Advertisement

Die unternehmungspolitische Konflikttheorie als Rahmen zur differenzierten Erfassung der Aktionär-Manager-Beziehung

  • Gabriele Varga von Kibed
Chapter
  • 50 Downloads

Zusammenfassung

Es gibt keine einheitliche Definition des Begriffs Unternehmungspolitik. Zur Problemorientierung und zu den Zielen der Unternehmungspolitik werden in der unternehmungspolitischen Literatur äußerst heterogene Auffassungen vertreten. Anhand der von Dlugos und Dorow genannten Unterscheidungsmerkmale lassen sich die verschiedenen Forschungskonzeptionen der Unternehmungspolitik klar voneinander abgrenzen.391 Die analytische Trennung von Prozessen der Grundzielsetzung und der Zielsicherung sowie die Unterscheidung einer disziplinären Orientierung an vorwiegend betriebswirtschaftlichen oder politologischen Fragestellungen ermöglichen eine systematische Differenzierung der unternehmungspolitischen Konzeptionen. Mit dem Unterscheidungsmerkmal des Zielsetzungsprozesses lassen sich unternehmungspolitische Konzeptionen, die sich mit der Problematik des Grundzielsetzungsprozesses der Unternehmungsführung befassen (je nach disziplinarer Orientierung als betriebswirtschaftliche oder als politologische Konzeption), von unternehmungspolitischen Konzeptionen, die sich mit der betriebswirtschaftlich-politologischen Problematik des Zielsicherungsprozesses in und von Unternehmungen befassen, voneinander abgrenzen. Die von Dlugos und Dorow entwickelte und dieser Schrift zugrunde gelegte Unternehmungspolitik versteht sich als betriebswirtschaftlich-politologische Teildisziplin392. Dieser neue Forschungsansatz konzentriert sich auf die Problematik der internen und externen Zielkonflikte und Zielsicherungsprozesse in und von Unternehmungen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 391.
    Vgl. Dorow (1982), Dlugos (1984), S. 287ff. sowie der zugrunde liegende Aufsatz von Dlugos (1974)Google Scholar
  2. 392.
    Vgl. Dlugos (1974), S. 39ff., (1976), Sp. 4093ff. und (1981b), S. 53ff. sowie Dorow (1978) und (1982)Google Scholar
  3. 393.
    Zu den Dimensionen des Politischen in der Politikwissenschaft vgl. Dlugos (1984), S. 288f. und die dort angegebene Literatur. Mit Sternberger (1978), S. 383ff. unterscheidet Dlugos drei Bedeutungskomplexe des Politischen: das institutionelle auch aristotelisch genannte Politikverständnis, das intentionale, machiavellistische Politikverständnis und das prozessuale, augustinische Politikverständnis. Für unternehmungspolitische Ansätze sind die ersten zwei Bedeutungsgehalte bestimmend: das am Wohl der Institution Unternehmung orientierte institutionelle Politikverständnis erscheint in der die verbindliche Grundzielsetzung in den Mittelpunkt stellenden policy-Konzeption der Unternehmungspolitik, das machiavellistische Politikverständnis spiegelt sich in von der politics-Konzeption, welche die Determinierung kollidierender Handlungsspielräume und die Sicherung gefährdeter Ziele durch Machteinsatz in den Mittelpunkt stellt.Google Scholar
  4. 394.
    Vgl. Dorow(1982), S. 21ff.Google Scholar
  5. 395.
    Dorow (1982), S.21Google Scholar
  6. 396.
    Dorow (1982), S.21Google Scholar
  7. 397.
    Vgl. hierzu Dlugos (1974) und (1981a)Google Scholar
  8. 398.
    Vgl.Dorow(1982), S.38Google Scholar
  9. 399.
    Zur Fixierung des Wissenschaftsprogramms der betriebswirtschaftlich-politologischen Unternehmungspolitik vgl. Dlugos (1974), (1976), (1981b) und Dorow (1978) und (1982) sowie die Ausführungen hierzu im Abschnitt A.I.2.C weiter unten.Google Scholar
  10. 400.
