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Integrierte Schaltungen und einfache Rechnerbausteine

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Zusammenfassung

Der Aufbau von Halbleiterschaltungen erfolgte zuerst mit einzelnen Transistoren, Dioden, Widerständen und Kondensatoren. Eine der ersten transistorisierten Rechenanlagen, die IBM 7090, war im wesentlichen ein Nachbau der röhrenbestückten IBM 709, bei der die Röhrenschaltkreise durch Transistorschaltkreise ersetzt wurden, ohne die Rechnerarchitektur grundsätzlich zu ändern. Um 1958 begann man, mehrere Transistoren auf einem gemeinsamen Substratplättchen (engl, wafer) aufzubauen, anfangs zwei oder vier Transistoren, bald aber ganze Schaltungen, wie mehrere Gatter oder Flip-Flops. Die so erzeugten Bausteine heißen integrierte Schaltungen (integrated circuits — IC oder kurz chips). Die damals verwendete Technik wird heute Small Scale Integration (SSI) genannt. Typische Repräsentanten dieser Technik sind ICs mit vier NAND- oder NOR-Gattern oder zwei oder vier FlipFlops. Bald wurde die Zahl der Bauelemente pro Chip höher, Teilschaltungen wie etwa ein Addierwerk wurden in dieser Medium Scale Integration (MSI) verfügbar. Der nächste Schritt, die Large Scale Integration (LSI) führte zu Bausteinen mit mehreren tausend Schaltfunktionen pro Chip.

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© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig 1988

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