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Aurelio de’ Giorgi Bertòla Leben Werk Zeitgenossen

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Part of the Abhandlungen der Rheinisch-Westfälischen Akademie der Wissenschaften book series (ARAW, volume 52)

Zusammenfassung

Was mit den folgenden Bemerkungen nicht versucht wird, ist eine geschlossene Biographie Bertòlas. Ihre Nachzeichnung würde Raum und Detail auf italianistische Fragen verwenden müssen, die mit dem hier gestellten Themenkreis nur lockere Beziehungen aufweisen. Zudem, Ansätze zur Erfassung Bertòlas in der Geistesgeschichte seines Landes liegen in vielfältigen Arbeiten vor, über die A. Piromallis Buch — selbst ein wichtiger Beitrag zu diesem Gesichtspunkt — in seinem letzten Kapitel hinreichend informiert. Was hingegen diesen Arbeiten entweder völlig fehlt oder nur ungenügende Aufmerksamkeit abverlangte, ist die Kontinuität, mit der der Literator Bertòla, Schriftsteller im weiteren Sinne des Wortes gemäß dem Sprachgebrauch des 18. Jahrhunderts, in eigenen Werken wie in Übersetzungen, ferner in kritischen Beiträgen zu periodischen Schriften eine Mittlerstellung deutscher Kultur in Italien erringt und durchhält. Erst auf diesem Hintergrund seines Deutschlandbildes wird sich die Leistung der Rheinreisebeschreibung würdigen und einordnen lassen.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. Cesare Balbo, Della storia d’Italia dalle origini fino ai nostri tempi. (Sommario). 1846, ed. Giuseppe Talamo. Milano: Giuffrè 1962;Google Scholar
  2. 1a.
    Luigi Salvatorelli, Sommario della Storia d’Italia. Milano: Einaudi 1955; Storia d’Italia. Milano: Mondadori o.J.; Storia d’Italia, diretta da Nino Valeri. Torino: UTET 1954ff. — Eine knappe Übersicht bietet Georges Bourgin, Histoire d’Italie. Paris: Presses Universitaires de France. 3. Aufl. 1964 (= Que sais-je. No. 286). Zur ersten Jahrhunderthälfte vgl. zuletzt die erschöpfende Arbeit von Franco Venturi, Settecento riformatore. Torino: Einaudi 1969.Google Scholar
  3. 2.
    Quellen hierfür bietet zunächst der Nachruf: Notizie per l’Elogio di Aurelio de’ Giorgi Bertola, esposte da Pompilio Pozzetti delle Scuole Pie, Bibliotecario nazionale in Modena. Rimino, presso Giacomo Massoner 1799 (BM); wiederholt in der zweiten italienischen Ausgabe der Rheinreise, d. h. in: Bertòla, Opere scelte. Milano: Giovanni Silvestri MDCCCXVII, S. VII-XLIII; dann in: Bertòla, Alcune Operette in Prosa. Venezia: Alvisopoli MDCCCXXIX, S. 5–33. Vgl. den Artikel in DBI Bd. VI, S. 564 ff. von E. Bigi und die dort angeführte Literatur, die für das folgende herangezogen wurde.Google Scholar
  4. 3.
    Enciclopedia Cattolica, Bd. VIII, S. 982; Wurzbach, Bd. 18, S. 244ff. — Migazzi (1714–1803) war allerdings Innsbrucker.Google Scholar
  5. 4.
    Enc. Ital., Bd. 16, S. 372; Enc. Catt., Bd. V, S. 1932f.Google Scholar
  6. 5.
    Wurzbach, Bd. 11, S. 70ff.Google Scholar
  7. 6.
    Wurzbach, Bd. 36, S. 138 ff.Google Scholar
  8. 7.
    Vgl. dazu das in der UB Bologna aufbewahrte MS. 4294 (= MS. Battaglini 48), Filza no. 2: Carte riguardanti Aurelio Bertòla e la sua eredità, a. 1797 sgg. Erhalten hat sich darunter eine Liste der persönlichen Gebrauchsgegenstände und der Hauseinrichtung. Das Testament betont zwar die Bedeutung der gesammelten Briefschaften, fügt jedoch — ebenso wie von der Bibliothek Bertòlas — keine Inventarliste bei.Google Scholar
  9. 8.
    Nicht nachweisbar.Google Scholar
  10. 9.
    Pecci, Nr. 171 — dem diese zweite Auflage unbekannt ist — gibt für den Erstdruck ebenfalls 1783 als Erscheinungsjahr an. — Benutztes Exemplar: BM.Google Scholar
  11. 10.
    Berichtigt aus dem Druckversehen: della della.Google Scholar
  12. 11.