    Zu den Merkmalen vgl. Dlugos (1981b), S. 55ff. und (1984), S. 289ff.Google Scholar
  11. 401.
    Von Dorow (1982), S. 30f. werden die Ausdrücke Realfallspezialisierung bzw. Realbereiche verwendet.Google Scholar
  12. 402.
    Dlugos (1984), S. 290Google Scholar
  13. 403.
    Vgl. Dorow (1982), S. 30Google Scholar
  14. 404.
    Vgl. Dlugos (1981b), S.53ff. und zusammenfassend Dlugos (1984), S. 290Google Scholar
  15. 405.
    Vgl. zur Differenzierung von Real- und Idealwissenschaft Dlugos (1972), S. 22ff.: „Realwissenschaften entwickeln Aussagensysteme über Sachverhalte, die durch die Grundmomente Individualität und Zeitlichkeit bestimmbar sind. Idealwissenschaften erheben nicht-reale, lediglich gedachte, mögliche, auch gewollte, und dann auch für wertvoll gehaltene Sachverhalte zu ihrem Gegenstand“ (S. 22). Realaussagen sind demnach „Sprachgebilde mit realem Geltungsanspruch, die faktisch wahr oder faktisch falsch sein können“ (S. 22), Idealaussagen dagegen „Sprachgebilde mit logischem Geltungsanspruch, die logisch wahr oder logisch falsch sein können“ (S. 22). Hauptaufgabe der Real- bzw. Idealwissenschaften ist die Aufstellung faktisch wahrer Aussagen und deren Verknüpfung zu Aussagensystemen (Realmodelle) bzw. die Aufstellung logisch wahrer Aussagen und ihre Verknüpfung zu Aussagensystemen (Idealmodelle). Realwissenschaften können auch Idealaussagen und -système enthalten, denen jedoch lediglich „Hilfsfunktionen“ (S. 22), meist heuristischer Art, zukommen.Google Scholar
  16. 406.
    Auch technologisch genannt, vgl. Dorow (1982), S. 27Google Scholar
  17. 407.
    Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Ansätze würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Sie ist bei Dorow (1982), S. 40ff. und zusammenfassend bei Dlugos (1984) zu finden.Google Scholar
  18. 408.
    Vgl. Dorow (1982), S.33Google Scholar
  19. 409.
    Vgl. Mellerowicz (1963), Sandig (1966), Rühli (1973) und Ulrich (1978).Google Scholar
  20. 410.
    Dorow(1982), S. 32Google Scholar
  21. 411.
    Vgl. Dorow (1982), S. 32ff. und Dlugos (1984), S. 291ff. sowie zusammenfassend dessen Tabellen auf S. 304 und (1981b), S. 58. Daraus ist zu entnehmen, daß lediglich Sandig (1966) mit seiner Theorie betriebswirtschaftspolitischer Entscheidungen eine eindeutig theoretischrealwissenschaftliche Wissenschaftszielorientierung verfolgt (keinesfalls sollen Grundsätze und Verhaltensregeln aufgestellt und Zielsetzungsprozesse wertend analysiert werden). Unter dem Aspekt der Realfallorientierung ist die Arbeit Sandigs der Grundzielsetzungskonzeption zuzuordnen (es werden die Zielsetzungen und Entscheidungen der Unternehmungsführung im Innen- und Außenverhältnis untersucht). Die Problemorientiening seiner Arbeit ist vorwiegend betriebswirtschaftlich. Auch der Ansatz von Mellerowicz (1963) ist der Grundzielsetzungskonzeption zuzuordnen mit hauptsächlich betriebswirtschaftlicher Problemorientierung (bei Beachtung sozialer Belange), er verfolgt aber eindeutig ein pragmatisch-realwissenschaftliches Ziel (Aufstellung von Regeln für das Treffen von Entscheidungen), wobei auch eine formal-ideal Wissenschaftliche Orientierung verfolgt wird. Auch die Arbeit von Rühli (1973) ist eindeutig in die Grundzielsetzungskonzeption der Unternehmungspolitik einzuordnen, die Problemspezialisierung ist weitgehend wirtschaftlicher Natur. Die Wissenschaftszielorientierung seiner Arbeit ist sowohl theoretisch- als auch pragmatisch realwissenschaftlich und formal-idealưissenschaftlich (Optimalmodelle). Unter dem Aspekt der Realfallorientierung ist das Werk von Ulrich (1978) als Grundzielsetzungskonzeption einzustufen (Unternehmungspolitik als oberstes Teilsystem der Führung), die Problemorientierung ist wirtschaftlich (unter Berücksichtigung moralischer Aspekte), die Wissenschaftszielorientierung idealwissenschaftlich (formal und wertend).Google Scholar
  22. 412.
