begründet, sind die bei den primären Wechselwirkungen (Photoeffekt, Comptoneffekt, Paarbildung) entstehenden elektrisch geladenen Sekundärteilchen (Elektronen, Positronen) für die „Feinstruktur“ der Energieübertragung verantwortlich, während die Strahldivergenz und die von der Strahlungsqualität der Photonen abhängige Schwächung des Photonenstrahlenbündels durch Absorption und Streuung zusammen den Photonen-Energiefluß und damit die „Grobstruktur“ der Energiedosisverteilung bestimmen.

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Copyright information

© B. G. Teubner Stuttgart 1989

Authors and Affiliations

  • Hanno Krieger
    • 1
  • Wolfgang Petzold
    • 2
  1. 1.Klinikum IngolstadtIngolstadtDeutschland
  2. 2.Universität WürzburgWürzburgDeutschland

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