    aaO., S. 11 f. — Übersetzung: Stampa hatte mir mehrfach besonnene Hinweise über den Wunsch gegeben, mich dichterisch auszusprechen. Eines Frühlingsmorgens nun, zu jener Zeit, als er Vorsteher der Kongregation war und ich mich der Gottesgelehrsamkeit widmete, waren mir beim Aufstehen einige poetische Kleinigkeiten durch den Kopf gegangen, und ich hatte, wie es leider des öfteren vorkam, den Pater Orsi und den Pater Berti vergessen und mich stattdessen ans Verseschmieden gemacht. Auf meinem Tischchen standen Tasso, Young und Ossian. Tür und Fenster meines Zimmers standen offen, und ich genoß so beim Dichten die Morgenluft der Täler von Accona, als unversehens Stampa in meinem Zimmer stand. Er fragt mich, was ich da mache, und, da er keine Antwort erhält, schlägt er die Bücher auf, die er auf dem Tisch sieht. Wie er statt Theologen und Kanonisten Dichter findet, sagt er, das Handwerkszeug verrät die Arbeit; laßt sehen, was Ihr macht. Ich las ihm meine Verse vor, die glücklicherweise eine Nachahmung jener prächtigen Oktaven aus dem Befreiten Jerusalem enthielten, in denen Gottes Thron beschrieben wird. Das Thema gefiel ihm, und er fuhr fort: ich verstehe nicht, wie ein Dichter über Mittelmäßigkeit hinausgelangen kann, wenn er den Klassikern seine Gedanken entlehnt; meiner Meinung nach müssen die Dichter selbst die Farben des Stils beherrschen. Und warum sollte man nicht auf die Quellen zurückgehen, aus denen jene selbst nachahmten, und von dort neue Normen beziehen und somit nicht Nachahmer eines Nachahmers sein ? Danach trug er mir einen Abschnitt aus der Bibel vor, aus dem, wie es ihm schien, Tasso manchen Gedanken entlehnt habe, und schlug mir vor, jene Stelle selbst nachzuahmen. Aus den Betrachtungen, die er mir später über diese kleine Arbeit mitteilte, hätte sich eine Abhandlung zusammenstellen lassen, die an die Seite jener gehört hätte, die der Abt Roberti uns über den Gebrauch der Physik in der Dichtung gegeben hat. Glücklich wäre ich, wenn ich jenen Morgen mir immer vor Augen gehalten hätte ! — Bertòla spielt an auf Giovanni Battista Roberti, Lettera sopra l’uso della fisica nella poesia. 1763. (BM) 12 Les Nuits d’Young traduites de l’Anglois par M. le Tourneur. s. a. a Paris Chez Lajayde. 27 baj.: hs. italienische Besprechung von vier Seiten nebst einer dreiseitigen italienischen Übersetzung eines Briefs Youngs an Voltaire, auf den die Besprechung Bezug nimmt. Hs. im Bertòla-Faszikel in Rimini. — Ein — wohl in einer italienischen Zeitschrift zu suchender — Druck der Jugendarbeit ist mir nicht nachweisbar.Google Scholar
  13. 13.
    Enc. Ital., Bd. 10, S. 573f.; Enc. Catt., Bd. 3, S. 1836ff.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. Pecci, Nr. 104–127, dazu — für die spanischen Übersetzungen — A. Palau y Dulcet, Manual del Librero Hispano-Americano. Barcelona, 2. Aufl. 1949, Bd. 2, S. 198 Nr. 28493.Google Scholar
  15. 15.
    Leipzig: Dyck 1775, Bd. 17, S. 326. (ULC)Google Scholar
  16. 16.
    Nürnberg: Johann Eberhard Zeh. 1776, Bd. 3, S. 345. (ULC)Google Scholar
  17. 17.
    Zu Murr s. ADB, Bd. 23, S. 76 ff.Google Scholar
  18. 18.
    Enc. Ital., Bd. 8, S. 927 f. s. v. Domenico Carraciolo.Google Scholar
  19. 19.
    In Forlì sind drei Briefe C.s an Bertòla vorhanden, datiert: Paris, 5. 8. 1777; ebd., 29. 9. 1777; ebd., 9. 6. 1778.Google Scholar
  20. 20.
    Nicht nachweisbar.Google Scholar
  21. 21.
    Nach der Ausgabe Arezzo: Bellotti 1775 (= Pecci, Nr. 110).Google Scholar
  22. 22.
    F. Flamini übergeht die Ausführungen dieser Schrift vollständig.Google Scholar
  23. 23.
    aaO., S. 69. — Übersetzung: In jenes (d. i. Goldene Zeitalter) wird die Handlung dieser Idyllen verlegt, die dadurch eine Wahrscheinlichkeit bekommt, die uns um so inniger berührt, als sie uns nicht etwa die knäbischen Chimären der Flüsse, die von Honig fliessen, und der Pflanzen, die Äpfel braten, vorstellt, sondern ein Bild der Unschuld und des Glücks, das die alten Patriarchen genossen.Google Scholar
  24. 24.
    ebd. — Übersetzung: Es gibt tausend Arten, ländliche Gegenstände angenehm darzustellen, wenn man sich der Wahrscheinlichkeit bedient.Google Scholar
  25. 25.
    Bertòla nennt Bielfelds Progrès des Allemands dans les Sciences, les Belles-Lettres etc. und Voltaires Essai sur la Poésie Epique. Google Scholar
  26. 26.
    Über sie will Bertòla in einem Saggio sulla poesia estemporanea ausführlich handeln. Dieses Werk ist jedoch anscheinend im Druck nie erschienen.Google Scholar
  27. 27.
    Bertòla hebt hervor, daß der berühmte Abbé Armand im Journal Etranger schon 1762 Kleist als den deutschen Alkäus lobte.Google Scholar
  28. 28.
    aaO., S. 76:,disegno e colorito insieme’.Google Scholar
  29. 29.
    ebd.:,retratto, non una bella figura’.Google Scholar
  30. 30.
    aaO., S. 77:,dettaglio di una delicatezza estrema’.Google Scholar
  31. 31.
    aaO., S. 78ff.:,Riflessioni sul dettaglio‘.Google Scholar
  32. 32.
    aaO., S. 80.Google Scholar
  33. 33.
    aaO., S. 81.Google Scholar
  34. 34.
    aaO., S. 82. — Übersetzung: Er läßt nichts übrig, das man sich vorstellen kann, sagt Ramsay von Fénélon, und ich sage es von Gessner, aber er gibt unendlich viel zu denken.Google Scholar
  35. 35.
    aaO., S. 87. — Übersetzung: Man muß die Schauspiele der Natur nach ihren Teilen unterscheiden. Da gibt es eine sublime Natur: Himmel, Raum, Dämmerung, Phänomene, glaube ich, die allen Poeten zukommen, so viele nur jemals auf der Oberfläche des Globus existieren können. Es gibt eine schöne Natur: Ausblick auf Berge, köstliche Hügel, fruchttragende und wohlbebaute Gegenden usw. Die Natur in dem begrenzteren Raum eines schattigen Ortes, eines wilden Gartens, einer fröhlichen Situation kann man lieblich nennen.Google Scholar
  36. 36.
    aaO., S. 91. — Übersetzung: Ich wollte es schon herausgeben, als sich mir die Gelegenheit bot, es Literaten jener Nation vorzulegen, von der ich schrieb; und ich wurde höflich von ihnen darauf hingewiesen, daß viele mir unbekannte lebende Schriftsteller einen hervorgehobenen Platz in meinem Buch verdienten. Ich schäme mich nicht, eine Wahrheit zu gestehen, die nicht gegen mich voreinnehmen sollte, wenn man die Schwierigkeiten bedenkt, schnell die jüngsten Veröffentlichungen zu erhalten, die da und dort in Deutschland erscheinen und nicht nach Italien gelangen, wenn sie nicht ausdrücklich bestellt werden. Daher habe ich die Veröffentlichung meines Buches hinausgeschoben, bis ich fernere Nachrichten und weitere Bücher besitze, was nicht spät der Fall sein wird.Google Scholar
  37. 37.
    aaO., S. 88ff. Reihenfolge der Namen wie bei Bertòla.Google Scholar
  38. 38.