    Vgl. Dorow (1982), S. 36Google Scholar
  23. 413.
    Vgl. Dorow (1982), S. 35f. und 67ff. sowie Dlugos (1984), S. 298ff. 414 Dorow (1982), S. 67 415 Dorow (1982), S. 68Google Scholar
  24. 416.
    Vgl. Easton (1965)Google Scholar
  25. 417.
    Zum Modell Eastons vgl ausf. Dorow (1982), S. 73ff. sowie (1975), S. 337ff., (1976), S. 3ff und (1978), S. 103ff.Google Scholar
  26. 418.
    Zur Prägung des Begriffes vgl. Dlugos (1989), S. 2120Google Scholar
  27. 419.
    Dorow (1982), S. 74Google Scholar
  28. 420.
    Zu den verschiedenen Konversionsalternativen vgl. Dorow (1982), S. 77ff. Zur Kritik am logischen Modell der Konversion von Forderungen, dass es sich um ein Black-Box-Modell handele, in dem Faktoren wie Macht, Informationen und Eigeninteressen außer Acht gelassen werden, vgl. Dorow (1978), S. 107 und (1982), S. 81f.Google Scholar
  29. 421.
    Vgl. Easton (1965), S. 30 entnommen aus Dorow (1978), S. 105Google Scholar
  30. 422.
    Vgl. Dorow (1982), S. 87ff. sowie (1975), S. 339 und (1976), S. 6ff., und Dlugos (1984), S. 298 und (1989), S. 2120Google Scholar
  31. 423.
    Dorow (1982), S. 90Google Scholar
  32. 424.
    Vgl. Kirsch (1973), (1976), (1977), (1981), Heinen (1978), (1980), (1981) und hierzu die Ausführungen von Dorow (1982), S. 91ff. und Dlugos (1984), S. 298ff.Google Scholar
  33. 425.
    Dorow (1982), S. 103Google Scholar
  34. 426.
    Hierzu bemerkt Dorow (1982), S. 107, „ob nicht auch Zielsetzungsprozesse, die unbeabsichtigt politische Wirkungen hervorrufen, wegen ihrer realen Bedeutung Gegenstand unternehmungspolitischer Forschung sein sollten.“Google Scholar
  35. 427.
    Vgl. Dorow (1982), S. 108Google Scholar
  36. 428.
    Vgl. Dorow (1982), S. 110f.Google Scholar
  37. 429.
    Vgl. Dlugos (1974), (1976), (1981b), Dorow (1978), (1982), S. 116ff. 430 Dlugos(1974), S.56Google Scholar
  38. 431.
    Vgl. Dorow (1982), S. 117Google Scholar
  39. 432.
    Vgl. Dorow (1982), S. 31 und Dlugos (1984), S. 303Google Scholar
  40. 433.
    Zur Unterscheidung von Grundziel- und Sicherungszielsetzungsprozessen vgl. Dlugos (1974), Dorow (1975), S. 339fT., (1976), S. 9ff., (1978), S. 63f., (1982), S. 117ff.Google Scholar
  41. 434.
    Vgl. Dorow(1978), S. 64Google Scholar
  42. 435.
