Advertisement

Theorie der Versicherungsproduktion als Informationsproduktion

Chapter
  • 27 Downloads
Part of the Neue betriebswirtschaftliche Forschung book series (NBF, volume 60)

Zusammenfassung

Das folgende Kapitel enthält eine erste Anwendung und Konkretisierung der allgemeinen Theorie der Informationsproduktion. Beschrieben und untersucht werden Prozesse der Informationsproduktion in Versicherungsunternehmen, wozu insbesondere auch die Prozesse zur Erzeugung der eigentlichen Leistung der Versicherung, der am Markt angebotenen Versicherungsprodukte, gezählt werden. Wie bei der allgemeinen Analyse der Informationsproduktion werden hierzu die in Versicherungsunternehmen eingesetzten Produktionsfaktoren, die dort erzeugten Informationsprodukte und schließlich die erforderlichen Kombinationsprozesse behandelt.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 2.
    Zur allgemeinen Diskussion dieser beiden Versicherungskonzeptionen vgl. Bachmann (1988), S. 10 ffGoogle Scholar
  2. Zur allgemeinen Diskussion dieser beiden Versicherungskonzeptionen vgl. Mordi (1984), S. 81 ffGoogle Scholar
  3. Zur allgemeinen Diskussion dieser beiden Versicherungskonzeptionen vgl. Müller (1981a), S. 155 ffGoogle Scholar
  4. Zur allgemeinen Diskussion dieser beiden Versicherungskonzeptionen vgl. Schwake (1987), S. 47 ffGoogle Scholar
  5. Zur allgemeinen Diskussion dieser beiden Versicherungskonzeptionen vgl. Ulrich (1987), S. 34 ff.Google Scholar
  6. 4.
    Vgl. die Zusammenstellung und kritische Diskussion bei Wälder (1971).Google Scholar
  7. 5.
    Vgl. zwei aktuelle Veröffentlichungen mit dem Titel “Was ist Versicherung?”: Albrecht/Brinkmann/Zweifel (1987)Google Scholar
  8. Vgl. zwei aktuelle Veröffentlichungen mit dem Titel “Was ist Versicherung?”Müller (1988a), S. 309 ffGoogle Scholar
  9. Vgl. zwei aktuelle Veröffentlichungen mit dem Titel “Was ist Versicherung?” siehe auch Kromschröder/Lehmann (1986), S. 171 ff.Google Scholar
  10. 15.
    Vgl. das idealtypische Gefahrengemeinschaftsmodell in Müller (1988b), S. 130 ff.Google Scholar
  11. 16.
    Vgl. die ausführliche Diskussion bei Müller (1988b), S. 134 ff.Google Scholar
  12. 18.
    Vgl. die ausführliche kritische Diskussion derartiger Besonderheiten der Versicherungstheorie bei Nickel-Waninger (1987), S. 175 ff.Google Scholar
  13. 20.
    Ausführlich vgl. z.B. Bachmann (1988), S. 109 ffGoogle Scholar
  14. Ausführlich vgl. z.B. Müller (1981b), S. 63 ffGoogle Scholar
  15. Ausführlich vgl. z.B. Müller (1988b), S. 138 ff.Google Scholar
  16. 25.
    Neben der risikoreduzierenden Wirkung liegt damit zusätzlich eine komplexitätsreduzierende Wirkung vor, vgl. Nickel-Waninger (1987), S. 172.Google Scholar
  17. 29.
    Zum aktuellen Stand und zur Entwicklung der Informations-und Kommunikationstechnologien vgl. z.B. Ulrich (1987), S. 48 ff.Google Scholar
  18. 30.
    Zur Entwicklungsgeschichte der EDV in Versicherungen vgl. Triibliger (1985), S. 2 fGoogle Scholar
  19. 33.
    Zu dieser Diskussion vgl. z.B. Mlynski (1988), S. 280 ffGoogle Scholar
  20. Zu dieser Diskussion vgl. z.B. Ulrich (1987), S. 57–146.Google Scholar
  21. 35.
    Während 1979 14% der Innendienstmitarbeiter in Versicherungen am Bildschirm arbeiteten, waren es 1984 bereits ca. 45%, vgl. o.V. (1987), S. 296.Google Scholar
  22. 36.
    Vgl. z.B. o.V. (1987), S. 295; Willich (1987), S. 546 ff.Google Scholar
  23. 40.
    Besonders deutlich etwa bei Albrecht (1987), S. 316 ff.Google Scholar
  24. 41.
    Abgesehen von dem immer wieder zu findenden Standardargument, es sei eine “Besonderheit der Versicherung”, vgl. z.B. Albrecht (1987), S. 316Google Scholar
  25. Abgesehen von dem immer wieder zu findenden Standardargument, es sei eine “Besonderheit der Versicherung”, vgl. z.B. Farny (1969a), S. 47 f.Google Scholar
  26. 42.
    Zu den Interdependenzen zwischen Informationsproduktion und Finanzierungsvorgängen in Versicherungen vgl. Müller (1988b), S. 143 ff.Google Scholar
  27. 45.
    So entfallen ca. 70% aller in einem Versicherungsunternehmen anfallenden Kosten auf Schadenzahlungen, vgl. Farny (1986), S. VII.Google Scholar
  28. 48.
    Im Gegensatz dazu sind Informationen über in der Vergangenheit entstandene Schadenzahlungen, wie sie etwa in Schadenstatistiken enthalten sind, als Produktionsfaktoren für die Produktion von Preisinformationen anzusehen, vgl. Bachmann (1988), 5. 184.Google Scholar
  29. 49.
