„... ich schäme mich nicht“ Zu Veröffentlichungen der Republikaner

  • Peter Loos

Zusammenfassung

Schneider meint zwar in der Gruppendiskussion, daß die Medien nur immer das bringen, „was denen gefällt“, gleichzeitig sagt er aber auch, daß es etwas gibt, was „allgemein interessant ist“ (Labilität, 3.48 3.49). Dies heißt also, daß es Aussagen gibt, die in die Lebenswelt der Republikaner passen, wie der ‚Schlüssel ins Schloß‘. Im folgenden werden nun einige Aussagen aus Veröffentlichungen der Republikaner — wobei ich aus naheliegenden Gründen davon ausgehe, daß dort genau das steht, was „allgemein interessant“ ist — angeführt, um den Zusammenhang zu den bisher dargestellten Deu-tungsmustern aufzuzeigen. Dabei möchte ich nicht nur einfache Aussagen, wie zum Beispiel ‚Ausländer raus‘, zu entsprechenden Aussagen in den Interviews in Beziehung setzen, sondern wiederum vor allem auf die tieferliegenden Deutungsmuster eingehen.

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Literatur

  1. 77.
    Was hier gebrochen werden soll, ist die absolute Mehrheit der SPD in Burgdorf. Das muß hier aber wieder so verstanden werden, daß nicht die SPD der Gegner der Republikaner ist, sondern die SPD gehört zu den ,Mächtigen` und deren Vorherrschaft wollen die Republikaner beenden.Google Scholar
  2. 78.
    Die Auswahl der Publikationen und der jeweiligen Artikel ist zufällig und ist exemplarisch zu verstehen. Die Hervorhebungen sind jeweils von mir.Google Scholar
  3. 79.
    Er ist im Anhang im vollen Wortlaut abgedruckt.Google Scholar
  4. 80.
    „Respekt“, eine Haltung gegenüber etwas, ist hier eine Tatsache, die man beweisen kann. Die Republikaner bewegen sich also auch auf der Ebene von Tatsachen, wenn sie sich auf inner-psychische Phänomene beziehen; denn eigentlich beweist man Respekt nicht, sondern hat bzw. erweist ihn.Google Scholar
  5. 81.
    Dieses Zitat bezieht sich auf einen Eklat im Europaparlament, bei den zuletzt durch die Saaldiener das Licht gelöscht wurde, um den entstandenen Tumult zu beenden. Vergleiche zu dieser Flut—Metaphorik auch Theweleit (1987). In seiner psychoanalytischen Interpretation von Romanen über die Freikorps der Weimarer Republik schreibt er: „Es ist nicht so sehr die Flut—Metaphorik, um die es geht, als vielmehr ihr spezifischer Gebrauch. Der Sprach-gebrauch läßt alles fließen: alle Brünnlein, nach uns die Sintflut, stille Wasser; Papierfluten, politische literarische, geistige Strömungen, alles ist in Fluß, Einflüsse; schwimmen auf diesen oder jenen Wellen, mit oder gegen den Strom, in der Hauptströmung oder in Nebenströmungen. sich treiben lassen ... Abschaum ...“ (ebd., Bd. 1, S. 237, Hervorhebung P. L.).Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Peter Loos

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