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Objektorientierung und Softwarequalität

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Zusammenfassung

Mit Kapitel 5 haben wir unseren Ansatz einer objektorientierten Methode vorgestellt. Wir haben die Grundbegriffe definiert, ihr Zusammenspiel in einem objektorientierten Modell aufgezeigt und uns dann der Umsetzung dieses Modells im Softwareentwicklungsprozeß gewidmet. Jetzt betrachten wir die vorgestellten Konzepte unter einer neuen Fragestellung - nämlich, welchen Beitrag liefert die Objektorientierung zur Erstellung qualitativ hochwertiger Software. Dies ist die Kernfrage, die sich bei der Einführung der objektorientierten Methode in der Praxis stellt. Natürlich werden oft kurzfristigere Nutzen-Kosten Überlegungen angestellt. Etwa: Wie hoch ist der Aufwand für die Einführung der Objektorientierung und wieviel schneller können danach Softwareprojekte durchgeführt werden? Auf Fragen dieser Art gehen wir in Kapitel 8 und 9 ein. Hier geht es uns darum, die Aspekte der Objektorientierung herauszuarbeiten, die einen wesentlichen Beitrag zur Lösung des elementaren Problems der Softwareentwicklung liefern - dem Streben nach mehr Softwarequalität. Knuth hat dieses Problem in den Mittelpunkt seiner Arbeit gestellt (vgl. [59]); er diskutiert Qualität bezogen auf sein Verständnis von Fehlern. Wir betrachten das Thema von einer anderen Seite: Es geht uns weniger darum zu fragen, wie vermeiden wir Fehler bei der Softwareentwicklung als vielmehr die Aufmerksamkeit auf die konstruktive Sicherung relevanter Qualitätsmerkmale zu richten.

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Copyright information

© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig/Wiesbaden 1993

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