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Die Anwartschaft von Aktiven auf eine Alters-, lebenslängliche Invaliden- und Witwenrente

  • Georg Thurmayr
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Part of the Schriftenreihe „Versicherung und Risikoforschung“ book series (VUR, volume 8)

Zusammenfassung

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt im Prinzip analog zur Dekkungsrückstellung bei Lebensversicherungen,416 weshalb die betragsmäßig gleichbleibenden Jahresbeträge417 entsprechend der jährlichen Nettoprämien errechnet werden, die ein Versicherungsnehmer bei vergleichbaren Lebensversicherungsverträgen zu entrichten hat. Besonderheiten bestehen lediglich darin, daß diese fiktiven Versicherungsprämien eine Gegenleistung für die vom Arbeitnehmer erbrachte Betriebstreue darstellen und das verpflichtete Unternehmen die Prämien an sich selbst kalkuliert.418 In der Pensionsrückstellung kommt somit der Selbstversicherungscharakter der unmittelbaren Versorgungszusage sichtbar zum Ausdruck.419

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Literatur

  1. 416.
    Vgl. Höfer, Reinhold, Abt, Oskar (BetrAVG II, 1984 ), St.Gr. Rdnr. 14Google Scholar
  2. 417.
    a Abs. 3 S. 2 Nr. 1 S. 1 EStGGoogle Scholar
  3. 418.
    Vgl. Höfer, Reinhold, Abt, Oskar (BetrAVG II,1984), St.Gr. Rdnr. 14. Ohne Belang sind in diesem Zusammenhang die Meinungsunterschiede, ob als Gegenleistung des Arbeitgebers für die Betriebstreue des Arbeitnehmers das Ruhegeld als solches oder das übernommene Versorgungsrisiko anzusehen ist. Vgl. Blomeyer, Wolfgang (Schranken, 1982 ), S. 955. Vielmehr geht es um die zeitliche Kongruenz von erbrachter Betriebstreue und Kalkulation der fiktiven Prämien.Google Scholar
  4. 419.
    Vgl. Blümich/Ahrend, Förster, Rössler, § 6a EStG Tz. 337Google Scholar
  5. 420.
    Abgetragen auf einer Zeitachse bedeutet dies, daß Abweichungen links vom Erwartungswert realisiert werden. Natürlich ist auch der umgekehrte Fall denkbar, der aber aufgrund der bilanziellen Ungleichbehandlung von Gewinnen und Verlusten bzw. Chancen und Risiken nicht zu berücksichtigen ist.Google Scholar
  6. 421.
    Dasselbe gilt bei Tod des Aktiven, falls er Angehörige hinterläßt, und die Pensionszusage Hinterbliebenenleistungen vorsieht.Google Scholar
  7. 422.
    Unter der Voraussetzung des § 6a Abs. 4 S. 3 EStG kann der Erhöhungsbetrag auf insgesamt drei Wirtschaftsjahre gleichmäßig verteilt werden.Google Scholar
  8. 423.
    Zum Risiko bei Einzelpensionsversicherungen vgl. Müller, Nikolaus E. (Pensionsversicherung, 1973 ), S. 219 ffGoogle Scholar
  9. 425.
    Zur Diskussion anderer denkbarer Verfahren zur Berücksichtigung der Gegenleistung des Pensionsanwärters vgl. Neuburger, Edgar (Pensionsverpflichtungen, 1988 ), S. 175 fGoogle Scholar
  10. 426.
    Vgl. Neuburger, Edgar (Pensionsverpflichtungen, 1988 ), S. 176Google Scholar
  11. 427.
    a Abs. 3 S. 2 Nr. 1 EStGGoogle Scholar
  12. 428.
    Etwas modifiziert entnommen aus Heubeck, Klaus (Richttafeln, 1983 ), S. 38Google Scholar
  13. 429.
    Vgl. allgemein zur prospektiven Methode bei der Berechnung des Nettodeckungskapitals, insbesondere für Versicherungsverträge, bei denen zukünftige Prämien fällig werden, Isenbart, Fritz, Münzner, Hans (Lebensversicherungsmathematik, 1987 ), S. 56 fGoogle Scholar
  14. 430.
