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Handlungsbezug und Komplexitätsgrad von Theorien

  • Erich Frese

Zusammenfassung

Die vorangegangene Analyse des organisatorischen Gestaltungsproblems betrachtete organisatorische Strukturen unter Betonung des Mittel-Zweck-Zusammenhangs. Bei Zugrundelegung des klassischen Handlungsverständnisses ist das eine naheliegende Perspektive, die aber nicht für jede Theoriekonstruktion verpflichtend sein kann. Das hat schon die dargestellte, von Gouldner2 in die Organisationstheorie eingeführte Unterscheidung zwischen ‘rationalen Systemen’ und ‘natürlichen Systemen’ deutlich gemacht. Da sich gerade in jüngster Zeit in der Organisationstheorie starke Tendenzen zur Betonung der ‘natürlichen’ Dimension feststellen lassen, erscheint die Auseinandersetzung mit dem Handlungsbezug organisatorischer Theorien geboten zu sein. Aufschlußreich für einen solchen Versuch sind Beiträge von Krone/Jablin/Putnam3, Pondy/Mitroff4 und Weick/Daft5 zur Systematisierung von Organisationstheorien nach der Komplexität ihres jeweiligen Erklärungsansatzes. Ihre Unterscheidung in mechanistische, kognitive und interpretative Theorien greift dabei auf die von Boulding6 entwickelten Kategorien zur Beschreibung und Abstufung der Komplexität von Systemen zurück.

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1992

Authors and Affiliations

  • Erich Frese
    • 1
  1. 1.KölnDeutschland

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