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Über den Einfluss von Eltern, Schule und Freunden auf den Drogengebrauch — Konkurrierende Theoretische Annahmen und Empirische Befunde

  • Karl-Heinz Reuband
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Zusammenfassung

Folgt man den dominanten Aussagen der Drogenliteratur, so ist der „Pathologische Erklärungsansatz“ in einer fast universalen Weise durch empirische Befunde bestätigt. Wo immer Konsumenten mit Nichtkonsumenten und Konsumenten mit unterschiedlicher Drogenerfahrung untereinander verglichen werden, finden sich Unterschiede, welche die Konsumenten — zumal diejenigen, die in ihrer Drogenkarriere weit fortgeschritten sind — als psychosozial belastet ausweisen: Sie haben nicht nur ein schlechteres Verhältnis zu den Eltern und der Schule. Sie zeichnen sich auch sonst durch ein stärker gestörtes Verhältnis zur Umwelt aus (vgl. dazu u.a. Burchard et al. 1972:190, Gostomzyk et al. 1973:50, Ladewig et al. 1983:19, Schwarz 1975:92, Täschner 1986:30). Gedeutet werden die Befunde durchweg als Zeichen für das Vorhandensein von Problemlagen, die Jugendliche zum Drogengebrauch prädestinieren. Der “typische” Konsument wird als Person porträtiert, die Probleme hat und diese durch den Griff zur Droge zu bewältigen sucht.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1994

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  • Karl-Heinz Reuband

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