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Problemstellung

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Part of the NBF Neue Betriebswirtschaftliche Forschung book series (NBF, volume 21)

Zusammenfassung

Ausgangspunkt der Untersuchung sind die Bewertungsprobleme, die ein potentieller Erwerber eines Unternehmens zu bewältigen hat (1). Der Unterschied einer Unternehmensveräußerung zu den meisten anderen Markttransaktionen besteht grundsätzlich darin, daß der Preis kein Datum ist, an dem die Beteiligten ihre individuellen Wertvorstellungen über das Objekt messen können, sondern daß der Wert, den das Unternehmen für den Käufer bzw. den Verkäufer hat, erst die Grundlage zur Aushandlung des effektiv zu zahlenden Preises darstellt. Der Wert eines Unternehmens wird in diesem Sinne als Grenzpreis (2) verstanden, als fiktiver Preis, der den Punkt markiert, bei dem sich das betreffende Bewertungssubjekt indifferent gegenüber einer potentiellen Transaktion verhält. Damit ist der Wert des Unternehmens das in monetären Größen ausdrückbare Entgelt, das das jeweilige Entscheidungssubjekt nach Maßgabe seiner individuellen Gegebenheiten den in Zukunft aus der Unternehmung resultierenden Vorteilen (3) als adäquat erachtet.

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Literatur

  1. (1).
    Diese Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes ist insofern notwendig, als unterschiedliche Interpretationen des Begriffes “Unternehmenswert” und damit verbunden unterschiedliche Bewertungsaufgaben auch verschiedene Bewertungskonzeptionen zulassen. Vgl. z.B. Moxter, Adolf, Grundsätze ordnungsmäßiger Unternehmensbewertung, Wiesbaden 1976, S. 23–43Google Scholar
  2. (1a).
    Bartke, Günther, Grundsätze ordnungsmäßiger Unternehmensbewertung — Zur Entwicklung und zum Stand der Diskussion über die Unternehmensbewertung, in: ZfbF, 30. Jg.(1978), S. 238 – 250, hier: S. 238 – 247 und die dort zitierte Literatur.Google Scholar
  3. (2).
    Vgl. z.B. Moxter, Adolf, Grundsätze ordnungsmäßiger Unternehmensbewertung, Wiesbaden 1976, S. 41 – 43.Google Scholar
  4. (3).
    Die Begriffe Vorteil und Nutzen werden im folgenden synonym gebraucht.Google Scholar
  5. (1).
    Vgl. Engels, Wolfram, Betriebswirtschaftliche Bewertungslehre im Licht der Entscheidungstheorie, Köln und Opladen 1962, S. 12Google Scholar
  6. (1a).
    zum Problem der “intersubjektiven Überprüfbarkeit” vgl. auch Moxter, Adolf, Der Kochsche Plangewinn und die Konzeption des objektivierten Plangewinns, in: Unternehmens theorie und Unternehmensplanung, hrsg. von Winfried Mellwig, Wiesbaden 1979, S. 183 – 190, hier: S. 186 – 189.Google Scholar
  7. (2).
    Zur Frage der Einbeziehung nichtfinanzieller Vorteile in das Unternehmenswertkalkül vgl. z.B. Moxter, Adolf, Grundsätze ordnungsmäßiger Unternehmensbewertung, Wiesbaden 1976, S. 121 – 122.Google Scholar
  8. (3).
    Maßgröße für diesen Wert ist dann derjenige Betrag, den das Subjekt für eine ihm in jeder Beziehung äquivalent erscheinende Zahlungsreihe in der ihm zugänglichen besten Alternative aufwenden müßte.Google Scholar
  9. (4).
    Im folgenden sollen die Begriffe Ungewißheit und Unsicherheit gleichermaßen das Vorliegen mehrwertiger Erwartungen umschreiben. Der Begriff “Risiko” hingegen soll nicht synonym gebraucht werden (vgl. z.B. Streit-ferdt, Lothar, Grundlagen und Probleme der betriebswirtschaftlichen Risikotheorie, Wiesbaden 1973, S. 7), sondern vielmehr als Gegensatz zur “Chance” die Gefahr einer Enttäuschung, einer negativen Abweichung vom Erwartungswert, charakterisieren (vgl. Bretzke, Wolf-Rüdiger, Das Prognoseproblem bei der Unternehmensbewertung, Düsseldorf 1975, S. 99).CrossRefGoogle Scholar
  10. (1).