    Nicht nachweisbar.Google Scholar
  39. 39.
    Nicht nachweisbar.Google Scholar
  40. 40.
    Nicht nachweisbar.Google Scholar
  41. 41.
    aaO., S. 94. — Übersetzung: Warum hat Gessner nicht die Feder des Ossian-Über-setzers in Bewegung setzen können !Google Scholar
  42. 42.
    Bezeichnet Knoefler fec. Google Scholar
  43. 43.
    S. (3) — 14 der französischen Ausgabe (Forlì; BM), nach der im folgenden zitiert wird.Google Scholar
  44. 44.
    aaO., S. (3).Google Scholar
  45. 45.
    aaO., S. 4.Google Scholar
  46. 46.
    Gemeint sind die oben erwähnten, in Forlì erhaltenen Briefe Caracciolis und Bertòlas unbekannte Antworten darauf.Google Scholar
  47. 47.
    aaO., S. 7.Google Scholar
  48. 48.
    aaO., S. 9f.Google Scholar
  49. 49.
    aaO., S. 13.Google Scholar
  50. 50.
    aaO., S. 10 f.Google Scholar
  51. 51.
    Enc. Ital., Bd. 2, S. 743.Google Scholar
  52. 52.
    aaO., S. 30f.Google Scholar
  53. 53.
    Der nicht unterzeichnete, durch Inhalt wie Handschrift auf Bertòla verweisende Brief bzw. Briefentwurf liegt in dem Corazza-Faszikel, Forlì. — Übersetzung: Gestatten Sie mir, zu allererst zu erklären, daß mein Herz ebenso erfüllt ist von patriotischer Liebe wie das Ihrige, daß meine Unmut über die Undankbarkeit der Ultramontanen, die ihre alte Lehrmeisterin beleidigen, der Ihrigen gleich ist; und ich habe das genügend in meiner Idea della Poesia Alemanna bewiesen, die so sehr Ihre Ungnade gefunden hat. Aber sind jene Deutschen denn wirklich und so sehr im Hintertreffen in bezug auf schöne Literatur, wie Sie es wollen ? Ich erinnere mich, daß Sie schon vor vielen Jahren eins ihrer Gedichte höchst geschmackvoll nannten; und gewiß verdiente es jenes Gedicht, selbst wenn das Land kein anderes besäße, daß wir mit mehr Nachsicht von der Sprache redeten, die es hervorbrachte. Vielleicht werden jene Dichter, die durch meine Hände gegangen sind, all ihre Schönheit verloren haben, und ich würde dies gern zugestehen; Sie aber, der Sie nicht einmal jene Sprache beherrschen, halten Sie Ihr Urteil zurück, bis ein begabterer Schriftsteller als ich Ihnen Gleim, Klopstock, Ramler, Jacobi und andere jener Sphäre besser vorstellt. Entschuldigen Sie, daß ich die Autorität eines dichterischen und philosophischen Fürsten nicht berücksichtige; seine Begeisterung für die Franzosen macht ihn mir zu verdächtig, wie auch seine blinde und finstere Voreingenommenheit gegen die nationale Dichtung […].Google Scholar
  54. 54.
    Zitiert bei Raffaello Baldi, Due Abati del’700. Cava di Tirreni: di Mauro 1911, S. 10. -Übersetzung: Was halten Sie im allgemeinen von dieser Art von Gebilden? Die Deutschen haben eine Arianna und eine Medea in dieser Art, die ich übersetzt habe. -Bertòlas Übersetzungen sind mir im Druck nicht begegnet. Gemeint sind die Artanna von Brandes/Engel und die Medea von Gotter.Google Scholar
  55. 55.
    ebd., S. 14. — Übersetzung: Da, wo ich von Gessner spreche und die Art und Weise hervorhebe, mit der er begann, sich in den ersten Jahren durch Zeichnungen nach der Natur zu üben, erwähne ich, daß die Beziehungen zwischen beiden Künsten ihm vorzüglich das Genie erweitert und den Geschmack verfeinert haben müssen. Weiter sage ich, daß man vor Gessner kein Beispiel dafür hatte, was die beiden Künste, Malerei und Dichtung, vereint in höchstem Maße vermöchten. […] Übrigens, haben Sie Gessners höchst schönen Brief gesehen über die Art, Landschaften zu malen? Es ist ein Meisterwerk seiner Art. Es steht Ihnen zur Verfügung. […]Google Scholar
  56. 56.
    Forlì, Belforte-Faszikel. Undatierter Brief. — Übersetzung: Ich sende Ihnen das Gedicht von Zachariae zurück. Ich habe es von vorn bis hinten mit Vergnügen gelesen. Da gibt es poetische, malerische und schöne Stellen. Es scheint mir eher eine […] Stanze als ein Gedicht. Aber ein Gedicht zu bilden, reicht die Lebendigkeit der Bilder, des Ausdruckes nicht aus. Jene Führung, jene Berechnung, jene Situation der Einzelelemente, jene Vielfalt, die dennoch stets auf ihr Ziel zustrebt, sie bilden das wahre Gedicht, den wahren Dichter. Zachariae ist einer, der zuviel spricht. Der Dichter muß sich verstecken, muß die Beschreibung unterbrechen mit Vergleichen, mit Dialogen, wie es alle Meister der Dichtung getan haben. Ich habe da Wiederholungen gefunden, sowohl der Sachen als auch der Gedanken, und gelegentliche Widersprüche, so z. B. auf S. 132 „da lassen die Sphären den Klang der himmlischen Harmonie erstehen, da die schweigende Bewegung der Gestirne usw.“ Ich stimme nicht mit dieser Kühnheit der Ausdrücke überein, weiß jedoch nicht, ob sie dem Dichter oder dem Übersetzer zur Last fallen. Auf S. lese ich „halb beschwingt“. Die Blätter eines Baumes können beschwingt sein, wenn der Wind sie bewegt, aber „halb beschwingt“ist eine Metapher, die den Geist verletzt; wenigstens macht sie auf mich diesen Eindruck. Andererseits hat mich die christliche Moral erbaut, die überall eingestreut ist und die die Lektüre des Gedichtes nützlich macht. Aber jene Pinien, jene Birken, jene Eichen, jene Täler, Wälder, mein Gott ! aufs höchste haben sie mir die Landschaft verleidet. Vale vale vale.Google Scholar
  57. 57.
