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Jugend, Freizeit und Medien

  • Heinz-Hermann Krüger
  • Werner Thole

Zusammenfassung

Der Kenntnis- und Forschungsstand zum Themenfeld „Jugend, Freizeit und Medien“ ist ebenso komplex wie vielgestaltig. Umfangreiche Daten wurden in den letzten Jahrzehnten erhoben und vorgelegt (unter anderem Schilling 1977, Allerbeck/Hoag 1985; Fischer u.a. 1981, 1985, Sinus 1984, 1985). Eine Forschungslandschaft ist durch den Zusammenbruch des „real existierenden Sozialismus“ in der DDR mit ihren Ergebnissen (siehe z.B. Voß 1981; Friedrich 1984; aktuell: Lindner 1991; Müller 1990) in die Wahrnehmung und Betrachtung zu reintegrieren. Quasi quer geschnitten wird die erweiterte Materiallage von einem Prozeß der thematischen Differenzierung. Das Themenfeld Jugend und Medien trennte sich von allgemeinen freizeitsoziologischen und -pädagogischen Fragestellungen ab und entwickelte sich zu einem eigenständigen Forschungs- und Darstellungsfeld. Diese wissenschaftspragmatische Ausdifferenzierung spiegeln sowohl thematische Einzeldarstellungen als auch die vorliegenden sozialisations-, jugend- und familientheoretischen Überblicksbände (Hurrelmann/Ulich 1980, 1991; Markefka/Nave-Herz 1989). Damit tragen sie dem quantitativ wie qualitativ breiten Wissensstand zum Themenfeld Rechnung, lösen sich jedoch von der Möglichkeit, den jugendlichen Freizeitalltag als eine, wenn auch widersprüchliche Homogenität zu verstehen und vorzustellen. Thematisch aufgegliederte Zugriffe zu „Jugend, Freizeit und Medien“ unterliegen zudem zuweilen der Versuchung, jugendliches Freizeitverhalten im Alltag als handlungsbezogen, eigenaktiv und selbstsozialisierend zu beschreiben. Das Verhalten von Jugendlichen zu den Medien erhält demgegenüber eine rezeptive, inaktive, fremdsozialisierende Grundstimmung beziehungsweise die Sozialisation durch Medien wird im Vergleich zu der im Freizeitalltag als dominant angesehen.

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© Leske + Budrich, Opladen 1992

Authors and Affiliations

  • Heinz-Hermann Krüger
  • Werner Thole

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