    Dlugos (1974), S. 62. Der Sicherungszielsetzungsprozess (kurz Zielsicherungsprozess) wird hier von Dlugos UP-(unternehmungspolitischer)-Zielsetzungsprozess genannt in Abgrenzung zum apolitischen Grundzielsetzungsprozess.Google Scholar
  43. 436.
    Dlugos/Wondracek(1979), S. 13Google Scholar
  44. 437.
    Dorow(1982), S. 122Google Scholar
  45. 438.
    Vgl. Dlugos (1984), S. 303. Zu den Zielkriterien unternehmungspolitischen Handelns vgl. ausf. Abschnitt B.IV.2 weiter unten.Google Scholar
  46. 439.
    Vgl. Dorow(1978), S. 126f.Google Scholar
  47. 440.
    Vgl. Dlugos (1984), S. 303, Dorow (1978), S. 128 und (1982), S. 37 und 122f.Google Scholar
  48. 441.
    Vgl. Dorow (1978), S. 128. Zum Modell formal-rationaler Zielsetzung vgl. Abschnitt B.III.2 weiter unten.Google Scholar
  49. 442.
    Dlugos/Wondracek(1979), S. 13Google Scholar
  50. 443.
    Vgl. Dahrendorf (1962), Boulding (1962) und (1970) und dazu die Analyse von Dorow (1978), S. 27ff. und (1979), S. 360ff. Einen Überblick über die zahlreichen realwissenschaftlichen Forschungsrichtungen der Konflikttheorie in der Soziologie, Psychologie, Sozialpsychologie, Politikwissenschaft und Betriebswirtschaft sowie die idealwissenschaftlichen Konzeptionen im Rahmen der Konfliktforschung gibt Dorow (1978), S. 19ff. Er geht hier auch auf die Unterscheidung zwischen der speziellen Konflikttheorie und der allgemeinen Konflikttheorie als „integrative Disziplin“ (S. 26) ein.Google Scholar
  51. 444.
    Vgl. Dahrendorf (1962), S. 199ff. und hierzu zusammenfassend Dorow (1978), S. 27ff.Google Scholar
  52. 445.
    Dorow (1978), S. 29Google Scholar
  53. 446.
    Vgl. Dahrendorf (1962), S. 211ff.Google Scholar
  54. 447.
    Vgl. Dahrendorf (1962), S. 207Google Scholar
  55. 448.
    Vgl. Dahrendorf (1962), S. 213Google Scholar
  56. 449.
    Vgl. Dorow (1978), S. 31 f. und (1979), S. 360Google Scholar
  57. 450.
    Vgl. Dahrendorf (1962), S. 218ffGoogle Scholar
  58. 451.
    Vgl. Dorow (1978), S. 32fGoogle Scholar
  59. 452.
    Vgl. Dahrendorf (1962), S. 221 ff.Google Scholar
  60. 453.
    Vgl. Dahrendorf (1962), S. 225ff. 434 Dorow (1978), S. 35Google Scholar
  61. 455.
    Dorow (1978), S.36Google Scholar
  62. 456.
    Vgl. Dorow (1978), S. 37Google Scholar
  63. 457.
    Vgl. Dorow (1978), S. 37f. und ausführlich zu den verschiedenen unternehmungspolitischen Konflikthandhabungsmöglichkeiten Abschnitt B.IV.l in diesem Kapitel.Google Scholar
  64. 458.
    Vgl. Boulding (1962), S. 80ff. und hierzu Dorow (1978), S. 45ff. und (1979), S. 362, der auf die unklare Abgrenzung des industriellen Konflikts (z.B. als Lohnkonflikt zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer) vom ökonomischen Konflikt hinweist.Google Scholar
  65. 459.
    Dorow (1978), S.53f.Google Scholar
  66. 460.
    Vgl. Boulding (1962), S. 5Google Scholar
  67. 461.
    Vgl. hierzu Dorow (1978), S. 38ff.Google Scholar
  68. 462.
    Vgl. Boulding (1962), S. 305ff. und hierzu die Ausführungen von Dorow (1978), S. 46f.Google Scholar
  69. 463.
