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Zur Veränderung des Deutschunterrichts durch die Massenmedien

  • Ronald Gräbe
Chapter
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Part of the Schriftenreihe des Instituts Jugend Film Fernsehen book series (SIJFF)

Zusammenfassung

Die ‘Krise der Germanistik’, ihre Ursachen sowie ihre Auswirkungen auf die Fachdidaktik Deutsch sind wiederholt beschrieben worden 1). Die Ambivalenz der Revision des Faches, das Nebeneinander von technokratischem und emanzipatorischem Erkenntnisinteresse, war von Anfang an konstitutiv für eine Reform, die wie viele andere nur solange eine war, bis ihre kritischen Ansätze mit den sich verschärfenden Widersprüchen der gesellschaftlichen Situation kollidierten. Dieser Ambivalenz werde ich im folgenden an einem zentralen Postulat der Reform, der Trennung der Germanistik in eine Sprach- und Literaturwissenschaft und ihrer Entsprechung in einem separaten Sprach- bzw. Literaturunterricht, nachgehen 2). Unter Bezug auf die Richtlinien und Unterrichtsempfehlungen der Bundesländer für das Fach Deutsch werden die Implikate dieser Trennung an dem zugrundeliegenden Kommunikations- bzw. Text-Begriff aufgewiesen. Auf dieser Basis läßt sich eine Einschätzung der Erweiterung des Gegenstandsbereichs um die Massenmedien vornehmen, die zu der These führt, daß diese Erweiterung lediglich eine des Umfangs darstellt, ohne im Grunde zu einer adäquaten Einschätzung dieser neuen Inhalte zu gelangen. Diese These wird anhand des Fernsehens, des technisch avanciertesten und sozial bedeutsamsten Massenmediums, exemplifiziert.

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Copyright information

© Leske Verlag + Budrich GmbH, Opladen 1980

Authors and Affiliations

  • Ronald Gräbe

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