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Zusammenfassung

‘Entfaltung der Kommunikationsfähigkeit’ ist das allgemeinste Lernziel des Faches Deutsch. Was darunter theoretisch wie praktisch verstanden wird, ist Gegenstand der vorliegenden Arbeit, die dieses Verständnis am Beispiel des Massenmediums Fernsehen als einem Paradigma für deutschunterrichtliche Medienerziehung untersucht. Die Bestandsaufnahme führt zu der These, daß die Reaktion des Faches auf das Fernsehen bislang eher unzureichend genannt werden muß, daß von einem ‘emanzipatorischen Mediengebrauch’ keine Rede sein kann. Parallel dazu werden Überlegungen entwickelt, was unter ‘Kommunikationsfähigkeit’ in bezug auf das Fernsehen zu verstehen ist. Kommunikationsfähigkeit, so lautet hier die These, kann sinnvoll nur als Verbindung von kritischer Analyse und praktischer Kritik gedacht werden; ihre ‘Entfaltung’ umfaßt dementsprechend neben einer Medienanalyse die Medienpraxis. Eine solchermaßen theoretisch reflektierte Medienpraxis ist die Voraussetzung für einen emanzipatorischen Mediengebrauch, der die öffentliche, mediale Artikulation von Erfahrung und Interesse durch die betroffenen Subjekte selbst zum Ziel hat.

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© Leske Verlag + Budrich GmbH, Opladen 1980

Authors and Affiliations

  • Ronald Gräbe

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