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PISA 2000 pp 11-12 | Cite as

Vorwort der Präsidentin der Kultusministerkonferenz

  • Annette Schavan

Zusammenfassung

Die Frage nach dem Leistungsvermögen deutscher Schülerinnen und Schüler ist seit einiger Zeit Gegenstand der öffentlichen bildungspolitischen Debatte. Mit ihrem Beschluss vom Oktober 1997 (Konstanzer Beschluss) und ihrer Beteiligung an der internationalen Vergleichsuntersuchung PISA der OECD hat die Kultusministerkonferenz diese Frage aktiv aufgegriffen. Ihr geht es darum, über Spekulation und subjektive Einschätzungen hinaus zu gesicherten Befunden über Stärken und Schwächen deutscher Schülerinnen und Schüler in zentralen Kompetenzbereichen zu kommen. Sie sollen Grundlage gezielter und wirksamer Anstrengungen zu Leistungsverbesserungen im Bildungswesen werden. PISA ist dabei Teil einer längerfristig und breit angelegten Strategie der Qualitätssicherung. Sie umfasst: eine periodische Wiederholung der Untersuchungen (PISA 2000, PISA 2003, PISA 2006), bundesinterne Ländervergleiche (PISA-E), komplementäre Untersuchungen in weiteren wichtigen Kompetenzbereichen (DESI: aktive Sprachbeherrschung im Deutschen und Fremdsprachenkompetenz), Untersuchungen auf anderen Schulstufen (IGLU: Grundschulleseuntersuchung), Untersuchungen auf der Ebene einzelner Länder und die Intensivierung der inhaltlichen Debatte über Leistungsziele und Curricula (vgl. die von der Kultusministerkonferenz in Auftrag gegebenen Expertisen zur Situation des Oberstufenunterrichts in H. E. Tenorth (Hrsg.), Kerncurriculum Oberstufe. Mathematik — Deutsch — Englisch).

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 2001

Authors and Affiliations

  • Annette Schavan
    • 1
  1. 1.BonnDeutschland

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