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Mineralputze, Kunstharzputze und Wärmedämmsysteme

  • Dietrich Neumann
  • Ulrich Weinbrenner
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Zusammenfassung

Putz ist ein an Wänden oder Decken ein- oder mehrlagig in bestimmter Dicke aufgetragener Belag aus Putzmörteln oder Beschichtungsstoffen, der seine endgültigen Eigenschaften erst durch Verfestigung am Baukörper erreicht. Je nach Belagdicke und Art der verwendeten Mörtel bzw. Beschichtungsstoffe übernehmen Putze bestimmte bauphysikalische Aufgaben. Zugleich dienen sie der Oberflächengestaltung eines Bauwerkes. Von folgenden Normen ist auszugehen:
  • DIN 18550-1 (Ausg. 1.85) beschreibt als übergeordnete Norm die Putzeigenschaften und notwendigen Fachbegriffe, außerdem legt sie die Anforderungen an die Putze entsprechend ihrer Aufgaben fest.

  • DIN 18550-2 (Ausg. 1.85) enthält die Regeln für die Herstellung und Verarbeitung von Putzmörteln mit mineralischen Bindemitteln.

  • DIN 18550-3 (Ausg. 3.91) beinhaltet Angaben über Wärmedämm-Putzsysteme aus Mörteln mit mineralischen Bindemitteln und expandiertem Polystyrol (EPS).

  • DIN 18550-4 (Ausg. 3.91) beschreibt Putze mit Zuschlägen mit porigem Gefüge.

  • DIN 18558 (Ausg. 8.93) gilt für die Herstellung und Verarbeitung von Kunstharzputzen mit Beschichtungsstoffen aus organischen Bindemitteln.

  • DIN 18559 (Vornorm 12.88) behandelt Wärmedämm-Verbundsysteme, die zur Wärmedämmung und Gestaltung von Wand- und Deckenflächen dienen.

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Copyright information

© Teubner GmbH, Stuttgart/Leipzig/Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Dietrich Neumann
    • 1
  • Ulrich Weinbrenner
    • 1
  1. 1.Fachhochschule DarmstadtDarmstadtDeutschland

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