    Dadurch wird eine Orientierung der Pensionsrückstellungsbewertung an der wirtschaftlichen Verursachung der Verbindlichkeit erreicht, die in den abgelaufenen Jahren der Betriebszugehörigkeit zu sehen ist. Vgl. zur wirtschaftlichen Verursachung bei Pensionsverpflichtungen Döllerer, Georg (Steuerbilanz, 1988), S. 240; Ahrend, Peter (Bilanzrichtlinien-Gesetz, 1986), S. 582; Heissmann, Ernst (Altersversorgung, 1982), S. 182; Höfer, Reinhold (Pensionsverpflichtungen, 1988), S. 554. Im Gegensatz dazu erfolgt bei der sogenannten Gegenwartswertmethode die Ansparung des Deckungskapitals im Zeitraum zwischen der Erteilung bzw. der Erhöhung der Zusage und dem voraussichtlichen Pensionsalter. Zur Befürwortung der Gegenwartswertmethode vgl. Schneider, Dieter (Kapitalbildung, 1989 ), S. 891 Zur Gegenüberstellung der Volumensentwicklung bei Anwendung der beiden Methoden vgl. Heubeck in Herrmann/Heuer/Raupach, § 6a EStG Tz. 6 ff.Google Scholar
  15. 431.
    Anschaulich sind in diesem Zusammenhang die Ausführungen sowie das Schaubild bei Schülen, Werner: Die Pensionsrückstellungen, in: HdJ III/7, Rdnr. 53 ff. Heubeck gibt an, daß sie spätere Zahlung laufender Renten zu rund 80% aus den Zinsen bestritten wird. Dies ist ein Indiz für die Bedeutung des Rechnungszinses für die Rückstellungsentwicklung. Vgl. Heubeck, Georg (Kriterien, 1984 ), S. 98Google Scholar
  16. Vgl. Kapitel 3.5.1. sowie 3.5.2.1. Zur Verteilung der Rentenbarwerte bei Anwartschaften auf eine Alters-, Invaliden-sowie 60%ige Witwenrente vgl. Engbroks, Hartmut, Fischer, Hans-Friedrich (Zufallsabhängigkeit, 1986), S. 248Google Scholar
  17. 433.
    Auf dieses Problem wird in Kapitel 4.4.2.2. näher eingegangen werden.Google Scholar
  18. 434.
    a Abs. 3 S. 2 Nr. 1 S. 1 EStGGoogle Scholar
  19. 435.
    Vgl. Wöhe, Günter (Bilanzierung, 1987 ), S. 542Google Scholar
  20. 437.
    Vgl. zum Verhältnis der Prämien beim steuerlichen und den modernen Teilwertverfahren Tabelle 17, Seite 132 sowie Tabelle 19, Seite 153Google Scholar
  21. 438.
    Vgl. zum Verhältnis der Prämien beim steuerlichen und den modernen Teilwertverfahren Tabelle 17, Seite 132 sowie Tabelle 19, Seite 153Google Scholar
  22. 439.
    Dies gilt allerdings nur unter der Bedingung, daß die Verarbeitung der Informationen unter Wirtschaftlichkeitsaspekten sinnvoll ist.Google Scholar
  23. 440.
    Vgl. Leffson, Ulrich (GoB, 1987 ), S. 468Google Scholar
  24. 441.
    Vgl. Kapitel 4.4.22.1.Google Scholar
  25. 442.
    Zu den Aufgaben der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vgl. Kapitel 2.1.Google Scholar
  26. 443.
    Vgl. Höfer in Littmann/Bitz/Meincke, § 6a EStG Tz. 99Google Scholar
  27. 444.
    Vgl. hierzu Höfer, Reinhold, Abt, Oskar (BetrAVG I, 1982 ), Arb.Gr. Rdnr. 147 ffGoogle Scholar
  28. 445.