    Vgl. Laux, Helmut, Uhternehmensbewertung bei Unsicherheit, in: ZfB, 41. Jg.(1971), S. 525 – 540, hier: S.525.Google Scholar
  11. (2).
    Vgl. Koch, Helmut, Der Begriff des ökonomischen Gewinns-Zur Frage des Optimalitätskriteriums in der Wirtschaftlichkeitsrechnung, in: ZfbF, 20. Jg.(1968), S. 389 – 411.Google Scholar
  12. (3).
    Unter diesen Problemkreis fällt auch die bei Unternehmensbewertungen meist vernachlässigte Frage, inwieweit die Finanzierung des effektiven Unternehmenskaufpreises die Breite (und Unsicherheit) des Vorteilsstromes beeinflussen kann.Google Scholar
  13. (4).
    Vgl. z.B. Jacob, Herbert, Neuere Entwicklungen in der Investitionsrechnung, in: ZfB, 34. Jg. (1964), S. 487 – 507 und 551 – 594, hier: S. 502 ff.Google Scholar
  14. (1).
    Die Grundlagen für diese Überlegungen sind in der Portfoliotheorie zu finden (vgl. Markowitz, Harry, Portfolio Selection, in: JoF, Vol. 7 (1952), S. 77 – 91). Zur Bedeutung des Problems bei Unternehmens Zusammenschlüssen vgl. z.B.Google Scholar
  15. (1a).
    Swoboda, Peter, Finanzierungstheorie, Würzburg 1973, S. 74; Schierenbeck, Henner, Unternehmensbewertung und Beteiligungskalkül, in: ZfB, 47. Jg.(1977), S. 651 – 668Google Scholar
  16. (1b).
    Leiendecker, Klaus, Externe Diversifikation durch Unternehmens-zusammenschlüsse — Eine einzelwirtschaftliche kapitaltheoretische Analyse unter Berücksichtigung der neueren Kapi-talmarkttheorie, Frankfurt/Main-Zürich 1978, S. 50 – 71.Google Scholar
  17. (2).
    Zu dem Problem der zeitlichen Struktur der Entnahmereihen bei Investitionsentscheidungen vgl. z.B. Fisher, Irving, The Theory of Interest, As Determined by Impatience to Spend Income and Opportunity to Invest it, New York 1930Google Scholar
  18. (2a).
    Hirshleifer, J(ack), On the Theory of Optimal Investment Decision, in: JoPE, Vo. 66 (1958), S. 329 – 352, wiederabgedruckt in: The Management of Corporate Capital, ed. by Ezra Solomon, Chikago 1963, S. 205 – 228Google Scholar
  19. (2b).
    Drukarczyk, Jochen, Investitionstheorie und Konsumpräferenz — Ein Beitrag zur expliziten Berücksichtigung der Entnahmen (Konsumausgaben) im optimalen mehrperiodischen Investitionsprogramm des Unternehmers, Berlin 1970.Google Scholar
  20. (3).
    Vgl. z.B. Koch, Helmut, Der Begriff des ökonomischen Gewinns, a.a.O., hier: S. 398.Google Scholar
  21. (4).
    Notwendigerweise ist ein optimaler Entnahmestrom zu entwickeln, weil nur dieser mit der “besten Alternative” sinnvoll zur Grenzpreisermittlung verglichen werden kann.Google Scholar
  22. (1).
    Vgl. Hax, Herbert, Investitions- und Finanzplanung mit Hilfe der linearen Programmierung, in: ZfbF, 16. Jg. (1964), S. 430 – 446, hier: S. 435 – 439.Google Scholar
  23. (2).
    Vgl. Hax, Herbert, Investitions- und Finanzplanung mit Hilfe der linearen Programmierung, in: ZfbF, 16. Jg. (1964), S. 436Google Scholar
  24. (2a).
    Heister, Matthias, Investitionsrechnung als empirisches Problem, in: ZfB, 31. Jg.(1961), S. 332 – 350.Google Scholar
  25. (3).
    Vgl. Hax, Herbert; Laux, Helmut, Investitionstheorie, in: Beiträge zur Unternehmensforschung, hrsg. von Günter Menges, Würzburg-Wien 1969, S. 227 – 284Google Scholar
  26. (3a).
    Laux, Helmut; Franke, Günter, Der Erfolg im betriebswirtschaftlichen Entscheidungsmodell, in: ZfB, 40. Jg. (1970), S. 31 – 52.Google Scholar
  27. (4).