    Forlì, Belforte-Faszikel. Undatierter Brief. — Übersetzung: Hier sende ich die Übersetzung des Abel zurück. Ich habe wenige Seiten davon gelesen. Ich gähnte, ich schlief ein — welch wunderbares Schlafmittel! Aber was für ein toller Stil? In der Widmung habe ich jenen Ausdruck bewundert, daß der Neid „mit den Schäfchenwolken an der Brust den Boden seines Ruhmes bildet“. Ich fordere alle Manieristen heraus, mir eine fürchterlichere Metapher zu zeigen. Die Schäfchenwolken, die eine bewegte Luft sind, sollen den Boden bilden ? O mein Herr Pastor, geht, geht in die Diözese zum Meditieren und laßt die Musen Musen sein! Was sagen Sie von den Flüssen? Bäche von unbestimmten Ebenen umgeben. Wie kann man einen Bach umgeben, der doch entlangfließt ? Na, na ! Behalten Sie es für sich ! 58 Forlì, Belforte-Faszikel. — Übersetzung: O welch schöne Lobrede ist das, die Sie seiner Erinnerung geweiht haben ? Ich las es schnell mit Vergnügen, mit Begeisterung, mit Anteilnahme! Ja, ich verschlang es! Vivat Bertòla! Es ist ein Juwel! Eine Lobrede, die des Lobredners wie des Gelobten würdig ist! Es gibt da unvergleichliche Stellen. Eine davon ist der Aufstieg durch die Alpen. Mir gefällt aufs beste der Dialog, den Sie mit dem Freund der Tugend hatten, mit welchem Dialog die Analyse seiner Werke und der Art, sie zu entwerfen und mit dem Pinsel oder mit der poetischen Feder auszuführen, gemacht wird. Jener große Mann und Ihr Freund hätte es aber verdient, daß Sie etwas ausführlicher die Umstände seines Todes berichtet hätten. Sehr gut ist Ihre Anteilnahme ausgedrückt, wenn Sie von dem Begräbnis sprechen und den Verlust mit jenem des anderen Freundes Pompei vergleichen.Google Scholar
  58. 59.
    Forlì, Amaduzzi-Faszikel; Savignano, Amaduzzi Carteggio MS. 4: Bertòla corrispondenza.Google Scholar
  59. 60.
    Savignano, Amaduzzi Carteggio MS. 4. — Übersetzung: Der Minister aus Wien bestellte mich letzten Donnerstag sogar zum Essen; ich ging, und er machte mir Komplimente über die Liebe, sagte er, die ich seiner Nation erweise; und er gab mir viele neue vorzügliche deutsche Bücher, die mir bei meinen Plänen höchst gelegen kommen.Google Scholar
  60. 61.
    Savignano, ebd.Google Scholar
  61. 62.
    Efemeridi Letterari, num. 15, 12. aprile 1777, S. 119f. (Darmstadt)Google Scholar
  62. 63.
    Efem. Lett., num. 24, 14. giugno 1777, S. 187–189 (Darmstadt). — Übersetzung: Möge der P. Lektor Bertola in Prosa schreiben oder Arbeiten anderer versifizieren oder völlig Eigenes komponieren, er führt alles in einer so originellen Weise aus und mit so feinem Geschmack, daß es nur denjenigen mißfallen kann, denen die Natur Geschmack und Gefühl vorenthalten hat.Google Scholar
  63. 64.
    Nürnberg, bey Johann Eberhard Zeh. Bd. 3, 1776, S. 346f. (ULC)Google Scholar
  64. 65.
    Leipzig: Dyk. Bd. 21, 1778, S. 176f. (ULC)Google Scholar
  65. 66.
    Leipzig: Weygand o.J., S. 179 (Bibliothèque Nationale et Universitaire, Strasbourg)Google Scholar
  66. 67.
    Efem. Lett., num. 12, 21. marzo 1778, S. 95f. (Darmstadt)Google Scholar
  67. 68.
    aaO., S. 180.Google Scholar
  68. 69.
    aaO., Bd. 21, 1778, S. 343f. (ULC)Google Scholar
  69. 70.
    aaO., Bd. 23, 1779, S. 160f. (ULC)Google Scholar
  70. 71.
    aaO., Bd. 34, 1787, S. 160. (ULC)Google Scholar
  71. 72.
    Efem. Lett., num. 28, 11. luglio 1778, S. 218–221. (Darmstadt)Google Scholar
  72. 73.
    aaO., Bd. 22, 1778, S. 343. (ULC)Google Scholar
  73. 74.
    aaO., Bd. 54, 1795, S. 298ff. (ULC)Google Scholar
  74. 75.
    Efem. Lett., num. 42, 16. ottobre 1779, S. 330–332; ebd., num. 43, 23. ottobre 1779, S. 341 f. (Darmstadt)Google Scholar
  75. 76.
    aaO., Bd. 24, 1780, S. 119–126. (ULC)Google Scholar
  76. 77.
    G. B. Corniani, Saggio sopra la poesia alemanna, in: Nuova raccolta di opuscoli scientifici e filologici, Bd. 26, (Venezia) 1774. (BM)Google Scholar
  77. 78.
    Efem. Lett., num. 36, 9. settembre 1786, S. 284–286. (Darmstadt)Google Scholar
  78. 79.