    Heubeck weist darauf hin, daß bei bestehenden Versorgungssystemen die Umstellung von Leistungssystemen auf die Zusage von Festbeträgen auf Verständnis bei den Betriebsräten vor allem dann stößt, wenn sie unter Einbeziehung der Dynamisierung der laufenden Renten als überhöht erscheinen; vgl. Heubeck, Georg (Gestaltung, 1979/80), S. 339 f Obwohl diese Feststellung schon mehr als ein Jahrzehnt zurückliegt, kann sie m.E. als Indiz für die im Text gemachte Aussage herangezogen werden.Google Scholar
  29. 446.
    Da bei der Zusage von Festbeträgen das Inflationsrisiko ganz bei den Arbeitnehmern liegt, während es bei Zusagen in Prozent des letzten Gehalts vollständig vom Arbeitgeber zu tragen ist, existieren auch Zusageformen, die das Risiko der Geldentwertung sowohl auf den Arbeitnehmer als auch -geber verteilen. Vgl. hierzu Neuburger, Edgar (Entwicklungen, 1981 ), S. 855 fGoogle Scholar
  30. 447.
    Vgl. Neuburger, Edgar (Pensionsverpflichtungen, 1988 ), S. 176Google Scholar
  31. 448.
    Unter den Voraussetzungen des § 6 BetrAVG kann zeitgleich zur Sozialversicherungsrente das betriebliche Altersruhegeld in Anspruch genommen werden.Google Scholar
  32. 449.
    Für die Verwendung von Pensionierungswahrscheinlichkeiten vgl. Ahrend, Peter (Bilanzrichtlinien-Gesetz, 1986 ), S. 583; aA. HFA (Pensionsverpflichtungen, 1988), S. 404Google Scholar
  33. 450.
    Diese gilt, falls in der Versorgungsordnung der Umfang der Kürzung nicht explizit festgelegt ist. Ständige Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts; BAG vom 13.3.1990–3 AZR 338/89, DB 1990, S. 1619 (1619) sowie die dort unter II 2 b zitierten UrteileGoogle Scholar
  34. 451.
    Vgl. hierzu Höfer, Reinhold, Abt, Oskar (BetrAVG I, 1982), § 6 BetrAVG Rdnr. 112 ff; auch Blomeyer/Otto, die noch die früher eintretende Anpassungsverpflichtung nach § 16 BetrAVG als Kürzungsgrund erwähnen; vgl. Blomeyer, Wolfgang, Otto, Klaus (BetrAVG, 1984), § 6 BetrAVG Tz. 119 Da die versicherungsmathematische Methode als sehr kompliziert gilt, wurde ein pauschaler Kürzungsfaktor von 0,5–0,7% der Altersrente für jeden Monat vorgeschlagen, der dem vorgesehenen Pensionierungsalter vorausgeht. Zu den quantitativen Auswirkungen vgl. z.B. Heubeck, Klaus (Altersgrenzen, 1990 ), S. 821 fGoogle Scholar
  35. 452.
    Ein beliebiger Wechsel zwischen diesen Pensionsaltern ist jedoch nicht möglich, sondern das Wahlrecht muß einmal und dann endgültig ausgeübt werden. Abschn. 41 Abs. 13 S. 3 und S. 11 EStR. Zu darüber hinausgehenden steuerlichen Voraussetzungen vgl. z.B. Blümich/Ahrend, Förster, Rössler, § 6a EStG Tz. 395 ffGoogle Scholar
  36. 453.
    Vgl. Höfer, Reinhold (Handlungsbedarf, 1989 ), S. 2494Google Scholar
  37. 454.
    Abs. 3 RRG 1992, BGBI I 1989, S. 2261 (2279)Google Scholar
  38. 455.
    Vgl. Höfer, Reinhold (Handlungsbedarf, 1989 ), S. 2494Google Scholar
  39. 456.
    Bei GroBunternehmen könnten Differenzen darüber bestehen, ob eine Vollerhebung notwendig ist oder eine Stichprobenerhebung ausreicht.Google Scholar
  40. 457.
    Vgl. Höfer, Reinhold (Handlungsbedarf, 1989 ), S. 2495Google Scholar
  41. 458.