    Der Begriff des “Planungshorizontes” oder “ökonomischen Horizontes” als Grundlage für eine geschlossene Planaufstellung wurde von Tinbergen erstmals verwendet. Vgl. Tinbergen, J(an), The Notions of Horizon and Expectancy in: Dynamic Economics, in: Econometrica, Bd. 1 (1933), S. 247 – 264Google Scholar
  28. (4a).
    Wittmann, Waldemar, Unternehmung und unvollkommene Information, Köln und Opladen 1959, S. 137–147.CrossRefGoogle Scholar
  29. (5).
    Die Einteilung in diese drei finanziellen Zielgrößen ist auf Schneider zurückzuführen. Vgl. Schneider, Dieter, Modellvorstellungen zur optimalen Selbstfinanzierung, in: ZfbF, 20. Jg.(1968), S. 705 – 739, hier: S. 710 – 739.Google Scholar
  30. (1).
    Zur Abhängigkeit von Planung und Prognose vgl. Bretzke, Wolf-Rüdiger, Das Prognoseproblem bei der Unternehmensbewertung, a.a.O., S. 87 – 90.Google Scholar
  31. (1).
    Dieses Problem gilt auch unter der Prämisse sicherer Erwartungen insofern, als auch hier Entscheidungen nicht unter vollkommener Information, sondern anhand eines gegebenen Informationsstandes (dem ja eine gewisse Auswahl zugrunde liegt) getroffen werden. Vgl. Morgenstern, Oskar, Vollkommene Voraussicht und wirtschaftliches Gleichgewicht, in: ZfN, Bd. 6 (1935), S. 337 – 357, hier: S. 341; Wittmann, Waldemar, Unternehmung und unvollkommene Information, a.a.O., S. 18 – 26.Google Scholar
  32. (2).
    Die Entscheidung über problemrelevante Informationen kann logisch einwandfrei nur anhand vollkommener Information gefällt werden. Vollkommene Information impliziert aber die Berücksichtigung aller Determinanten, Unterdeterminanten usf., was unlösbare Entscheidungsprobleme zur Folge hätte (vgl. dazu Bretzke, Wolf-Rüdiger, Die Formulierung von Entscheidungsproblemen als Entscheidungsproblem, in: DBW, 38. Jg. (1978), S. 135 – 143). Ist aber eine Vorabauswahl erforderlich, so stellt sich gleichzeitig auch die Frage nach der Qualität des damit erreichten Informationszustandes (zu dieser Fragestellung vgl. z.B. Bretzke, Wolf-Rüdiger, Das Prognoseproblem bei der Unternehmensbewertung, a.a.O., S. 71 – 78.Google Scholar
  33. (3).
    Vgl. z.B. Zentes, Joachim, Die Optimalkomplexion von Entscheidungsmodellen. Ein Beitrag zur betriebswirtschaftlichen Meta-Entscheidungstheorie, Köln/Berlin/Bonn/München 1976, S. 45.Google Scholar
  34. (1).
    Diese Art der Prognosen zeichnet sich durch die Anwendung mathematisch-statistischer Techniken aus. Hierzu zählen die Verfahren der Zeitreihenanalyse (Mittelwertverfahren, Trendextrapolation, Wachstumsfunktion) und der Regressionsanalyse (Einfachregression, Regression nach Komponenten, Mehrfachregression). Vgl. z.B. Tinter, Gerhard, Handbuch der Ökonometrie, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, insbes. S. 206 – 313Google Scholar
  35. (1a).
    Gerfin, Harald, Langfristige Wirtschaftprognose, Tübingen 1964Google Scholar
  36. (1b).
    Rothschild, Kurt W., Wirtschaftsprognose, Methoden und Probleme, Berlin/Heidelberg/New York 1969; Bretzke, Wolf-Rüdiger, Das Prognoseproblem bei der Unternehmensbewertung, a.a.O., S. 126 – 180.CrossRefGoogle Scholar
  37. (2).
    Intuitive Prognoseprozesse sind dort angebracht, wo ökonomische Sachverhalte nur in Grenzen quantitativ erfaßbar sind. Der Rückgriff auf intuitiv verfügbares Hintergrundwissen sollte allerdings zu logisch stringenten Aussagen über zukünftige Ereignisse führen. Vgl. dazu und zu den Methoden der “Prognosen durch Intuition” Bretzke, Wolf-Rüdiger, Das Prognoseproblem bei der Unternehmensbewertung, a.a.O., S. 180–189 und die dort zitierte Literatur.Google Scholar
  38. (1).
