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Einleitung

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Zusammenfassung

Objektorientierung ist in den letzten Jahren zu einer einheitlichen Sichtweise geworden, mit der die Tätigkeitsbereiche einer Organisation analysiert, modelliert und informationstechnisch unterstützt werden können. Damit ist Objektorientierung mehr als eine Technik, um ein Anwendungssystem mit Hilfe von Klassen und Vererbungshierarchien zu programmieren. Die Methode, so wie wir sie mittlerweile verstehen, läßt sich auf verschiedenen Betrachtungsebenen anwenden: Da ist zunächst die objektorientierte Softwareentwicklung, die die Konzepte der Analyse, des Systementwurfs und der objektorientierten Programmierung in den Zusammenhang geeigneter Leitbilder für die Softwareentwicklung stellt. Bereits hier soll deutlich werden, daß die traditionelle Trennung zwischen der Analyse eines Anwendungsgebiets und dem Systementwurf, aber auch zwischen Entwurf und Programmierung in ihrer Striktheit aufgehoben wird. Wenn wir bei der objektorientierten Softwareentwicklung das Anwendungssystem in seinen verschiedenen Stadien in den Mittelpunkt stellen, so betrachten wir bei der objektorientierten Vorgehensweise vor allem den Prozeß, der im Rahmen eines Softwareprojektes zu diesem Anwendungssystem als seinem Ergebnis führt. Daß Prozeß und Produkt komplementär sind, hat Christiane Floyd bereits in [34] deutlich gemacht. Akzeptiert man dies, so verwundert nicht festzustellen, daß auch die Organisation, in der die objektorientierte Methode eingesetzt wird, davon nicht unberührt bleibt. In der letzten Zeit hat die Diskussion um eine objektorientierte Organisationsentwicklung begonnen, deren Stand wir auch in diesem Buch nachzeichnen wollen.

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© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig/Wiesbaden 1993

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