Advertisement

Rendite und Effektivzins

  • Horst Schröder
Chapter
  • 12 Downloads

Zusammenfassung

Unter rechnerischer Berücksichtigung aller den Effektivzins beeinflussenden Faktoren resultiert die Marge aus dem Überschuss an Zinsen aus dem Aktivgeschäft, verglichen mit dem Passivgeschäft. “Zinsen” bedeutet allerdings nicht nur Nominalzins, sondern auch Auflösung des Dis-Agios und Erlöse aus der Wiederanlage anfallender Tilgungsbeträge und Zwischenanlage unterjährig zahlbarer Zinsen. Der jeweils errechnete Effektivzins kann also nur ein fiktiver Wert sein, der in den seltensten Fällen der Rendite entspricht. Das bedeutet jedoch nicht, dass dem Effektivzins hierdurch die reale Basis, nämlich für sich in Anspruch nehmen zu können, einziger Operationswert für die Preisund Kostenkalkulation zu sein, entzogen wird. Da die Rendite den jährlichen Gesamterfolg eines angelegten Kapitals widerspiegelt, müssen demnach bei allen Darlehen mit unterjähriger Zahlung der Darlehensleistungen die Zwischenanlage-(Möglichkeiten) - Zinsen - bzw. die Wiederanlage-(Möglichkeiten) - Tilgungsbeträge - (auf der Passivseite ist “endfällig” refinanziert worden, deshalb ist die Wiederanlage der Tilgungsbeträge zu bewirken. Tilgungsanleihen o.ä. gibt es kaum noch, abgesehen davon, dass sie nicht mehr in die heutige Kreditlandschaft passen) als beeinflussende und beachtenswerte Faktoren berücksichtigt werden.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler, Wiesbaden 1978

Authors and Affiliations

  • Horst Schröder

There are no affiliations available

Personalised recommendations