    Bei dieser Untergliederung der Fragenkreise sind die Punkte “Datenbeurteilung” und “Datenaggregation”, jeweils dem modelltheoretischen Lösungsansatz des Gesamtproblems entsprechend, gegeneinander austauschbar.Google Scholar
  39. (2).
    Die Differenzierung dieser vier Problemkreise erfolgte in Anlehnung an Schneider (vgl. Schneider, Dieter, Investition und Finanzierung, 4. Aufl., Opladen 1975, hier: S. 70 – 149). Bretzke sieht demgegenüber die bewertungsrelevanten Probleme der ünvollkommenheit der Information einerseits in dem Prognoseproblem, worunter Informationsgewinnung und -Verarbeitung fallen, und andererseits in dem Risikoproblem, womit die zur Entscheidung erforderlichen Berücksichtigungsmöglichkeiten der subjektiven Einstellung des Bewertungsträgers zu Risiko und Chance angesprochen werden. (Vgl. Bretzke, Wolf-Rüdiger, Das Prognoseproblem bei der Unternehmensbewertung, a.a.O., S. 84 – 102). Da aber das Informationsproblem auch erheblichen Einfluß auf die Konzeption der Datenaggregation haben kann, erscheinen die Akzente Bretzkes für den Zusammenhang dieser Arbeit als zu spezifisch auf entscheidungstheoretische Lösungen abgestellt.Google Scholar
  40. (1).
    Vgl. z.B. Mellerowicz, Konrad, Der Wert der Unternehmung als Ganzes, Essen 1952, S. 73Google Scholar
  41. (1a).
    Bodarwé, Ernst, Überlegungen zum Kapitalisierungszinsfuß bei der Berechnung des Ertragswertes von Unternehmungen, in: WPg, 16. Jg.(1963), S. 309 – 315, hier: S. 309Google Scholar
  42. (1b).
    Münstermann, Hans, Wert und Bewertung der Unternehmung, 3. Aufl., Wiesbaden 1970, S. 65; Moxter, Adolf, Grundsätze ordnungsmäßioer Unternehmensbewertung, a.a.O., S. 168.CrossRefGoogle Scholar
  43. (2).
    Hierbei geht es um die Frage nach der relativen Bedeutung von Informationen über das zu vergleichende Objekt, soweit sie über die Informationsbreite des Vergleichsobjektes hinausgehen. So habe man z.B. über den Wert einer bestimmten Menge einer Ware zu befinden, wobei als Vergleich nur der Durchschnittspreis pro Menge dieser Ware am Markt bekannt ist. Zusatz Informationen über den zu bewertenden Warenbestand sind hierfür nur dann wertbeeinflussend, wenn sie anhand impliziten Wissens über die Zusammensetzung des Durchschnittes eine Tendenz (z.B.: besser als der Durchschnitt) angeben können. Andere Informationen sind in Anbetracht der fehlenden Vergleichsinformation nutzlos, obwohl sie bei vorhandener Vergleichs information die Wertermittlung beeinflussen würden.Google Scholar
  44. (1).
    D.h., die über den Informations stand des Vergleichsobjektes hinausreichenden Informationen sind entweder ganz zu vernachlässigen oder gesondert zu bewerten. Wenn z.B. Äpfel durchschnittlich 3,— DM/kg kosten, so sind 10 kg Cox-Orange mit 30,— DM zu bewerten. Die Tatsache, daß es sich dabei um Cox-Orange handelt, ist entweder zu vernachlässigen oder verlangt eine gesonderte Untersuchung über den Marktpreis von Äpfeln dieser Sorte.Google Scholar
  45. (2).
    Vgl. z.B. Jaensch, Günter, Ein einfaches Modell der Unternehmensbewertung ohne Kalkulationszinsfuß, in: ZfbF, 18. Jg. (1966), S. 660 – 679Google Scholar
  46. (2a).
    Reuter, Axel, Die Berücksichtigung des Risikos bei der Bewertung von Unternehmen, in: WPg, 23. Jg. (1970), S. 265 – 270Google Scholar
  47. (2b).
