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Diskussion des Modells

  • Henrike Fröchling
Part of the Studien zur Sozialwissenschaft book series (SZS, volume 182)

Zusammenfassung

Ziel des in den vorigen Kapiteln erarbeiteten Rational-Choice-Modells des Wahlverhaltens ist es, die Wirkungsweise wirtschaftlicher Bestimmungsgründe des Wahlverhaltens zu analysieren und zu erklären. Wie gut kann der Rational-Choice-Ansatz dies leisten? Eine Gegenüberstellung mit dem wichtigsten rivalisierenden Ansatz der Wahlforschung, dem Michigan-Modell, soll diese Frage beantworten helfen. Dabei soll untersucht werden, welche Erklärungen für die Einflüsse wirtschaftlicher Faktoren der sozialpsychologische Ansatz anbietet und wie diese im Vergleich zum Rational-Choice-Ansatz abschneiden. Vor allem das mutmaßliche Defizit an substantieller Erklärungskraft des Parteiidentifikations-Ansatzes dürfte hier negativ zu Buche schlagen. Das sozialpsychologische Modell mag zwar einfach und überschaubar sowie realistisch und empirisch testbar sein, was seinen durchschlagenden Erfolg in der Wahlforschung mit begründet hat und es zu einem praktikablen Instrument gemacht hat. Es fehlt ihm jedoch inhaltliche Erklärungskraft und Verallgemeinerungsfähigkeit in einem Handlungsmodell mit größerem Spektrum als nur Wahlverhalten.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen/Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Henrike Fröchling

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