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Determinanten und Konsequenzen von Kausalattribuierungen

  • Gerd Mietzel
Chapter
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Part of the Uni-Taschenbücher book series (UT23, volume 1166)

Zusammenfassung

Im Rahmen des ersten Kapitels wurde herausgestellt, daß es zu eng und unangemessen ist, wenn man die subjektiven Interpretationen eines Menschen bei der Erklärung seines Verhaltens unbeachtet läßt. Es wurde vor allem auf die Notwendigkeit hingewiesen, kognitive Zwischenprozesse zu berücksichtigen. Reize, die innerhalb und außerhalb des Menschen auftreten, dürfen nicht als quasi reflexhafte Verhaltensauslöser betrachtet werden. Wesentlich ist vielmehr, wie ein Mensch diese Reize wahrnimmt, d. h. wie er sie interpretiert oder — mit anderen Worten — welche Bedeutung er ihnen zuschreibt. Für ein Kind, in dessen Lerngeschichte Erfolge überwiegen, hat ein gutes Leistungsergebnis vermutlich eine andere Bedeutung als für einen Schüler, der in seiner Vergangenheit vor allem Mißerfolge zur Kenntnis nehmen mußte. Das zweite Kapitel wird sich überwiegend mit diesen kognitiven Zwischenprozessen und mit ihrem Einfluß auf das nachfolgende Verhalten beschäftigen.

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© Leske Verlag + Budrich GmbH, Opladen 1982

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  • Gerd Mietzel

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