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Drogenwirkungen: Ursachen und Erscheinungsformen

  • Karl-Heinz Reuband
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Zusammenfassung

Wer sich zum Rauschmittelgebrauch entscheidet, verbindet damit die Hoffnung auf eine für ihn neue und möglichst befriedigende Rauschmittelerfahrung. Inwieweit wird diese Hoffnung erfüllt? Welche Erfahrungen werden gemacht und welche Erfahrungen sind überhaupt denkbar? Sieht man von den Arbeiten Howard Beckers einmal ab, so ist die Soziologie des Rausches kaum entwickelt. Die Thematik wird nicht zum Gegenstand theoretischer Reflexion und empirischer Analyse gemacht. Was man findet, sind im Fall von Cannabis allenfalls Laboratoriumsexperimente zur Frage der subjektiven Drogenwirkung, bei denen in künstlichen Situationen ausgewählte Bedingungen manipuliert werden (so z.B. Waskow et al. 1970, Wirler 1970). Erfaßt werden in der Regel erfahrene und hochmotivierte Konsumenten — Personen also, deren Erlebnisse nur in begrenztem Maße auf Konsumenten schlechthin generalisiert werden können. Eingesetzt werden standardisierte Dosen von THC — dem wichtigsten, aber nicht dem einzigen relevanten Wirkstoff von Cannabis (vgl. dazu NIDA 1980:7, Petersen 1984:5). Informationen über den Ablauf in realen Situationen und die hier geltenden Einflüsse existieren kaum.1

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1994

Authors and Affiliations

  • Karl-Heinz Reuband

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