    Aurelio Bertòla e i suoi studi intorno alla letteratura tedesca. Torino/Roma: Loescher 1895.Google Scholar
  79. 80.
    in: Giornale storico della Letteratura Italiana, Bd. 28, 1896, S. 208–216.Google Scholar
  80. 81.
    Vorrede zu dem Gedicht nach einem Bild Poussins: Sepolcro campestre, abgedruckt in: Operette in verso e in prosa dell’abate De’ Giorgi-Bertòla. Bassano 1785, Bd. 1, S. 143.Google Scholar
  81. 82.
    Scelta d’Idillj di Gessner, tradotti dal tedesco. Napoli, presso Fratelli Raimondi. MDCCLXXVII. (Forlì)Google Scholar
  82. 83.
    Operette…, aaO., 1829, S. 101–108.Google Scholar
  83. 84.
    Studi…, S. 277. — Vgl. S. 282 des Anhangs.Google Scholar
  84. 85.
    Operette, aaO., 1829, S. 39.Google Scholar
  85. 86.
    Operette, aaO., 1829, S. 56. — Übersetzung: Soviel und derart ist die Genauigkeit und Angemessenheit der Worte, ihres Klanges und ihrer Anordnung, daß sie in einem Augenblick sogleich die Anklänge und die besondere Färbung jeder Leidenschaft darstellen und daß sie immer mehr verstehen lassen als das, was man liest. Die feinsten Züge des Ausdrucks der Empfindungen werden mit einer fast flüchtigen Steigerung hervorgehoben, so daß wir ihre Stärke fühlen, ohne ihre Kunstleistung zu sehen. Eine solche Steigerung konnte nur von einer malerischen Hand eingeführt und durchgeführt werden, die Meisterin ist, jene Wege zu eröffnen, auf denen bei der Handlung, die das Herz rührt, der Verstand getroffen und die Einbildungskraft ergötzt wird.Google Scholar
  86. 87.
    ebd., S. 82. — Übersetzung: Fast möchte ich sagen, daß die Schwingungen einer wer weiß welcher inneren Saite mich plötzlich auf das verweisen, was für mich gemacht ist: sie geben mir an, ob ich wandele, ob ich Musik anhöre, ob ich rauhe Kinder treffe, ob ich den Sonnenauf- oder -Untergang beobachte. Ich bemerke bald mit zwei oder drei Reihen, was mich in jenen Augenblicken berührt und erhoben hat; ich überfliege täglich, manchmal mehrfach an einem Tag, jene Züge, ich erweitere sie im Geiste, gruppiere sie, ordne sie um, verleihe ihnen Farben; kurz, ich belebe mit gewandeltem Eifer jene Art von Pflanzenwuchs, bis ich die Pflanzen plötzlich frisch und reif vor mir habe, einmal in der Malerei, ein andermal in der Dichtung.Google Scholar
  87. 88.
    Efem. Lett., num. 36, 3. settembre 1789, S. 284–287. (Darmstadt)Google Scholar
  88. 89.
    (Modena), Bd. 41, 1789, S. 294f. (ULC)Google Scholar
  89. 90.
    AD Bibl., Bd. 92, 1. St., 1790, S. 207–210. (ULC)Google Scholar
  90. 91.
    ebd., S. 209 f.Google Scholar
  91. 92.
    aaO., 40. Bd., 2. St., S. 206–211. (ULC)Google Scholar
  92. 93.
    Goth. gel. Zeitungen. Ausländische Literatur. 3. Jahrgang, 1789, S. 397–399. (BM)Google Scholar
  93. 94.
    ADB, Bd. 13, S. 197.Google Scholar
  94. 95.
    aaO., S. 143 f.Google Scholar
  95. 96.
    ebd., S. 216f.Google Scholar
  96. 97.
    aaO., Bd. 58, 1796, S. 325–345. (ULC)Google Scholar
  97. 98.
    Wurzbach, Bd. 56, S. 115 f.Google Scholar
  98. 99.
    (Vicenza), Bd. 11, 1778, S. 81–85. (ULC)Google Scholar
  99. 100.
    aaO., Jahrgang 1779, Bd. II, S. 51–56. (BM) — Vgl. Goedeke, IV, 1. 3. Aufl. 1916, S. 837. — Nicht in H. A. Korffs Dissertation.Google Scholar
  100. 101.
    Enc. Ital., Bd. 6, S. 876.Google Scholar
  101. 102.
    Pecci, Nr. 27. — Beide blieben mir unzugänglich. — Bertòlas Ode ist abgedruckt in: Operette…, aaO., 1785ff., Bd. 2, S. 123–132 und in Poesie di A. B., Pisa: Niccolò Capurro 1817, Bd. 2, S. 89–100.Google Scholar
  102. 103.
    aaO., Bd. 2, S. 95 f.Google Scholar
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    Vgl. E. K. Winter, f.v.B., in: Zs.f. Schweiz. Gesch. Bd. 5, 1925, S. 62–94;Google Scholar
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    K. Baumann, f.v.B., in: Rheinpfalz (Speyer), Nr. 301 vom 29. 12. 1955;Google Scholar
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    H. Engfer, Die Aufklärung im Hildesheimer Domkapitel, in: Alt-Hildesheim, Bd. 29, 1958, S. 29–42; ders., Die Hildesheimer Domherren v.B. und ihre Sammlungen, in: ebd., Bd. 37, 1966, S. 20–33.Google Scholar
  108. 105.
    Bisher unbekannte Gedichte von Beroldingen finden sich u. a. im Schweizerischen Museum (Zürich), Bd. 1, 1783, S. 280 u. 380f.; Bd. 2, 1784, S. 95f. u. 287f.; Bd. 3, 1784, S. 1053, 1054, 1055, 1147 f. (ULC) — Zu Beroldingens literarischer Bedeutung vgl. Meusel, Bd. I, 1796, S. 264; Heinrich Wilhelm Rotermund, Das gelehrte Hannover. Bremen: Schünemann 1823, Bd. 1, S. 160. (BM); Goedeke IV, 1. 3. Aufl. 1916, S. 207.Google Scholar
  109. 106.
