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Die akteurspezifischen Deutungsmuster

  • Hedda Bennewitz
Part of the Studien zur Schul- und Bildungsforschung book series (SZSBF, volume 25)

Zusammenfassung

In den vier Fallrekonstruktionen spiegelt sich die Bedeutung der Einführung der Förderstufe für die jeweilige Lehrperson ebenso wie die Handlungsprobleme, die aus der Interviewsituation resultieren und diese begleiten. Die Konfrontation mit der Förderstufe in Form des leitfadengestützten Interviews erfordert es dabei von den Befragten, sich mit der Einführung der Schulreform reflektierend auseinander zu setzen. In den beiden Eingangsfragen wurden durch die Interviewer die allgemeinen Modalitäten der Einführung und die individuell erwarteten pädagogischen Veränderungen angesprochen. Auf der Grundlage der transkribierten Interviewtexte wurde in den Fallrekonstruktionen eine fallspezifische Perspektive erschlossen, die zentrale Sinnentwürfe der Lehrerinnen und Lehrer sichtbar machte. Die Eingangssequenzen sind zu daher erstens zu verstehen als ereignisbezogene Deutungsprozesse, in denen überindividuelle, gesellschaftliche Wissensvorräte bzw. berufskulturelle Grundmuster aktualisiert worden sind. Diese Konzeptualisierungen sind unter 5.1 so zusammengefasst, dass die akteursspezifischen Besonderheiten sichtbar werden. Da zugleich davon auszugehen ist, dass die Intervieweingangssequenz und deren Rekonstruktion als Ausdruck der Problembearbeitung lesbar ist und sich in der Interaktionsdynamik und den Argumentationsfiguren der Prozess der Krisenbewältigung spiegelt, werden im Anschluss die Handlungsprobleme und aufgetretenen Widersprüche und In-konsistenzen thematisiert (5.2).

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2005

Authors and Affiliations

  • Hedda Bennewitz

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