    Dorow (1978), S. 47 (kursiv im Original)Google Scholar
  70. 464.
    Vgl. Boulding (1970)Google Scholar
  71. 465.
    Vgl. Dorow (1978), S. 50f.Google Scholar
  72. 466.
    Dorow (19781 S. 54Google Scholar
  73. 467.
    Dorow(1978), S. 130Google Scholar
  74. 468.
    Vgl. hierzu Dlugos (1977), (1981a und c), (1986) und Dorow (1982), (1997) sowie Dlugos/Dorow (1992) und Dlugos/Dorow/Danesy (1987)Google Scholar
  75. 469.
    Vgl. hierzu die Ausführungen in Kapitel 2, Abschnitt C.II.Google Scholar
  76. 470.
    Dlugos (1986), S.25f.Google Scholar
  77. 471.
    Vgl. Dlugos (1981c), S. 1f., (1986), S. 26 und Dlugos/Dorow/Danesy (1987), S. 120Google Scholar
  78. 472.
    Vgl. Dorow (1997), S. 19Google Scholar
  79. 473.
    Dlugos (1981c), S.1Google Scholar
  80. 474.
    Dorow (1982), S. 141Google Scholar
  81. 475.
    Vgl. Dlugos (1981c), S. 5 und (1986), S. 27Google Scholar
  82. 476.
    Vgl. Dlugos (1981c), S. 2ff. und (1986), S. 27f. und die dort angegebene Literatur zu den die Mitarbeiterzielkriterien betreffenden empirischen Untersuchungen, sowie Dorow (1982), S. 142ff.Google Scholar
  83. 477.
    Vgl. Dorow (1982), S. 143 und Dlugos/Dorow (1992), S. 1798f. zusammenfassend zur Zielkriterienableitung.Google Scholar
  84. 478.
    Zur Ableitung der Zielkriterien in den unternehmungsexternen Austauschbeziehungen der Unternehmung vgl. Dorow(1982), S. 143ff.Google Scholar
  85. 479.
    Vgl. Dorow (1997), S. 20f.Google Scholar
  86. 480.
    Vgl. hierzu Dlugos (1981a), S. 658ff., Dorow (1982), S. 150ff. sowie Dorow (1993), S. 172ff. in der angewandten unternehmungspolitischen Analyse des Internalisierungsprozesses und Dorow/Varga von Kibed (1996), S. 222ff. und (1997), S. 207ff. in der unternehmungspolitischen Analyse personalwirtschaftlicher Konfliktpotentiale im Joint Venture Skoda — Volkswagen.Google Scholar
  87. 481.
    Dlugos/Dorow/Danesy (1987), S. 124Google Scholar
  88. 482.
    Vgl. Dorow/Grunwald (1980), S. 513ff.Google Scholar
  89. 483.
    Dorow(1997), S.22Google Scholar
  90. 484.
    Dlugos/Dorow/Danesy (1987), S. 124Google Scholar
  91. 485.
    Zum Zielsetzungsprozess als Bezugspunkt der unternehmungspolitischen Ermittlung von Konfliktursachen vgl. Dlugos (1981a), S. 654ff., Dorow (1978), S. 65ff. und (1982), S. 155ff. sowie Dorow/Grunwald (1980), S. 512ff.Google Scholar
  92. 486.
    Dorow/Grunwald (1980), S. 515Google Scholar
  93. 487.
    Vgl. Dlugos (1981a), S. 655f., Dorow (1978), S. 66ff. und (1982), S. 156ff.Google Scholar
  94. 488.
    Dorow (1978), S. 66Google Scholar
  95. 489.
    Vgl. Dorow (1978), 66f.Google Scholar
  96. 490.
    Vgl. Dorow/Grunwald (1980), S. 515 und Dorow (1982), S. 158Google Scholar
  97. 491.
