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Probleme und Perspektiven einer erweiterten betriebswirtschaftlichen Sichtweise

  • Jürgen Freimann
Part of the Neue betriebswirtschaftliche Forschung book series (NBF, volume 53)

Zusammenfassung

Die in der zusammenfassenden theoretischen Verortung der Verfahren zum Ausdruck kommende Uneindeutigkeit ihrer Einordnung und Bewertung verlängert sich in die Frage nach den Perspektiven ihrer Weiterentwicklung und ihres praktischen Wirksamwerdens hinein, die im folgenden abschliessenden Kapitel thematisiert werden soll. In Bezug auf diese Perspektiven stellen sich im einzelnen vor allem die drei folgenden Fragen:
  1. 1.

    Gibt es erfolgversprechende Wege für die Suche nach einem der erweiterten Orientierung der Verfahren angemessenen theoretischen Fundament, oder ist die an den Verfahren kritisierte Selektivität und teilweise Beliebigkeit der einbezogenen Informationen bzw. Bewertungskriterien notwendiger Bestandteil jeder sozialen Bewertung?

     
  2. 2.

    Wie ist die instrumenteile Weiterentwicklung der Verfahren zu denken? Wie können die Ergebnisse der empirischen und instrumenteilen Kritik in konstruktive Vorschläge für Verfahren der 2. oder 3. Generation umgesetzt werden?

     
  3. 3.

    Wo sind die gesellschaftlichen Triebkräfte, die die Weiterentwicklung der Verfahren, deren praktische Anwendung und vor allem ein einzelwirtschaftliches Handeln befördern könnten, das der in den Verfahren angedeuteten Pluralisierung der Beteiligungsmuster und Handlungsorientierung zur Durchsetzung verhilft?

     

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Literatur

  1. 1.
    An dieser Stelle ist keine Erörterung der diversen unterschiedlichen Begriffe von Wissenschaft bzw. Theorie beabsichtigt, wie sie in den Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen wissenschaftstheoretischen und wissenschaftlichen “Schulen” gegeneinandergehalten werden, da diese Gegensätze für den hier behandelten Zusammenhang unbeachtlich erscheinen (vgl. aber z.B. Adorno, 1969 sowie Raffée/Abel, 1979).Google Scholar
  2. 1.
    Es ist hier nicht der Raum, die Entwicklung der Werttheorie und des Wertbegriffs im einzelnen genauer darzustellen (vgl. aber z.B. Hofmann, 1971; für die Betriebswirtschaftslehre z.B. Schmalenbach, 1949; Wittmann, 1956; Engels, 1962; zur Kritik Pfriem, 1983 insbes. S. 167 ff). Allerdings muß konstatiert werden, daß die volkswirtschaftliche Werttheorie sich heute weitgehend auf eine funktionalistische Preisbildungslehre reduziert hat, (vgl. Hofmann, 1971, S. 18 f), eine betriebswirtschaftliche Wertlehre völlig fehlt (vgl. Pfriem, 1983, S. 168 f), so daß die Gesichertheit des monetären Wertbegriffs kaum mehr als eine vermeintliche ist.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1989

Authors and Affiliations

  • Jürgen Freimann

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