Was lässt Ehen heute (noch) gelingen? — Die Ergebnisse der empirischen Studie

  • Lukas Schreiber

Zusammenfassung

Bei der Darstellung qualitativer Forschungsergebnisse hat man grundsätzlich zwei verschiedene Möglichkeiten: Man kann sich entweder systematisch an inhaltlichen Kategorien orientieren, oder man kann die komplexen Strukturen von Einzelfällen beziehungsweise einige idealtypisch zugespitzte Strukturmuster zusammenhängend darstellen. Für beide Vorgehensweisen gibt es gute Gründe, und es gilt aus dem jeweiligen Erkenntnisinteresse den passenden Modus der Präsentation abzuleiten. In der hier vorliegenden Untersuchung richtet sich das Erkenntnisinteresse mit der Fragestellung: „Was lässt Ehen heute (noch) gelingen?“, auf einzelne Bedingungsfaktoren und Gründe für eine posttraditionale Ehestabilität. Da also in erster Linie nach dem Was gefragt wird und die Frage nicht etwa heißt: „ Welche Ehen gelingen heute?“, erscheint eine Systematik nach inhaltlichen Kategorien hier am ehesten angezeigt. Und es gibt noch ein weiteres Argument, das diese Form der Darstellung hier nahelegt: Es erscheint sinnvoll, die sechs Felder, die der Analyse des Materials eine formale Struktur geben und die man daher auch als sechs verschiedene potentielle Fundstellen für Gründe und Bedingungsfaktoren der Ehestabilität bezeichnen kann (vgl. 4.), diese sechs Felder nun also auch als Grundstruktur für die Darstellung der Ergebnisse heranzuziehen.

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© Westdeutscher Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

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  • Lukas Schreiber

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