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Feindbild-Zerfall und außenpolitischer Einstellungswandel

  • Christoph Weller

Zusammenfassung

Wenn in dieser Arbeit emige Schritte in Richtung auf ein allgemeines Erklärungsmodell außenpolitischen Einstellungswandels anhand der eingehenden Analyse eines bzw. zweier empirischer Fälle und der zu ihrer Erklärung vorliegenden Erklärungsansätze gegangen werden sollen, sind zunächst bestimmte Grundlagen für ein solches Vorgehen darzustellen. Das zur Erklärung anstehende Phänomen ist möglichst präzise zu erfassen, sowohl begrifflich wie empirisch. Dabei ist im Hinblick auf die später herangezogenen Erklärungsansätze zu diskutieren, wie sich dieses Phänomen in seiner empirischen Ausprägung bestimmen und untersuchen läßt; es geht um die Operationalisierung der abhängigen Variable. Zunächst aber soll, ehe in die theoretischen Zusammenhänge eingestiegen wird, der historische Kontext skizziert werden, dem sich die Fragestellung dieser Arbeit verdankt und der zugleich der empirische Gegenstand dieser Arbeit ist. Erst der Feindbild-Zerfall gegenüber der Sowjetunion am Ende des Ost-West-Konflikts1 in der Bundesrepublik Deutschland und den USA schuf die Voraussetzung, neu darüber nachzudenken, wie sich die Bedingungen erforschen lassen, unter denen ein rapider außenpolitischer Einstellungswandel stattfinden kann.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Christoph Weller

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