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Zum berufskulturellen Umgang mit Schulreform

  • Hedda Bennewitz
Part of the Studien zur Schul- und Bildungsforschung book series (SZSBF, volume 25)

Zusammenfassung

In diesem Kapitel, das den Abschluss der fallanalytischen Arbeit darstellt, geht es darum, die akteursspezifischen Deutungsmuster anhand der in den vorangegangenen Kapiteln gewonnen Merkmale fallvergleichend zu betrachten. Ausgangspunkt hierfür sind die oben aus den Konzeptualisierungen herausgearbeiteten Charakteristiken: Wenn diese fallübergreifend aufzufinden sind, verfestigt sich die Annahme, dass Deutungsmuster kollektive Wissensbestände und nicht ‚nur’ subjektive Deutungen sind.

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Literatur

  1. 38.
    Oder wie es für Lehrerinnen und Lehrer aufschlussreich von Helsper (2002) als „Wissen, Können, Nicht-Wissen-Können“ beschrieben wurde.Google Scholar
  2. 39.
    Auf die soziologischen, pädagogischen und psychologischen Perspektiven und die Diskussionen innerhalb der Disziplinen etwa über die Differenzen zwischen Experte und Laie und deren Verhältnis zu Spezialisten und Professionellen kann an dieser Stelle nur verwiesen werden. Zum Überblick vgl. z.B. Hitzler u.a. 1994a, Meuser/Nagel 1997, Schulz 1998.Google Scholar
  3. 40.
    Nicht auszuschließen ist, dass das vergleichsweise junge Alter der Lehrerinnen Fischer und Meier, die beide ,erst’ im , Wendejahr’ 1989 in den Schuldienst eingetreten sind, eine, auf professionelle Entwicklung bezogen, förderliche Komponente darstellt. Beide haben ihre Ausbildung in der DDR erhalten, ihre Berufserfahrungen beruhen aber vornehmlich auf der Schulwirklichkeit im Bundesland Sachsen-Anhalt.Google Scholar
  4. 41.
    Vgl. zu Kontinuität und Lebenslauf z.B. Weymann 1989, Hoerning 2000.Google Scholar
  5. 42.
    Zum Zusammenhang von Berufserfahrung und beruflichem Selbstverständnis vgl. etwa Hirsch 1990, Hoyer 1996.Google Scholar
  6. 44.
    Die Ausrichtung des Lehrberufs bzw. der Berufskultur von Lehrerinnen und Lehrer an relativer Stabilität kommen auch in den informellen Normen des „Autonomie-Paritäts-Muster“ (Lortie 1972) zum Ausdruck. Es besagt, dass keine Erwachsner in den Unterricht eines Lehrers eingreifen solle und alle Lehrerinnen und Lehrer gleich zu behandeln sind. Besonders anschaulich ist auch der Begriff der „verewigten Routine“, wie ihn Ohlhaver/Wernet (1999, S. 11f.) in ihrem Plädoyer für eine interpretativ-fallanalytische Lehrerausbildung nutzen.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2005

Authors and Affiliations

  • Hedda Bennewitz

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