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Primärdaten: Messung und Repräsentativität

  • Jens Borken
  • Andreas Patyk
  • Guido A. Reinhardt
Chapter
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Zusammenfassung

Repräsentative — oder als repräsentativ definierte (!) — Daten zur Beschreibung technischer Systeme basieren in aller Regel auf einer mehr oder weniger begrenzten Anzahl einzelner Meßwerte, die nach einem geeigneten Verfahren ausgewertet wurden. Der Grund ist offensichtlich: Es ist finanziell und zeitlich nicht möglich, z. B. Energieverbrauch und Emissionen des Gesamtbestandes an LKW eines Landes über sämtliche Einsätze etwa eines Jahres zu erfassen, um mittlere spezifische Verbräuche und Emissionsfaktoren zu erhalten. Andererseits müssen alle relevanten Einflußgrößen berücksichtigt werden. Darunter fallen fahrzeugtechnische Eigenschaften, Einsatzarten und die Häufigkeit, mit der diese auftreten. Das heißt, die begrenzte Anzahl an Fahrzeugen, die tatsächlich vermessen werden kann, und die Betriebszustände, in denen die Messungen erfolgen, müssen möglichst realistisch ausgewählt werden. Der Begriff „realistisch“ meint dabei, daß die Fahrzeuge und Betriebszustände möglichst große Anteile am zu beschreibenden „Realbetrieb“ ausmachen. Repräsentative Werte auf verschiedenen Aggregationsebenen werden durch die Gewichtung der Meßwerte mit ihren Anteilen am Realbetrieb erhalten.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1999

Authors and Affiliations

  • Jens Borken
    • 1
  • Andreas Patyk
    • 1
  • Guido A. Reinhardt
    • 1
  1. 1.ifeu-Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbHHeidelbergDeutschland

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