    Franz Xaver Remling, Geschichte der Bischöfe zu Speyer. Mainz: Kirchheim 1854; zu Beroldingen vgl. besonders Bd. II, S. 708 f., 749, 787, 805. — Ferner vgl. Staatsarchiv Speyer, Hs. 16: Hochstift Speyer; sein geistlicher und weltlicher Personalstand in den Jahren 1752, 1760 (Nr. 50), 1763, 1768 (Nr. 245), 1775 (Nr. 361. 445), 1793, 1795 (Nr. 472. 564). — Ebd., Hs. 8: Repertorium. Urkunden zum Collegiatstift. (= St. Guido). 169. Sento con maraviglia da Roma, che siasi dimesso, il nostro Bertòla, dalla sua cattedra dell’academia reale di marina: addio signore lezioni di storia! E’ partito per Rimino, forse verrà da queste parti, e poi forse si stabilirà in Roma108.Google Scholar
  110. 107.
    Über die Geschehnisse um den Verkauf der Erbmasse durch den Neffen Beroldingens in einer (wahrscheinlich Hildesheimer ?) Auktion vgl. H. Engfer, aaO., Alt-Hildes-heim 37, 1966, S. 27.Google Scholar
  111. 108.
    Lettere di vari illustri italiani del secolo XVIII e XIX a’ loro amici, e de’ massimi scienziati e letterati nazionali e stranieri al celebre abate Lazzaro Spallanzani e molte sue risposte ai medesimi. Ora per prima volta pubblicate. Reggio: Torregiani 1841–1843, 10 Bde; Zitat: Bd. 2, S. 179. — Übersetzung: Aus Rom erfahre ich mit Verwunderung, daß unser Bettòla aus seiner Geschichtsprofessur bei der königlichen Marineakademie ausgeschieden ist: adieu mein Herr Geschichtslektionen! Er ist nach Rimini abgereist, wird vielleicht durch diese Gegend kommen und sich später vielleicht in Rom niederlassen. — Die Jahreszahl des Briefdatums ist aus dem Druckfehler 1782 berichtigt.Google Scholar
  112. 109.
    Forlì, Busta IV, fasc. 3. — Traunpaur ist mir nicht nachweisbar.Google Scholar
  113. 110.
    Wurzbach, Bd. 36, S. 138–141; ADB, Bd. 35, S. 135f. — Ein an Sperges gerichtetes Gedicht Bertòlas findet sich in Poesie…, aaO., 1817, Bd. 2, S. 66–69.Google Scholar
  114. 111.
    Jos. Spergesii Palentini centuria litterarum ad Italos’, cum appendice III. Decadum ad Varios, carmina juvenilia, inscriptiones cur. A. Cromesius. Wien 1793, 2. Aufl. ebd. 1796 (BM). — Der Band enthält keinen Brief an Bertòla.Google Scholar
  115. 112.
    Idea…, aaO., S. 264f.Google Scholar
  116. 113.
    Enc. Ital., Bd. 35, S. 572ff.Google Scholar
  117. 114.
    Enc. Ital., Bd. 31, S. 10f.Google Scholar
  118. 115.
    Unter den Hss. in Forlì finden sich neben den Heften für Bertòlas geographische Vorlesungen mancherlei Vorarbeiten für eine statistisch-politische Universalgeographie.Google Scholar
  119. 116.
    Unbekannt ist es, ob Bertòla einen Sonderdruck des Zeitschriftenabdrucks an Sperges schickte. Dokumente könnten, falls überhaupt vorhanden, in Udine zu finden sein, wo Sperges seinen Lebensabend verbrachte und auch starb.Google Scholar
  120. 117.
    ADB, Bd. 1, S. 707f.; Wurzbach, Bd. 1, S. 98ff.; Goedeke IV, 1. S. 143.Google Scholar
  121. 118.
    Benutzte Ausgabe: C.v.A. sämmtliche Werke. Hrsg. v. Joseph Friedrich Freyherrn von Retzer. Dritte neue verbesserte und vermehrte Aufl. Wien: Matthias Andreas Schmidt 1814, 6 Bde. (BM)Google Scholar
  122. 119.
    aaO., S. 136.Google Scholar
  123. 120.
    aaO., S. 147 f.Google Scholar
  124. 121.
    aaO., S. 172 f.Google Scholar
  125. 122.
    Wien u. Leipzig, bei Rudolf Gräffer und Kompagnie. 1790. (Rimini) — Mit einer Titelvignette, gez.: J. E. Mansfeld fec. Google Scholar
  126. 123.
    aaO., S. 3.Google Scholar
  127. 124.
    Efem. Lett., num. 28,13. Luglio 1782, S. 220–222; ebd., num. 44, 3. novembre 1787, S. 343–346. (Darmstadt)Google Scholar
  128. 125.
    Goth. gel. Zeitungen. Ausländische Literatur. 2. Jg. 1788, S. 93–96. (Darmstadt)Google Scholar
  129. 126.
    ADBibl., Bd. 114, 1. St., 1793, S. 180–183.Google Scholar
  130. 127.
    VIII. Stück. Mondtag, den 18. Januar 1790, Sp. 115–125. (Rimini)Google Scholar
  131. 128.
    Forlì, Wilzeck-Faszikel. — Übersetzung: Der Herr Professor Abate Bertola und durch ihn wie auch in seiner Abwesenheit die anderen Herren Professoren, besonders Herr Rat Frank und Herr Abate Spallanzani werden mich verbinden, dadurch daß sie Herrn Herder wohl aufnehmen, einen bedeutenden Schriftsteller und wegen seiner Verstandes- wie Herzensgaben höchst empfehlenswerten Mann. WilzeckGoogle Scholar
  132. 129.
    Rimini. Signatur: 4. D. II. 34, 35.Google Scholar
  133. 130.
  134. 131.
