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Die zweite Stufe der Gewinnermittlung in Handelsrecht und Steuerrecht

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Part of the Neue betriebswirtschaftliche Forschung book series (volume 69)

Zusammenfassung

Bei verbundenen Unternehmen hat die Erstellung eines Konzernabschlusses neben den Einzelabschlüssen die Aufgabe, einen Gesamtüberblick über die wirtschaftliche Einheit Konzern zu geben. Dazu werden in einem ersten Schritt die Einzelabschlüsse an die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angepaßt.1) Die so entstandenen Handelsbilanzen II werden durch Addition aller Vermögensgegenstände und Schulden in eine Gesamtbilanz überführt. Doch eine reine Summenbilanz reicht nicht aus, um alle Anforderungen an die Konzernbilanz zu erfüllen. Dem Gedanken der wirtschaftlichen Einheit liegt auch eine Erfolgskonzeption zugrunde. Der Erfolg des Konzerns ist das Resultat der Aktivitäten aller Konzernunternehmen am Markt. Die summarische Zusammenfassung der Einzelbilanzen muß daher noch um jene Beträge korrigiert werden, die aus Beziehungen zwischen den einzelnen Konzernunternehmen resultieren.2) Im Abschluß einer fingierten, rechtlich einheitlichen Unternehmung dürfen keine Vorgänge zwischen den Betriebsabteilungen verbucht sein. So sind Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung um alle konzerninternen Kapital-, Kredit-, Lieferungs-und Leistungsgeschäfte zu korrigieren, damit das Konzernvermögen und der Konzernerfolg i.S.d. Fiktion der rechtlichen Unselbständigkeit richtig ausgewiesen werden.3)

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1992

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