    So fordert beispielsweise der Hauptfachausschuß der Wirtschaftsprüfer die Berücksichtigung der Fluktuation als zusätzliche Ausscheidewahrscheinlichkeit; vgl. HFA (Pensionsverpflichtungen, 1988), S. 404; g1A. Ahrend, Peter (Bilanzrichtlinien-Gesetz, 1986 ), S. 582Google Scholar
  42. 459.
    Z.B. im Steuerrecht 30 Jahre; § 6a Abs. 3 S. 2 Nr. 1 S. 6 EStGGoogle Scholar
  43. 460.
    Vgl. z.B. Höfer, Reinhold (Handlungsbedarf, 1989 ), S. 2495Google Scholar
  44. 461.
    Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß vor Einführung des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung die Fluktuation steuerrechtlich mit Hilfe eines Näherungsverfahrens berücksichtigt wurde und dieses Verfahren durch die jetzt gültige Pauschalregelung des Mindestalters 30 ersetzt wurde. Vgl. hierzu Höfer, Reinhold, Abt, Oskar (BetrAVG II, 1984), § 6a EStG, Rdnr. 79; Söffmg in Lademann/Söffmg/Brockhoff, § 6a EStG, Tz. 68 f; auch BFH vom 13.11.1975 IV R 170/73, BStB1 1976 II, S. 142 (148 ff)Google Scholar
  45. 462.
    Vgl. Schröder, Wilfried (Fluktuation, 1987 ), S. 114Google Scholar
  46. 463.
    Zur Handhabung von Sonderfällen wie z.B. das Ausscheiden aufgrund eines Sozialplans vgl. Schröder, Wilfried (Fluktuation, 1987 ), S. 114Google Scholar
  47. 464.
    Gerade was den Nenner anbelangt, existieren bei der Diskussion allgemein gültiger Fluktuationskennziffern unterschiedliche Auffassungen. Vgl. zur Diskussion der Durchschnittsformel und der Schlüter-Formel, an der sich der Vorschlag Schröders orientiert, Sabathil, Peter (Fluktuation, 1977 ), S. 24 ffGoogle Scholar
  48. 465.
    Nur diese beiden Faktoren wurden vor Einführung des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung als sogenannte objektiv bedingte Fluktuation steuerrechtlich anerkannt. Vgl. hierzu Söffmg in Lademann/Söffmg/Brockhoff, § 6a EStG Tz. 68Google Scholar
  49. 466.
    Vgl. Kowling, Alexander (Fluktuation, 1989 ), S. 94 fGoogle Scholar
  50. 467.
    Vgl. Schröder, Wilfried (Fluktuation, 1987 ), S. 116Google Scholar
  51. 468.
    Vgl. o.V. (Bewertung, 1969), S. 71 f; Eckwerte finden sich bei Schröder, Wilfried (Fluktuation, 1987 ), S. 115Google Scholar
  52. 469.
    Bei der Bewertung von Gratifikationsrückstellungen wird für die Bemessung des Fluktuationsabschlags die Anwendung überbetrieblicher Vergleichszahlen als angemessene Näherung angesehen. Vgl. Herzig, Norbert (Rückstellungen, 1985/86), S. 87Google Scholar
  53. 470.
    Unter Wartezeiteffekt versteht man, daß bei einer Pensionszusage mit Wartezeit nach deren Ablauf der Teilwert höher ist als bei einer Zusage ohne Wartezeit, obwohl der Verpflichtungsumfang in beiden Fällen gleich hoch ist. Vgl. hierzu Heubeck, Klaus (Richttafeln, 1983 ), S. 38. Dies kann während der Wartezeit jedoch ebenfalls vorkommen. Vgl. hierzu Tabelle 20, Seite 155Google Scholar
  54. 471.
    Zu einer differenzierten Beurteilung der finanziellen Wirkung der Fluktuation für die Einzelverpflichtung und den Gesamtbestand gelangt Schröder, vgl. Schröder, Wilfried (Fluktuation, 1987 ), S. 117 fGoogle Scholar
  55. 472.