    Rimini. Signatur: 4. C. I. 28.Google Scholar
  135. 132.
    ebd., Bl. 222 r.Google Scholar
  136. 133.
    aaO., Bl. (2 r) der Widmung. — Benutztes Exemplar: ULC. — Übersetzung: und ich habe diese Fabeln mit anderen von einer vielleicht nationaleren Anlage zusammengestellt, denn ich werde nicht vor dem Geständnis zurückschrecken, daß meine Studien über die ausländische Literatur zunächst meine kleinen poetischen Arbeiten aufs stärkste beeinflußt hatten.Google Scholar
  137. 134.
    Bd. 72, 1788, S. 294–296. (ULC)Google Scholar
  138. 135.
    Efem. Lett, num. 50, 14. dicembre 1782, S. 398f.; ebd., num. 7, 14. febbraio 1784, S. 53f.; ebd., num. 1, 7. gennaio 1786, S. 5f.; ebd., num. 52, 27. dicembre 1788, S. 411–415. (Darmstadt)Google Scholar
  139. 136.
    4. Jg., 21. Stück, 22. Mai 1790, S. 161–164. (BM)Google Scholar
  140. 137.
    42. Bd., 1791, 2. Stück, S. 210–227. (ULC)Google Scholar
  141. 138.
    ebd., S. 211.Google Scholar
  142. 139.
    Vgl. Meusel, Bd. 2, S. 99; Bd. 11, S. 176f.; Bd. 13, S. 293; Bd. 17, S. 452; Felder, Gelehrtenlexikon…, Bd. 1, S. 181 f. (ULC)Google Scholar
  143. 140.
    Bd. 1, Pavia 1789; Bd. 2, ebd. 1789. — Dieses Werk blieb mir unzugänglich.Google Scholar
  144. 141.
    Friedrich von Matthisson, Briefe. Zürich: Orell, Gessner, Füssli 1795. 2 Teile. (unzugänglich).Google Scholar
  145. 142.
    Letters Written from Various Parts of the Continent, Between the Years 1785 and 1794: Containing A Variety of Anecdotes relative to the Present state of Literature in Germany, And to Celebrated German Literati, With an Appendix. In which are included, Three Letters of Gray’s, Never before Published in this Country. Translated from the German of Frederick Matthisson, By Anne Plumptre, Translator of several of Kotzebue’s Plays. London: Printed for T. N. Longman and O. Rees, Paternoster Row. 1799. (ULC)Google Scholar
  146. 143.
    ebd., S. 68 f.Google Scholar
  147. 144.
    ebd., S. 165.Google Scholar
  148. 145.
    Friedrich von Matthisson, Erinnerungen. Zürich, bey Orell, Füssli u. Co. 1810 ff. Bd. 3, 1812, S. 5–118. (ULC)Google Scholar
  149. 146.
    ebd., S. 19f.Google Scholar
  150. 147.
    Sperrung von mir.Google Scholar
  151. 148.
    ebd., S. 31, 33f. unter Berücksichtigung der ebd., S. 402 berichtigten Druckfehler.Google Scholar
  152. 149.
    Vgl. Briefe von Bonstetten an Matthisson. Hrsg. v. H. H. Füßli. Zürich: Orell, Füßli u. Co. 1827. (ULC)Google Scholar
  153. 150.
    Friedrich Matthissons Gedichte. Hrsg. v. Gottfried Bölsing. Bd. 2. Die Gedichte von 1795–1831. Nebst dem Tagebuch von 1777–1800 als Anhang. Tübingen 1913 (= Bibl. d. Lit. Ver. in Stuttgart, Bd. 261), S. 212.Google Scholar
  154. 151.
    ebd., S. 214.Google Scholar
  155. 152.
    Schriften von Friedrich Matthisson. Ausgabe letzter Hand. Zürich, bey Orell, Füßli u. Co. 1825–1829. 9 Bde. (ULC) — Zitat: Bd. 4, 1825, S. 96.Google Scholar
  156. 153.
    F.M.s Gedichte, aaO., S. 75.Google Scholar
  157. 154.
    ebd., S. 170 f.Google Scholar
  158. 155.
    ebd., S. 17.Google Scholar
  159. 156.
    Ersch u. Gruber, Bd. 47, S. 172; Wurzbach, Bd. 4, S. 320–323.Google Scholar
  160. 157.
    Biographie des D. Johann Peter Frank, k.k. Hofrathes, Spitaldirectors und Professors der praktischen Arzneywissenschaft auf der Hohenschule zu Wien, Mitgliedes verschiedener gelehrter Gesellschaften. Von ihm selbst geschrieben. Wien, Bey Karl Schaumburg u. Co. 1802 (BM), S. 124f.Google Scholar
  161. 158.
    S. Gallen. Bey Huber u. Co. 1790. (BM)Google Scholar
  162. 159.
    ebd., S. 213.Google Scholar
  163. 160.
    ebd., S. 213–215.Google Scholar
  164. 161.
    L. Meister, Erinnerungen, in: Schweizerisches Museum. (Aarau) 1816, S. 535–560; ders., Auszug aus seinem Tagebuch, ebd., S. 823–856. (Darmstadt) — Zitat: aaO., S. 553.Google Scholar
  165. 162.
    ADB, Bd. 33, S. 111–115.Google Scholar
  166. 163.
    ADB, Bd. 23, S. 76ff.Google Scholar
  167. 164.
    Christian Gottfried Schütz. Darstellung seines Lebens… Halle: Scharre 1836, Bd. 2, S. 260. (ULC)Google Scholar
  168. 165.
    Nach freundlicher Auskunft der UB Jena ist der Verbleib des Redaktionsnachlasses unbekannt.Google Scholar
  169. 166.
    Exemplare in BM und Darmstadt.Google Scholar
  170. 167.
    ADB, Bd. 13, S. 296–298.Google Scholar
  171. 168.
    J. G. Jacobi’s sämmtliche Werke. Zweyter Band. Zürich, bey Orell, Füßliu. Co. 1825, S. 398.Google Scholar
  172. 169.
    Abgedruckt u. a. in: Poesie di Aurelio Ber tola Riminese. Pisa: Niccolò Capurro 1817, Bd. 2, S. 116. (= Parnaso degl’Italiani Viventi. Vol. 9).Google Scholar
  173. 170.
