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Von der Kolonie zur Freien Gemeinde

Sozialdemokratische Arbeit für Bremerhaven
  • Uwe Beckmeyer
Part of the Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der Parteien in Bremen book series (BZGDPUDPIB, volume 1)

Zusammenfassung

In der über hundertjährigen Geschichte der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung der Dreistadt an der Unterweser spielt die Beziehung zu Bremen eine besondere Rolle. Geestemünde, Bremerhaven und Lehe, die drei Hauptorte, waren ja nicht immer gemeinsam bremisch, sondern hatten verschiedene Herren. Geestemünde, in Anlehnung an Geestendorf als hannoversche Konkurrenz zum neuen bremischen Bremerhaven gegründet, wurde ebenso wie der achthundertjährige Flecken Lehe 1866 von Preußen annektiert. So unterschiedlich wie die politische Zugehörigkeit war auch generell die politische Orientierung. Ebenso vielfältig waren die Ansätze einer sich organisierenden Arbeiterbewegung an der Unterweser. Für sie war naturbedingt die Geschichte der SPD-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft bis 1933 nur ein Teil des Spektrums sozialdemokratischer Arbeit in den Unterweserorten, der andere Teil richtete sich auf den Preußischen Landtag, zu dem der 19. hannoversche Wahlkreis gehörte. Erst nach 1947 wird durch die Zusammenführung der selbständigen Städte Bremen und Bremerhaven zum Lande Bremen dieser Aspekt wesentlich bedeutsamer.

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© Leske Verlag + Budrich GmbH, Leverkusen 1983

Authors and Affiliations

  • Uwe Beckmeyer

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