Zusammenfassung

  • Tilo Pannenbäcker

Zusammenfassung

Das Methodische Erfinden auf Basis der Theorie des Erfinderischen Problemlösens (TRIZ) ist eine vielversprechende Methodik, mit der in Unternehmen Problemlösungsprozesse im Rahmen eines Innovationsprozesses und damit der Innovationsprozeß insgesamt besser gestaltet und gelenkt werden können. Dies wird in den drei Teilen dieses Buches untermauert, wenn für das Methodische Erfinden in Unternehmen der Bedarf untersucht, ein Konzept vorgeschlagen und die Perspektiven erläutert werden:
  • In Unternehmen gibt es generellen Bedarf für das Methodische Erfinden sowie unterschiedliche Bedarfsprofile; dies zeigt die empirische „Studie zum Methodischen Erfinden“ in Teil I. So sehen viele Unternehmen Notwendigkeit, Probleme im Rahmen ihrer Innovationsprozesse systematischer zu lösen, und sie äußern deutliches Interesse sowie Akzeptanz für das Methodische Erfinden. Das Methodische Erfinden sollte indes abgestimmt auf den spezifischen Bedarf eines Unternehmens angewendet werden. Ein bedarfsgerechter Ansatz des Methodischen Erfindens muß einer Reihe von Gestaltungs- und Anwendungsempfehlungen entsprechen: Zum einen müssen ein zwangloses Gestalten von Problemlösungsprozessen, eine universelle Unterstützung von Teams und einzelnen Experten sowie wahlweise Kontinuität oder Veränderung im Vorgehen möglich sein. Zum anderen sollten für verschiedene Typen von Innovatoren, Typen von Problemlösem und Typen von Systematikern Problemlösungsprozesse im Rahmen des Methodischen Erfindens unterschiedlich gestaltet werden.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2001

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  • Tilo Pannenbäcker

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