    Stuttgart, preso i fratelli Maentler, Stampatori. 1790. 2 Teile. (BM). — Jeder Teil hat ein Titelkupfer nach Motiven aus Gessners Dichtungen, gez.: d’Argent. Google Scholar
  174. 171.
    Über den 1755 in Neapel geborenen Procopio vgl. Herzog Karl Eugen von Württemberg und seine Zeit. Eßlingen 1909. Bd. 2, S. 65 f. — Freundlicher Hinweis von Dr. P. Amelung, LB Stuttgart.Google Scholar
  175. 172.
    aaO., S. Vf., XIVf.Google Scholar
  176. 173.
    Ersch u. Gruber, Bd. 67, S. 403; Wurzbach, Bd. 5, S. 191; ADB, Bd. 9, S. 180f. Vgl. Benedetto Croce, in: Aneddoti e profili settecenteschi. Bari: Laterza 1922 (2. Aufl.), S. 115–128;Google Scholar
  177. 173a.
    Ludwig Pollack, in: Zum Hundertsten Todestage Goethes. Spoleto: Argentieri 1932, S. 14–22 (mit einem Angelika Kauffmann zugeschriebenen Porträt der Gräfin); Heinrich Hinterberger, Herzogin Juliane von Giovane, geh. Freiin von Mudershach… Wien: Heidrich 1946 (= Bibliophile Zeit- und Streitfragen, hrsg. v. Leopold Heidrich. 5. Heft).Google Scholar
  178. 174.
    Mehrere Gestalten der Reisegruppe werden in ihren Briefen an den gleichfalls aus Goethes Italienischer Reise bekannten Cataneser Adligen Giuseppe Gioèni erwähnt. Ungedrucktes Konvolut der Gioèni-Korrespondenz in der UB Catania. Eine Behandlung dieser Briefzeugnisse hoffe ich demnächst vorzulegen.Google Scholar
  179. 175.
    Herder, Reise nach Italien, S. 237.Google Scholar
  180. 176.
    Gesammelte Schriften der Frau Herzoginn Julie v. Giovane, gebornen Reichsfreyinn v. Mudersbach, Sternkreuz-Ordensdame… Hrsg. v. Joseph Edler v. Retzer. Wien. Gedruckt bey Ignaz Alberti 1793. (Wien) — Zu Retzer vgl. Wurzbach, Bd. 25, S. 343–346; ADB, Bd. 28, S. 275f.; Goedeke IV, 1, 3. Aufl., 1916, S. 200 und Reg., Bd. VI, S. 531.Google Scholar
  181. 177.
    Dokumente zu diesem Lebensabschnitt sind unbekannt. Vielleicht handelt es sich bei Révay um den aus den Koalitionskriegen bekannten Anton Freiherrn von R. (1753–1806), vgl. Wurzbach, Bd. 25, S. 368ff.Google Scholar
  182. 178.
    Enc. Ital., Bd. 1, S. 264f.; DBI, Bd. 3, S. 155–157 und die dort angeführte Literatur. -Zur Biographie vgl. immer noch: A. A. Scotti, Elogio storico del Padre Giovanni Andres. Napoli 1817 u. ö.Google Scholar
  183. 179.
    V. Cian, L’immigrazione dei Gesuiti spagnuoli in Italia. Torino 1895, bes. S. 15–31.Google Scholar
  184. 180.
    Eine von Scotti genannte deutsche Übersetzung vermag ich bibliographisch nicht nachzuweisen.Google Scholar
  185. 181.
    Anlaß der auch heute noch lesbaren und informativen Schrift war, daß Andres den Sohn des Conte Bianchi nach Graz begleitete und dann von dem spanischen Botschafter, dem Marquis de Llano, Ende Januar 1793 nach Wien eingeladen wurde. -Carta del Abate D. Juan Andres a su hermano D. Carlos Andres dándole noticia de la lite-ratura de Viena. En Madrid, en la imprenta de Sancha. Ano MDCCXCIV. (ULC) -In Wien erschien 1795 gleichzeitig eine italienische und eine deutsche Übersetzung mit berichtigenden Zusätzen: Sendschreiben über das Literaturwesen in Wien, mit Zusätzen von A. Brera. Aus dem Spanischen von Joseph Richter. Wien 1795. (BM)Google Scholar
  186. 182.
    Reise durch Oestreich und Italien von J. J. Gerning. Frankfurt am Mayn, bey Friedrich Wilmans 1802. Bd. 3, S. 264. (BM)Google Scholar
  187. 183.
    En Madrid, en la imprenta de Sancha. Ano de MDCCLXXXVI ff., 2. Aufl. ebd., 1791 ff. (ULC)Google Scholar
  188. 184.
    Weimar: Industrie Comtoir 1792. 2 Bde. (BM)Google Scholar
  189. 185.
    aaO., Bd. 4, S. 214.Google Scholar
  190. 186.
    aaO., Bd. 4, S. 209 ff.Google Scholar
  191. 187.
    aaO., Bd. 4, S. 223f. — Übersetzung: Für Universalgeschichte gibt es als Professor den Abt Bertola, der Fabeln und viele andere Gedichte geschrieben hat, ferner mancherlei kleine Werke von gutem Geschmack, die ihm Ruhm eingetragen haben; und in bezug auf sein Lehrfach hat er ein Werk über die Philosophie der Geschichte erscheinen lassen.Google Scholar
  192. 188.
    Königsberg u. Leipzig: Friedrich Nicolovius 1794ff. (BM).Google Scholar
  193. 189.
    ebd., Bd. I, S. 331.Google Scholar
  194. 190.
    Lübeck u. Leipzig: Friedrich Bohn u. Co. 1796f. (BM); 2. Aufl. ebd. 1803. — Ein Teilvorabdruck: Georg Arnold Jacobi, Beschreibung einer Reise an den Fuß des Mont Blanc, findet sich im Taschenbuch von J. G. Jacobi und seinen Freunden für 1795. Mit Kupfern von Chodowiecky. Königsberg u. Leipzig: Friedrich Nicolovius o. J. (= 1794), S. 125–170. (BM)Google Scholar
  195. 191.
    aaO., Bd. 1, S. 110 ffGoogle Scholar

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1974

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