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Studium in Zürich, Göttingen und Berlin

  • Walter Purkert
  • Hans Joachim Ilgauds
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Part of the Biographien hervorragender Naturwissenschaftler, Techniker und Mediziner book series (BIOGR, volume 79)

Zusammenfassung

Im Herbst 1862 begann Cantor das Studium an der Universität Zürich. Er wurde am 9. 10. 1862 an der philosophischen Fakultät immatrikuliert. Die Matrikelbücher verzeichnen seinen Vornamen als Georg, aber auch als George und Jost. Seinen Wohnsitz nahm Cantor in Zürich bei Professor Graeffe in der Kuttelgasse. [100] Cantor blieb in Zürich nur ein Semester, da ihn der Tod des Vaters zwang, in die Heimat zurückzukehren. An der Universität Zürich hätte Cantor aber auch zur damaligen Zeit kaum mit der modernen Mathematik in Berührung kommen können. Die Universität Zürich war in den Jahren um 1860 auf mathematischem Gebiet nicht sehr gut besetzt. Die Mathematik vertraten der als Lehrer vorzügliche Carl Heinrich Graeffe und Johann Wolfgang von Deschwanden als Professoren. Als außerordentlicher Professor war der Astronom und Kulturhistoriker Johann Rudolf Wolf tätig, als Privatdozenten Casper Hug und Jacob Heinrich Durège. Auf physikalischem Gebiet wirkte allerdings damals an der Universität in Zürich mit Rudolf Clausius eine „Größe erster Ordnung“. Die Anzahl der Studierenden war gering und betrug im Durchschnitt pro Semester an der philosophischen Fakultät etwa sechzig.

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Copyright information

© BSB B. G. Teubner Verlagsgesellschaft, Leipzig 1985

Authors and Affiliations

  • Walter Purkert
    • 1
  • Hans Joachim Ilgauds
    • 1
  1. 1.LeipzigDeutschland

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