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Einleitung

  • Jochen Bigus
Chapter
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Part of the nbf neue betriebswirtschaftliche forschung book series (NBF, volume 311)

Zusammenfassung

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Informations- und Anreizproblemen bei der Wagnisfinanzierung, d.h. bei der Finanzierung von jungen Unternehmen mit einem starken, häufig innovationsbedingtem Wachstumspotential.1 Die Arbeit ist der Informationsökonomie zuzuordnen und vertragstheoretisch ausgerichtet. Betrachtet wird die Beziehung zwischen einem kapitalsuchenden Innovator und einem Investor, z.B. einer Venture-Capital-(VC-) Gesellschaft2 oder einem Privatinvestor (Businessangel)3. Der Fokus liegt auf sehr frühen Unternehmensphasen, die auch als Seed- und Start-up-Phase bezeichnet werden.4 Nicht eingegangen wird auf die Intermediärtätigkeit5 von VC-Gesellschaften. Nicht betrachtet werden Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Börsengang des jungen Unternehmens, d.h. der Erstemission von Aktien am Kapitalmarkt.6

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Literatur

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    Der Begriff der Innovationsfinanzierung wird synonym verwandt. Im strengen Sinne weist Wagnisfinanzierung oder Venture Capital zusätzliche Elemente auf: (1) Die Kapitalbeteiligung ist für fünf bis zehn Jahre befristet angelegt, (2) der oder die Financier(s) sind zu Nachschüssen bereit und (3) sie tragen durch Beratung und Steuerung zum beabsichtigten Wertgewinn bei. Siehe Schmidt, H. (1984b), S. 713.Google Scholar
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Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Jochen Bigus

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