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Terror und Gewalt gegen den »inneren Feind«

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Part of the Beiträge zur Politik und Zeitgeschichte book series (BPZ)

Zusammenfassung

Die Anwendung brutaler Gewalt gegen den »inneren Feind« war ebenso wie die gesellschaftliche Ausgrenzung vieler Menschen ein Kernelement des nationalsozialistischen Herrschaftsprinzips und dem Regime nicht etwa durch den Zwang zur »Gegnerbekämpfung« aufgenötigt. Die nationalsozialistische Ideologie war eine nackte Gewaltideologie, ihre Exekutivinstrumente waren die Organe des »SS-Staates« Himmlers. Von ersten Improvisationen in »wilden« Schutzhaftlagern durch SA, SS und Parteiangehörige zur bürokratischen Perfektionierung und Systematisierung von Verfolgung und Tötung in Konzentrationslagern und später in den Vernichtungslagern des Ostens führte ein gerader Weg. Er war gekennzeichnet durch eine schrittweise Auflösung des überkommenen Normen- und Rechtsstaates, die Proklamation des permanenten Ausnahmezustandes und die Erklärung eines erbarmungslosen Krieges bereits im Frieden gegen alle Regimegegner und solche Menschen, die selbstherrlich und willkürlich zu Gegnern gestempelt wurden.

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© Leske + Budrich, Opladen 2000

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