    Vgl. Dorow (1997), S. 23. Die Elemente des Zielsetzungsprozesses sind das Alternativenset A (al bis an), die individuellen Zielkriterien ZK (Z1 bis Z4), die Konsequenzen K der Alternativen in bezug auf die Zielkriterien, die Bewertungen W der Konsequenzen je Zielkriterium, die Gewichtung der Zielkriterien (bei unterschiedlichem Wert) sowie die zur Ermittlung der optimalen Alternative notwendige Bestimmung eines Entscheidungskriteriums.Google Scholar
  98. 492.
    Vgl. Dorow/Grunwald (1980), S. 515f. und Dorow (1982), S. 157ff.Google Scholar
  99. 493.
    Zu bemerken sei hier, daß sich der Ablauf realer Zielsetzungsprozesse durch die Existenz zahlreicher Rückkoppelungsprozesse kompliziert, vgl. hierzu Dorow (1982), S. 157Google Scholar
  100. 494.
    Dorow(1982), S. 159Google Scholar
  101. 495.
    Vgl. Dorow (1982), S. 159ff., Dlugos/Dorow/Danesy (1987), S. 123ff., Dlugos (1993), S 81ff. und Dorow (1997), S. 23f.Google Scholar
  102. 496.
    Dorow (1997), S. 23Google Scholar
  103. 497.
    Vgl. Dlugos/Dorow/Danesy (1987), S. 125Google Scholar
  104. 498.
    Dorow (1982), S. 162, Hervorhebungen weggelassen.Google Scholar
  105. 499.
    Einen Überblick über die in der Literatur zur Klassifikation von Konflikten verwendeten Merkmale gibt Dorow (1982), S. 163ff.Vgl. hierzu auch Dorow/Grunwald (1980), S. 519ff.Google Scholar
  106. 500.
    Dorow (1982), S. 163 (Hervorhebungen weggelassen)Google Scholar
  107. 501.
    Dorow (1982), S. 163 (Hervorhebungen weggelassen)Google Scholar
  108. 502.
    Vgl. hierzu ausf. Dorow (1978), S. 147ff.Google Scholar
  109. 503.
    Vgl. zu den Verteilungsideologien basierend auf Homans (1968) und Holm (1970) dieGoogle Scholar
  110. Ausführungen von Dorow (1978), S. 150f. und Dorow/Grunwald (1980), S. 520f. 504 Dorow (1982), S. 164Google Scholar
  111. 505.
    Dorow (1978), S. 152Google Scholar
  112. 506.
    Eigene Darstellung in Anlehnung an die Mitarbeiterzielkriterienanalyse von Dorow (1978), S. 154Google Scholar
  113. 507.
    Zum Exit-Voice-Ansatz siehe Hirschman (1974) und hierzu Dlugos (1990), S. 437f. und (1993), S. 84ff.Google Scholar
  114. 508.
    Vgl. hierzu die Ausführungen in Kapitel 2 dieser Arbeit.Google Scholar
  115. 509.
    Vgl. Dorow (1982), S. 167ff. und Dlugos/Dorow/Danesy (1988), S. 112f.Google Scholar
  116. 510.
    Dorow(1982), S. 171Google Scholar
  117. 511.
    Vgl. Dlugos (1981a), S. 664 und Dorow (1982), S. 171f.Google Scholar
  118. 512.
    Vgl. Dlugos (1990), S. 438ff., (1993), S. 84ff. sowie die dort angeführte Literatur und Dlugos/Dorow/Danesy (1987), S. 127ff.Google Scholar
  119. 513.
    Vgl. Dorow (1982), S. 173Google Scholar
  120. 514.
    Vgl. Dlugos (1977), S. 468, (1981a), S. 666 und (1990), S. 438Google Scholar
  121. 515.
    Dlugos/Dorow/Danesy (1987), S. 128Google Scholar
  122. 516.
    Vgl. Dlugos (1981a), S. 664ff., (1993), 87f. und Dorow (1982), S. 173ff. 517 Dorow (1982), S. 174Google Scholar
  123. 518.
    Dorow(1982), S. 175Google Scholar
  124. 519.
