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Dokumentenaustausch in offenen Systemen

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Zusammenfassung

Die Arbeit mit einem Textverarbeitungsprogramm gehört heute zum Büroalltag. Nicht selten sollen dabei Dokumente erstellt werden, die Zeichnungen oder Tabellen in Texte integrieren. In der individuellen Büroumgebung ist dies im Allgemeinen ohne große Schwierigkeiten möglich. Probleme treten erst dann auf, wenn das erstellte Schriftstück in gleicher Form an mehrere Empfänger verschickt werden soll. Uneingeschränkte Bearbeitungsmöglichkeiten der Empfänger existieren im Regelfall nur, wenn das zugrunde liegende Hard- und Softwaregerüst bei allen Beteiligten homogen ist. Um dennoch eine Weiterverarbeitung quer über alle Plattformen zu ermöglichen, bleibt nur die Übertragung als Faksimile oder ASCII-Datei unter Verlust von Format- und Layoutinformation. Bei einer Übertragung in elektronischer Form muss das Dokument gleichermaßen von Empfänger wie Absender interpretiert und weiterverarbeitet werden können. Vor diesem Hintergrund wird der Wunsch nach einem Standard deutlich, der Dokumente mit Text und Graphik übertragen, bearbeiten und langfristig archivieren kann Mit SGML und XmL haben sich im Laufe der Zeit zwei Verfahren herausgebildet, die diese Ansprüche umzusetzen und ein neues Verarbeitungsparadigma von Dokumenten einzuführen versuchen. Beide Standards ermöglichen den Zugriff auf Komponenten des Dokumentes, das Hinzufügen von Stilinformationen oder den Austausch in den Dokumenten enthaltener Objekte. Dieser Rahmen schafft damit die Voraussetzungen und die Bausteine für die Verwendung im E-Commerce-Umfeld. Zukünftige Anwendungen werden die Browser-Funktionen als Eingabeinstrument nutzen, so dass Masken um Transaktionen zu visualisieren der Vergangenheit angehören. XML-Dokumente werden als Struktur dienen, die Daten und Anweisungen enthalten, wie eine Transaktion verarbeitet und dargestellt wird. Damit scheint die Zeit gekommen, in der der Benutzer von XML-Dokumenten erwartet, dass diese einen Geschäftsfall mit einem Partner genauso transparent weiterleiten, wie zuvor deren Ausdruck.

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Copyright information

© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig/Wiesbaden 2000

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