    Die vorgetragene Argumentation orientiert sich an Müller, Nikolaus E. (Pensionsversicherung, 1973), S. 133 f. Anzumerken ist, daß Müller im Gegensatz zu Schröder nicht Ausscheideordnungen verwendet, die die Fluktuationswahrscheinlichkeit bereits beinhalten, sondern stattdessen diese separat berücksichtigt. Da beide Autoren jedoch dieselben Effekte beschreiben, ist es m.E. gerechtfertigt, an dieser Stelle die Auffassung Müllers wiederzugeben. Eine ausführliche Beschreibung der Wirkungen findet sich auch bei o.V. ( Bewertung, 1969 ), S. 72Google Scholar
  56. 473.
    Zur genauen Begründung vgl. Müller, Nikolaus E. ( Pensionsversicherung, 1973 ), S. 133Google Scholar
  57. 474.
    Vgl. die Formel zur Berechnung des Teilwertes in Kapitel 4.3., Seite 130Google Scholar
  58. 475.
    Bei der Berechnung anderer langfristiger Rückstellungen, wie z.B. für Gratifikationen oder Jubiläumszuwendungen, reicht die noch ungenauere Berücksichtigung der Fluktuation in Form von Pauschalabschlägen aus. BFH vom 7.7.1983 IV R 47/80, BStB1 193 II S. 753 (754); BFH vom 05.02. 1987 IV R 81/84, BStBI 197 II, S. 845 (848); Herzig, Norbert (Rückstellungen, 1985/86), S. 78 f und 86 f. Gröbere und vereinfachende Regelungen werden folglich durchaus akzeptiert. Aufgrund der wirtschaftlich größeren Bedeutung der Pensionsrückstellungen sollte allerdings eine Verfeinerung der Pauschalregelung des § 6a Abs. 3 S. 2 Nr. 1 S. 6 EStG angestrebt werden.Google Scholar
  59. 476.
    Auch Schröder zieht eine branchenspezifische Verwendung von Fluktuationswahrscheinlichkeiten ins Kalkül, sofern sich für die jeweiligen Wirtschaftszweige ein einigermaßen einheitliches Fluktuationsverhalten feststellen läßt; vgl. Schröder, Wilfried (Fluktuation, 1987 ), S. 116Google Scholar
  60. 477.
    Vgl. hierzu z.B. Kowling, Alexander (Fluktuation, 1987 ), S. 94 fGoogle Scholar
  61. 478.
    So hat beispielsweise auch Schröder Annahmen für Gesamtfluktuationsquoten getroffen, da ihm entsprechendes Beobachtungsmaterial nicht zur Verfügung stand; vgl. Schröder, Wilfried (Fluktuation, 1987 ), S. 116Google Scholar
  62. 479.
    Vgl. Höfer, Reinhold (Handlungsbedarf, 1989 ), S. 2495Google Scholar
  63. 480.
    Für eine Modifizierung des Durchschnittsbeginnalters für die Rückstellungsbildung spricht sich auch Heubeck aus, falls es seiner Ansicht nach überhaupt einen Anpassungsbedarf wegen der Fluktuation geben sollte; vgl. Heubeck, Klaus (Versorgungsverpflichtungen II, 1986 ), S. 356 fGoogle Scholar
  64. 481.
    Derartige Tabellen sind im Steuerrecht keine Seltenheit, wenn man beispielsweise an die sogenannten AfA-Tabellen denkt.Google Scholar
  65. 482.
    Vgl. Schröder, Wilfried (Fluktuation, 1987 ), S. 117 fGoogle Scholar
  66. 483.
    Dieses Problem wird von Schröder selbst angesprochen; vgl. Schröder, Wilfried (Fluktuation, 1987 ), S. 118 Schröder plädiert im Falle des Überganges zu einem der modernen Teilwertverfahren allerdings ebenfalls für die Erhöhung des Mindestalters bei verstärkter Fluktuation.Google Scholar
  67. 484.
    Zur Diskussion einer Pauschalregelung, die auf das Erreichen der Unverfallbarkeitsvoraussetzungen abstellt, da die Fluktuation ab diesem Zeitpunkt keine finanziellen Entlastungen mehr erbringt, vgl. Richter, Gerd (Wertansatz, 1986 ), S. 2164; ähnlich Heubeck in Herrmann/Heuer/Raupach, § 6a EStG Tz. 222, der vorschlägt, den Finanzierungszeitraum generell mit dem Diensteintritt beginnen zu lassen und lediglich bei Unternehmen mit hoher Fluktuation diese anfänglich zu berücksichtigen. Nach Ablauf der Unverfallbarkeitsfristen sollte die Fluktuation nicht mehr einbezogen werden.Google Scholar
  68. 485.