    Vgl. Dlugos (1977), S. 468, (1981a), S. 666ff. und (1993), S. 87f. sowie Dorow (1982), S. 176ff. und Dlugos/Dorow/Danesy (1987), S. 128f.Google Scholar
  125. 520.
    Dorow(1982), S. 177Google Scholar
  126. 521.
    Dorow(1978), S. 135Google Scholar
  127. 522.
    Dlugos/Dorow/Danesy (1987), S. 128Google Scholar
  128. 523.
    Zur Unternehmungsorganisation als Mittel der Konflikthandhabung vgl. Dlugos/Dorow (1992), S. 1802f.Google Scholar
  129. 524.
    Vgl. Dorow (1997), S. 26, zurückzuführen auf das Modell von Dlugos (1977), S. 468Google Scholar
  130. 525.
    Dorow(1978), S. 185Google Scholar
  131. 526.
    Zur Analyse der Bedeutung von Macht für den Determinierungsprozess vgl. ausführlich Dorow (1978), S. 182ff. und zusammenfassend (1997), S. 26ff.Google Scholar
  132. 527.
    Dorow (1978), S. 188Google Scholar
  133. 528.
    Vgl. French/Raven (1959), S. 159ff. und hierzu Dorow (1978), S. 186: „Die Besonderheit des Ansatzes von French/Raven besteht (...) darin, daß die Systematisierung der Machtgrundlagen nicht allein auf den Machtträger abgestellt ist, sondern auch das Problem der Akzeptanz dieser Machtgrundlagen durch den Machtadressaten einbezieht“. Die Belohnungs- und Bestrafungsmacht („reward“ und „coercive power“) beruhen auf der Fähigkeit, durch positive und negative Sanktionen Macht auszuüben, die Vorbildmacht („referent power“) basiert auf der Identifizierung des Machtadressaten mit dem Machtträger, die Expertenmacht („expert power“) gründet auf dem Expertenwissen des Machtträgers und die legitimierte Macht („legitimate power“) beruht auf der akzeptierten Legitimität durch Verträge, Satzungen o.a. In dieser Machttypologie werden jedoch die Machtgrundlagen (z.B. Expertenwissen und Personalität) nicht deutlich von den Wirkungen des Machteinsatzes (z.B. Bestrafung und Belohnung) und den Eigenschaften des Machteinsatzes (z.B. legitimierter Machteinsatz) unterschieden (vgl. hierzu auch Dorow (1997), S. 26), so daß für die unternehmungspoltische Analyse der Konflikthandhabung von einer differenzierteren Erfassung der Machtgrundlagen auszugehen ist.Google Scholar
  134. 529.
    Vgl. Dorow (1978), S. 189ff.Google Scholar
  135. 530.
    Vgl. Dorow (1993a), S. 2578Google Scholar
  136. 531.
    Dorow (1978), S. 190. Die von French/Raven erfassten Machtformen weisen dagegen personale und formale Elemente auf (so kann Belohnungs-, Bestrafungs- oder Vorbildmacht sowohl formale als personale Machtgrundlagen enthalten).Google Scholar
  137. 532.
    Vgl. hierzu auch Dorow (1997), S. 28Google Scholar
  138. 533.
    Die Informationen können realitätsbeschreibend, realitätserklärend, über Wertsetzungen oder Gewolltes Aufschluß geben, vgl. Dorow (1978), S. 194f.Google Scholar
  139. 534.
    Vgl. Dorow (1981), S. 693f., (1982), S. 179ff. und (1997), S. 28Google Scholar
  140. 535.
    Dlugos (1984), S. 303Google Scholar
  141. 536.
    Vgl. Dorow (1982), S. 181ff.Google Scholar
  142. 537.
    Dorow (1997), S.28Google Scholar
  143. 538.
    Dorow (1982), S. 183 (Hervorhebungen weggelassen)Google Scholar
  144. 539.
    Dorow (1982), S. 183 (Hervorhebungen weggelassen)Google Scholar
  145. 540.
    Dorow (1982), S. 185 (Hervorhebungen weggelassen)Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Gabriele Varga von Kibed

There are no affiliations available

Personalised recommendations