    Zu dieser Auffassung vgl. z.B. Farny (1975), S. 170 ff.Google Scholar
  30. 64.
    Die verschiedenen Versicherungsproduktarten werden üblicherweise als Versicherungszweige bezeichnet, vgl. z.B. Müller-Lutz (1984), S. 426.Google Scholar
  31. 65.
    Zu dieser Einteilung in Hauptversicherungszweige vgl. Farny (1983), S. 9 f.Google Scholar
  32. 69.
    Im Gegensatz dazu Schickinger (1970), S. 1615, der allerdings auf der Basis des Versicherungsschutzkonzeptes argumentiert.Google Scholar
  33. 71.
    Vgl. z.B. Lahno (1980), S. 145 ff; viele dieser Nebenleistungen werden von der Versicherungswirtschaft gerne als “besondere Serviceleistungen” deklariert; kritisch hierzu etwa Surminski (1986), S. 2 ff.Google Scholar
  34. 72.
    Vgl. insbesondere Albrecht (1987), S. 316 ff; Brachmann (1986), S. 203.Google Scholar
  35. 76.
    Aufgrund aktueller Deregulierungsbestrebungen sind hier Veränderungen möglich, vgl. z.B. Farny (1987), S. 1001 ffGoogle Scholar
  36. Aufgrund aktueller Deregulierungsbestrebungen sind hier Veränderungen möglich, vgl. z.B. Krause (1988), S. 348–405.Google Scholar
  37. 77.
    Zum Spartentrennungsgebot vgl. z.B. Farny (1973), S. 14 ffGoogle Scholar
  38. Zum Spartentrennungsgebot vgl. z.B. Rohde-Liebenau (1973), S. 509 ff.Google Scholar
  39. 78.
    Vgl. z.B. Farny (1983), S. 35 ff; dieser bezeichnet Konzerne als “verhinderte Allbranchenversicherer” (S. 36).Google Scholar
  40. 79.
    Beispielsweise in der Kfz-Haftpflicht die Alternativen “unbegrenzte Deckung” oder “bis max. 2 Mio. DM Deckung” bei Personenschäden.Google Scholar
  41. 80.
    Von Nickel-Waninger ( 1987, S. 217) als Baukastenprodukt bezeichnet, das etwa in der Betriebsbzw. Produkt-Haftpflichtversicherung vorliegt.Google Scholar
  42. 82.
    Vgl. S. 104 ff und auch die Zusammenstellung bei Nickel-Waninger (1987), S. 175.Google Scholar
  43. 83.
    Zu dieser Einschätzung vgl. z.B. Delisle (1981), S. 66.Google Scholar
  44. Zu dieser Einschätzung vgl. z.B. Puschmann (1986), S. 7Google Scholar
  45. Zu dieser Einschätzung vgl. z.B. Kritisch dazu Nickel-Waninger (1987), S. 177 f.Google Scholar
  46. 87.
    Ausführlich beschrieben bei Nickel-Waninger (1987), S. 85 ff.Google Scholar
  47. 90.
    Vgl. z.B. o.V. (1962), S. 197, wo unter anderem als treffendes Beispiel die Bezeichnung des Zusammenschlusses nationaler Außendienstverbände in der französischen Fassung als “Bureau International des Producteurs d’Assurance et de Reassurance” angeführt wird.Google Scholar
  48. 91.
    Vgl. Tröbliger (1985), S. 4 ff, siehe auch Müller-Lutz (1984), S. 69 ff; diese vielfach vorzufindende weite Auslegung des Produktionsbegriffes geht auf Farny (1965, S. 57) zurück.Google Scholar
  49. 93.
    Genauer stellen sie betriebswirtschaftlich F+E-Aktivitäten dar, vgl. Schütze (1970), S. 134 ff.Google Scholar
  50. 95.
    Vgl. z.B. Schütze (1970), S. 136; in Kimball/Pfennigstorf (1968, S. 70 ff) werden Verfahren zur Entwicklung neuer AVB an zwei realen Fällen exemplarisch beschrieben.Google Scholar
  51. 96.
    Auf solche “Sonderanfertigungen” entfallen weniger als 2% der gesamten Prämieneinnahmen, vgl. Nickel-Waninger (1987), S. 217.Google Scholar
  52. 100.
    Vgl. z.B. Horbelt/Wiebrig/Zieran (1985), S. 9 ff; Müller-Lutz (1972), S. 202 ff.Google Scholar
  53. 105.
    Dieser Theoriedisziplin sind Gesetze der großen Zahlen zuzuordnen, vgl. z.B. Bamberg/Baur (1985), S. 129 ff; Härtter (1974), S. 160 ff; Menges (1972), S. 163 ff.Google Scholar
  54. 106.
    So beispielsweise bei unabhängigen und identisch verteilten Zufallsvariablen, vgl. z.B. Bamberg/Baur (1985), S. 129.Google Scholar
  55. 112.
    Hierzu zählen alle risikopolitischen Instrumente wie Rückversicherung, Selbstbehalte etc., vgl. z.B. Karten (1972), S. 294 ff.Google Scholar
  56. 115.
    Vgl. zu diesen Daten IBM Frankfurt (1981), S. 52; âhnliche Ergebnisse liefert eine empirische Untersuchung von Müller-Lutz (1972), S. 216 ff.Google Scholar
  57. 116.
    Vgl. Deker (1984), S. 66; siehe auch entsprechende Aufstellungen bei Graser (1985), S. 94.Google Scholar
  58. 119.
    Vgl. z.B. Verband der Lebensversicherungs-Unternehmen (1978), S. 5 ff.Google Scholar
  59. 120.
    Vgl. die Zusammenstellung bei Betriebswirtschaftliches Institut der Versicherungswirtschaft (1983), S. 83 ff.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1989

Authors and Affiliations

There are no affiliations available

Personalised recommendations