    Vgl. Schmauck, Ursula (Notiz, 1986 ), S. 223 ff.Google Scholar
  69. 486.
    Die Anzahl 21 ergibt sich daraus, da es sich bei den Prämien um vorschüssige Zahlungen handelt.Google Scholar
  70. 487.
    Vgl. Neuburger, Edgar (Pensionsverpflichtungen, 1989 ), S. 11Google Scholar
  71. 488.
    Vgl. Neuburger, Edgar (Pensionsrückstellungen, 1988 ), S. 357Google Scholar
  72. 489.
    Dies ist gleichbedeutend mit der Multiplikation mit dem Annuitätenfaktor des entsprechenden Zeitraumes. Der Begriff Annuitätenfaktor verdeutlicht, daß der Gegenwartswert der zukünftigen Leistungen so auf den Zeitraum bis zum Eintritt des jeweiligen Versorgungsfalles verteilt wird, daß sich konstante Jahresbeträge - in diesem Fall sind es die Teilprämien - ergeben, da unter einer Annuität ein gleichbleibender Betrag verstanden wird.Google Scholar
  73. 490.
    Vgl. Neuburger, Edgar (Pensionsverpflichtungen, 1989), S. 11 f; derselbe (Pensionsrückstellungen, 1988 ), S. 361Google Scholar
  74. 491.
    Die Formel zur Berechnung des von Neuburger als betriebswirtschaftlichen Teilwert bezeichneten Deckungskapitals findet sich bei Neuburger, Edgar (Pensionsrückstellungen, 1988 ), S. 361Google Scholar
  75. 492.
    Zur wahrscheinlichkeitstheoretischen Begründung der Prämienberechnung vgl. Neuburger, Edgar (Pensionsrückstellungen, 1988), S. 357. Zur Problematik der Übertragbarkeit des Modells der Lebensversicherung auf die Bewertung von Pensionsrückstellungen vgl. Neuburger, Edgar (Entwicklungen, 1989 ), S. 65 f.Google Scholar
  76. 493.
    Zur Berechnung der Aktivenrenten, die z.B. auch bei der Berechnung der Prämienhöhe im steuerlichen Teilwertverfahren Anwendung finden, vgl. Heubeck, Klaus (Richttafeln, 1983 ), S. 22 fGoogle Scholar
  77. 494.
    Instruktiv ist in diesem Zusammenhang die Gegenüberstellung der Formeln zur Berechnung der Teilwerte, die auf Schmauck bzw. Neuburger und Schröder zurückgehen. Vgl. hierzu Neuburger, Edgar (Pensionsrückstellungen, 1988 ), S. 361Google Scholar
  78. 495.
    Die Verwendung des Begriffes “betriebswirtschaftlicher” Teilwert wird in dieser Arbeit vermieden, da m.E. damit eine gewisse normative Wirkung verbunden ist, die den Eindruck erwecken könnte, das modifizierte Teilwertverfahren sei nicht in der Lage, den zukünftigen Verpflichtungsumfang betriebswirtschaftlich vernünftig auszuweisen. Betriebswirtschaftlich ist m.E. hauptsächlich entscheidend, daß identische Verpflichtungsumfänge zu gleich hohen Rückstellungsbeträgen führen, womit insbesondere die Vermeidung des Wartezeiteffekts angesprochen ist. Dieser Anforderung werden beide Verfahren gleichermaßen gerecht, weshalb vermieden werden sollte, daß ein Verfahren durch die Bezeichnung “betriebswirtschaftlich” einseitig als besonders vorteilhaft herausgestellt wird.Google Scholar
  79. 496.
    Vgl. Tabelle 20, Seite 155; weitere Besonderheiten ergeben sich bei dienstzeitabhängigen Rentenansprüchen. Vgl. hierzu Tabellen 21 und 22, Seite 165 ff sowie 170 ff.Google Scholar
  80. 497.
