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Auf dem Weg zu einem konstruktivistischen Erklärungsmodell außenpolitischen Einstellungswandels

  • Christoph Weller

Zusammenfassung

Die intensive Auseinandersetzung mit zwei Forschungssträngen, die Erklärungen für einen rapiden außenpolitischen Einstellungswandel anzubieten haben, hat die erheblichen erkenntnistheoretischen Probleme verdeutlicht, in welche die Ansätze sowohl aufgrund ihrer normativen Orientierungen als auch durch ihre interdisziplinären Anknüpfungen an inzwischen veraltete und theoretisch-konzeptionell überholte Forschungen geraten.1 Diese erkenntnistheoretische Kritik stellt nun aber zugleich einen geeigneten Ausgangspunkt dar, um ein Erklärungsmodell außenpolitischen Einstellungswandels zu entwickeln, das erkenntnistheoretisch gesicherter und zugleich analytisch umfassender als die zwei vorliegenden Ansätze ist. Wenn sich beide Analyseebenen, die sich für außenpolitischen Einstellungswandel als zentral erwiesen haben, mit einem theoretischen Zugriff erfassen ließen, wäre eine Integration der Erklärungsvariablen, die sich bei der Überprüfung der Hypothesen 1 und 5 als bedeutsam erwiesen haben, innerhalb eines Erklärungsmodells vorstellbar. Wenn dieses Modell sich zugleich der vorgebrachten erkenntnistheoretischen Kritik entziehen könnte, wäre der Forschung über außenpolitische Einstellungen und Feindbilder ein Beitrag hinzugefügt, der weit über die vorliegende Forschung hinausweist.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden 2000

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  • Christoph Weller

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