Anreizkompatible Finanzverträge II: Intermediäre Finanzierung

  • Diemo Dietrich
  • Uwe Vollmer

Zusammenfassung

Gemäß der Legaldefinition des Artikel 1 der Ersten Europäischen Bankenrichtlinie sind Banken bzw. Kreditinstitute alle Unternehmen, deren Tätigkeit darin besteht, Einlagen oder andere rückzahlbare Gelder des Publikums entgegenzunehmen und Kredite für eigene Rechnung zu gewähren. Die Hauptgeschäfte einer Bank bestehen also in der Aufnahme von Einlagen und in der Kreditvergabe. Warum aber geben die Überschusseinheiten einer Volkswirtschaft ihre finanziellen Mittel einer Bank (die diese in Kredite investiert), anstatt sie direkt den Defiziteinheiten zu überlassen? Was also sind die ökonomischen Vorteile einer indirekten Finanzierung über eine Bank gegenüber der direkten Finanzierung? Und weiter: Sind mit einer indirekten Finanzierung nicht auch zusätzliche Kosten (Delegationskosten) verbunden, die bei einer direkten Finanzierung nicht entstünden? Wovon hängt es schließlich ab, ob die zusätzlichen Vorteile einer intermediären Finanzierung deren zusätzlichen Kosten übersteigen? Diesen Fragen widmet sich dieses Kapitel.

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2005

Authors and Affiliations

  • Diemo Dietrich
    • 1
  • Uwe Vollmer
    • 2
  1. 1.Bereich Finanzmärkte und FinanzinstitutionenInstitut für Wirtschaftsforschung HalleDeutschland
  2. 2.Institut für Theoretische Volkswirtschaftslehre, insbesondere Geld und WährungUniversität LeipzigDeutschland

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