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Macht und Herrschaft

  • Heinz Abels
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Part of the Hagener Studientexte zur Soziologie book series (STSO, volume 7)

Zusammenfassung

Es gibt kaum ein soziologisches Thema, das man so leicht mit den dunklen Seiten der menschlichen Leidenschaften zusammenbringen kann wie das Thema Macht. Ich referiere drei Beispiele einer solchen Reflexion der Macht, wobei ich — im Falle Nietzsche — um Nachsicht bitte, den Blick in ein anderes Stockwerk der Schöpfung ganz erhellend gefunden zu haben. Vielleicht ist es auch gar kein anderes Stockwerk, und vielleicht ist es auch gar keine Frage der Evolution.

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Literatur

  1. 1.
    Ich zitiere nach Arno Schmidt 1974: Brand’s Haide, S. 99f. (Frankfurt am Main, Fischer). Trotz langer und lehrreicher Suche (incl. CD-ROM) habe ich es bei Nietzsche nicht gefunden, bin aber sicher, dass Arno Schmidt, der Vielbelesene, eine vertrauenswürdige Quelle ist. Für Hilfe bin ich dankbar.Google Scholar
  2. 2.
    Lesen Sie bitte meine einleitende Bitte um Nachsicht und meine in dieser Hinsicht höchst persönlichen Spekulationen.Google Scholar
  3. 3.
    Der Gedanke findet sich schon bei Leibniz. (Vgl. Röttgers 1980, S. 599.)Google Scholar
  4. 4.
    Die Machtverhältnisse entstehen natürlich nicht erst im Prozess der Ausübung von Macht, sondern sind als typische Geschichte, als regulierende Muster, schon präsent. Diese abstrakten Muster nennt Foucault „Diagramme“, (vgl. z. B. Foucault 1975, S. 264.)Google Scholar
  5. 5.
    Sueton berichtet in seinen Kaiserbiographien (Calig. 30), dass der Despot Caligula, der ein absolutistisches Gottkaisertum anstrebte, gerne den Satz „oderint, dum metuant! “ („Mögen sie mich doch hassen, wenn sie mich nur fürchten! “) zitierte.Google Scholar
  6. 6.
    In einem großen Text der Weltliteratur erklärt der Großinquisitor die Verfügung über das Denken als Fürsorge für die Menschen, die mit der Freiheit des Gewissens sonst nicht zurecht kämen. (Dostojewski 1880: Die Brüder Karamasow, 1. Teil, 5. Buch V)Google Scholar
  7. 7.
    Das Wort kommt vom lateinischen „auctoritas“, worunter Gültigkeit und Verbürgung und in einem weiteren Sinn dann auch Ansehen und Einfluss verstanden wird.Google Scholar
  8. 8.
    Kurt Röttgers machte mich darauf aufmerksam, dass diese Frage schon im Zentrum der politisch-religiösen Schrift „Über die freiwillige Knechtschaft“ (1576) von Etienne de la Boétie stand. Ihm sei Dank Für philosophisch Interessierte empfehle ich sein Buch „Spuren der Macht“ (1990) und seinen Artikel „Macht“ im Historischen Wörterbuch der Philosophie.Google Scholar
  9. 9.
    Das erklärt auch, warum Menschen sich mit einem totalitären System „arrangieren“. Sie kalkulieren minimale Investitionen und dosierte Konzessionen!Google Scholar
  10. 10.
    Auf diese Sorge komme ich ganz zum Schluss noch einmal in Kapitel 10.3 „Weben Asketischer Protestantismus, Beruf und rationale Lebensführung“ zurück.Google Scholar
  11. 11.
    Das Wort vom Kältetod haben Papcke und ich auch nach gemeinsamer Suche nicht bei Weber gefunden.Google Scholar
  12. 12.
    Da ich selbst erlebt habe, wie Weizenbaum in der Diskussion mit Zitaten jonglierte, vermute ich mal, auch das steht schon irgendwo geschrieben. Für Hilfe bin ich wie immer dankbar.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Heinz Abels

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