    Coenenberg, Adolf Gerhard, Unternehmensbewertung mit Hilfe der Monte-Carlo-Simulation, in: ZfB, 40. Jg. (1970), S. 793 – 804; ders., Das Informationsproblem in der entscheidungsorientierten Unternehmensbewertung, in: ZIR, 6. Jg. (1971), S. 57 – 76; Laux, Helmut, Unternehmensbewertung bei Unsicherheit, a.a.O., S. 525 – 540Google Scholar
  48. (2c).
    Kromschröder, Bernhard, Unternehmensbewertung, Risikopräferenz und optimale Kapitalstruktur, in: ZfbF, 25. Jg. (1973), S. 453 – 480; Bretzke, Wolf-Rüdiger, Das Prognoseproblem bei der Unternehmensbewertung, a.a.O., S. 206 – 224; ders., Zur Berücksichtigung des Risikos bei der Unternehmensbewertung, in: ZfbF, 28. Jg. (1976), S. 153 – 165Google Scholar
  49. (2d).
    Krag, Joachim, Konfliktbezogene Unternehmensbewertung, Meisenheim am Glan 1975, S. 91; ders., Die Berücksichtigung der Ungewißheit in der Unternehmensbewertung mit Hilfe eines modifizierten Ertragswertkalküls, in: ZfB, 48. Jg.(1978), S. 439 – 451Google Scholar
  50. (2e).
    Maul, Karl-Heinz, Probleme prognose-orientierter Untemehmensbewertung, in: ZfB, 49. Jg.(1979), S. 107 – 117Google Scholar
  51. (2f).
    Ballwieser, Wolfgang, Möglichkeiten zur Komplexitätsreduktion bei einer prognose-orientierten Unternehmensbewertung, in: ZfbF, 32. Jg. (1980), S. 50 – 73, hier: S. 56 – 73.Google Scholar
  52. (3).
    Vgl. Moxter, Adolf, Grundsätze ordnungsmäßiger Unternehmensbewertung, a.a.O., S. 126.Google Scholar
  53. (1).
    Dieses Optimalitätskriterium ist zur Grenzpreisermittlung insofern unerläßlich, als jeder suboptimal berechnete Entnahmestrom den Vergleich mit der besten Alternative behindern oder verzerren würde; der “richtige” Grenzpreis käme dann nur zustande, wenn der potentielle Entnahmestrom der Alternativanlage in gleicher Weise “suboptimal” wäre (vorausgesetzt, daß es sich dann tatsächlich noch um die “beste Alternative” handelt).Google Scholar
  54. (2).
    Während ein Entscheidungsbaum nicht nur Zustände sondern auch Handlungsalternativen erfaßt und auswertet, sind in Zustandsbäumen entweder keine Abhängigkeiten der einzelnen Zustände von den Aktionen des Entscheidenden enthalten, oder es werden nur Zustände erfaßt, die bereits optimale Handlungen voraussetzen (vgl. Hax, Herbert, Investitionstheorie, Würzburg 1970, S. 135 – 152).Google Scholar
  55. (3).
    Ein theoretisch “vollkommenes” Modell, das alle zitierten Probleme der Breite, zeitlichen Struktur und Unsicherheit von Zahlungsströmen erfaßt und unter Berücksichtigung der Nutzenfunktion des Bewertungssubjektes simultan optimale flexible Planung und Grenzpreis festlegt, hat Laux entwickelt (vgl. Laux, Helmut, Unternehmensbewertung bei Unsicherheit, a.a.O., hier: S. 528 – 537).Google Scholar
  56. (1).
    Vgl. Moxter, Adolf, Grundsätze ordnungsmäßiger Unternehmensbewertung, a.a.O., S. 119 – 207.Google Scholar
  57. (2).
    Vgl. ders., a.a.O., S. 126.Google Scholar
  58. (3).
    Vgl. ders., a.a.O., S. 126.Google Scholar
  59. (1).
    Vgl. Moxter Adolf, Grundsätze ordnungsmäßiger Unternehmensbewertung, a.a.O., S. 127.Google Scholar
  60. (2).
    Vgl. ders., a.a.O., S. 127.Google Scholar
  61. (3).
    Vgl. ders., a.a.O., S. 127 – 153.Google Scholar
  62. (1).
    Zur Aufgabenorientierung als Basis der Grundsätze ordnungsmäßiger Unternehmensbewertung vgl. Moxter, Adolf, Die Bedeutung der Grundsätze ordnungsmäßiger Unternehmensbewertung, in: ZfbF, 32. Jg. (1980), S. 454 – 459, hier: S. 456.Google Scholar

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