    Vgl. hierzu auch die Erläuterungen zur Berechnung des Erwartungswertes der Altersrente auf Seite 4Google Scholar
  81. 498.
    Seite 132. Ein numerischer Vergleich der beiden Verfahren unter zusätzlicher Berücksichtigung der steuerlichen Bewertungsmethode findet sich bei Neuburger, Edgar (Pensionsverpflichtungen, 1989 ), S. 10 ffGoogle Scholar
  82. 499.
    Zum Einfluß verschiedener Wartezeiten auf die Rückstellungshöhe beim steuerlichen Teilwertverfahren vgl. Ahrend/Förster/Rößler, 2. Teil, Rdnr. 253 ffGoogle Scholar
  83. 500.
    Dies gilt sowohl für eine Versorgungszusage ohne Wartezeit als auch in vermindertem Umfang für eine Verpflichtung mit Wartezeit.Google Scholar
  84. 501.
    Vertritt man die Auffassung, daß als Gegenleistung des Arbeitgebers für die Betriebstreue des Arbeitnehmers das übernommene Versorgungsrisiko anzusehen ist, wird eine Orientierung der Prämienhöhe am Umfang der übernommenen Risiken zwingend. Vgl. zu dieser Ansicht Blomeyer, Wolfgang (Schranken, 1982 ), S. 955Google Scholar
  85. 502.
    Dies gilt insbesondere dann, wenn die Berechnung der Teilwerte nach den bei Neuburger, Edgar (Pensionsrückstellungen, 1988 ), S. 361 dargestellten Formeln erfolgt.Google Scholar
  86. 503.
    Vgl. Luik, Hans (Pensionsverpflichtungen, 1987 ), S. 737Google Scholar
  87. 504.
    Vgl. HFA (Pensionsverpflichtungen, 1988 ), S. 404Google Scholar
  88. 505.
    Vgl. Wysocki, Klaus von (Pensionsrückstellungen, 1988 ), S. 241Google Scholar
  89. 506.
    Ein entsprechender Formulierungsvorschlag findet sich bei Schmauck, Ursula (Notiz, 1986 ), S. 226Google Scholar
  90. 507.
    Zur Entwicklung der Risikoparameter Tod, Invalidität und Überleben bei einer Finzelpensionsversicherung vgl. Müller, Nikolaus E. (Pensionsversicherung, 1973), S. 219 ff, insbesondere auch Abbildung 17 auf S. 221; vgl. ebenso die Abbildung bei Richter, Gerd (Steuerersparnis, 1980), S. 2. Zu den betragsmäßigen Auswirkungen bei Zugrundelegung der aktuellen steuerlichen Gegebenheiten vgl. Richter, Gerd (Überwachung, 1985 ), S. 902Google Scholar
  91. 508.
    An dieser Stelle sei bereits auf das abschließende Beispiel in Kapitel 5. verwiesen.Google Scholar
  92. 509.
  93. 510.
    Abbildung 22 stellt lediglich das modifizierte sowie das steuerliche Teilwertverfahren gegenüber, da der Ansatz nach Neuburger/Schröder auf denselben Prinzipen basiert wie das modifizierte Teilwertverfahren, und sich deshalb eine separate Berücksichtigung erübrigen kann.Google Scholar
  94. 511.
    Die spätere Multiplikation mit dem Rentenanspruch ist nur dann erforderlich, wenn die Ungleichverteilung der Rentenansprüche unbeachtet bleibt. Ansonsten würden sie schon vorher in die Prämienhöhe für jeden einzelnen Berechtigten eingehen.Google Scholar
  95. 512.
    Vgl. Kapitel 3.5.2.1.2., Seite 114 ff.Google Scholar
  96. 513.
    Vgl. hierzu Neuburger, Edgar (Rechenverfahren, 1983 ), S. 6 ffGoogle Scholar
  97. 514.
    Seite 165 ffGoogle Scholar
  98. 515.
    Seite 155 ffGoogle Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1992

Authors and Affiliations

  • Georg Thurmayr

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