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Soziale Ordnung oder: Wie ist Gesellschaft möglich?

  • Heinz Abels
Chapter
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Part of the Hagener Studientexte zur Soziologie book series (STSO, volume 7)

Zusammenfassung

Eine alte Grundfrage der Soziologie lautet: Wie ist gesellschaftliche Ordnung möglich? Obwohl die Antworten, die auf diese Grundfrage der Soziologie bisher gegeben wurden, zahlreich sind, kann man einige Grundkonzepte oder Paradigmen unterscheiden. Die klassischen Vertreter dieser typischen Konzepte sind Thomas Hobbes, Jean-Jacques Rousseau, die schottischen Moralphilosophen, Herbert Spencer, Georg Simmel und Emil Durkbeim.

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Literatur

  1. 1.
    Leviathan, das ist das schreckliche Ungeheuer in der Bibel, dem keiner trotzen kann.Google Scholar
  2. 2.
    Durkheim wird diesen Begriff im Plural verwenden und von,faits sociaux‘sprechen.Google Scholar
  3. 3.
    Das ist eine frühe Formulierung des von Mead später so genannten Prinzips „taking the role of the other“.Google Scholar
  4. 4.
    Um die Suche in den Quellen zu erleichtern, zitiere ich die „Principien der Soziologie“immer nach Paragraphen. Die deutsche Übersetzung wurde an die heutige Sprache angepasst; englische Begriffe wurden eingefügt.Google Scholar
  5. 5.
    In diesem Sinne ist der englische Begriff „interaction“auch eine gute Übersetzung von Wechselwirkung, denn „action“heißt auch „Wirkung“.Google Scholar
  6. 6.
    Die Schreibweise hier und an anderen Stellen verdankt sich nicht einer unbekümmerten Lizenz des „anything goes“in der neuen deutschen Rechtschreibung, sondern hält sich an Simmeis Originaltext.Google Scholar
  7. 7.
    Darum geht es gleich im nächsten Kapitel 4.1 „Durkheim: Soziale Tatsachen“.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. dazu Band 2, Kapitel 2.1 „Durkheim: Socialisation méthodique“.Google Scholar
  9. 9.
    Sie kann hier nur unter einem bestimmten Aspekt, dem der Ordnung, behandelt werden. In späteren Kapiteln wird sie fortgeführt. Einiges wird immer wieder thematisiert, aber da Parsons nicht zu den leichten Theoretikern gehört, halte ich das auch für gerechtfertigt. Wer allerdings eine grundlegende Einführung bevorzugt, kann gerne auch das Kapitel 6 „System“zuerst lesen. Ich gebe aber zu bedenken, dass es dort schon ziemlich abstrakt zugeht. Vielleicht ist es besser, Sie lassen sich auf meine immer neuen Hinfuhrungen zu Parsons ein und erfreuen sich daran, wenn Sie etwas wiedererkennen.Google Scholar
  10. 10.
    Bei dieser Erklärung stützen sich Berger und Luckmann auf die Gedanken des Philosophen Alfred Schütz. Eine kurze Einführung in dessen Werk findet sich in meiner Einführung in interpretative Theorien der Soziologie, Kap. 3; zum Prozess der Institutionalisierung als Typisierung vgl. dort Kap. 4.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Heinz Abels

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