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Strategische Entwicklungsoptionen der Hochschulen angesichts neuer Medien

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Part of the Multimedia und Telekooperation book series (MMTK)

Zusammenfassung

Das Potential der neuen Medien, das Hochschulwesen grundsätzlich zu verändern, wird weder von Kritikern noch von Befürwortern bestritten. So erwarten Bildungspolitiker Effizienzsteigerung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und Personalkostenersparnis vom Einsatz neuer netzbasierter Medien, während die in diesem Feld aktiv tätigen Entwickler vor allem technologische und didaktische Herausforderungen im Blick haben. Bislang wird die Entwicklung der neuen netzbasierten Medien an den Hochschulen wesentlich durch die Initiative einzelner Hochschullehrerinnen und -lehrer getragen, die in ihren Bemühungen in fast allen Bundesländern durch Förderprogramme der entsprechenden Ministerien unterstützt werden. Dabei hat sich gezeigt, dass vor allem in den Natur- und Ingenieurwissenschaften und der Informatik der Zugang zu den neuen Medien leichter fällt, da hier der Computer bereits als Handwerkszeug und Gegenstand der Forschung seit Jahren verbreitet und akzeptiert ist. Zurückhaltung zeigt sich vor allem noch in den technikfernen Disziplinen, die in Nordrhein-Westfalen mit einer eigenen Förderrunde des Universitätsverbundes Multimedia (UVM) zur Entwicklung multimedialer und netzbasierter Lehre angeregt werden sollen1. Nicht nur die Bundesländer, sondern auch der Bund bemüht sich durch Förderprojekte, die flächendeckende und fächerweite Verbreitung von neuen Medien in den Hochschulen zu unterstützen.

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden, und Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  1. 1.Fernuniversität HagenDeutschland

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