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Zur pädagogischen Bestimmung der Multimediatechnologie

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Part of the Schriftenreihe der Kommission Bildungs- und Erziehungsphilosophie der DGfE book series (DGFEBILDUNG)

Zusammenfassung

Die Einsicht in den Zusammenhang von allgegenwärtiger Einführung technologischer Innovationen mit sowohl sozioökonomischen als auch soziokulturellen Strukturwandlungen macht deutlich, dass mit dem Problemkomplex ‚Technikakzeptanz‘ mehr und anderes verbunden ist als das Hinnehmen gesellschaftlicher Veränderungen durch eine vielfältig anwendbare Technik. Gerade in Bezug auf die Informations- und Kommunikationstechnik ist die generelle Behauptung, dass diese nicht akzeptiert werde, problematisch bis falsch. Wie der einige Monate vor dem Abschlussbericht der Enquète-Kommission dem Bundestag überreichte Bericht des Büros für Technikfolgenabschätzung des Bundestages (TAB) explizit ausweist, gilt das genaue Gegenteil:
  • „Die ‚Großtechniken‘, wie Kernkraft oder Gentechnik, werden zurückhaltend bis skeptisch betrachtet, während Computer & Co, Solarenergie. Technik fürs Auto sowie die Medizintechnik ausgesprochen positiv beurteilt werden.“233

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Literature

  1. 233.
    TAB (1998), S. 5.Google Scholar
  2. 234.
    TAB (1998), S. 5.Google Scholar
  3. 235.
    TAB (1998), S. 5.Google Scholar
  4. 236.
    Vgl. Knie, A.: Von der Technikfolgenabschätzung zur -geneseforschung. In: Wechselwirkung 42 (1989), S. 38–42.Google Scholar
  5. 237.
    Focus-Groups bestehen aus einer annähernd repräsentativen Auswahl von,betroffenen‘Personen, die einerseits als Multiplikatoren in der Bevölkerung wirken sollen, andererseits die Perspektive von,Laien‘in den Gestaltungsprozess einbringen sollen.Google Scholar
  6. 238.
    Schlussbericht der Enquete-Kommission (1996), S. 89 ff.Google Scholar
  7. 239.
    Die Anstrengungen dazu sind inzwischen stetig gestiegen, gehen aber kaum über die Bereitstellung einer Infrastruktur hinaus.Google Scholar
  8. 240.
    Lockwood, F.: Activities in self-instruetural texts. London (1992).Google Scholar
  9. 240a.
    sowie: Lockwood, F.: A cost benefit analysis model to describe the perception and use of activities in self-instructural texts. In: Valcke, M.; Lockwood, F. (Eds.): Research in relation to new developments in distance educational materials. Heerlen (1993), S. 65–84.Google Scholar
  10. 241.
    Rützel, J.: Subjektorientierung in der beruflichen Bildung unter den Bedingungen der systemischen Rationalisierung — Näherungen aus der Sicht der kritischen Bildungstheorie. In: Jahrbuch für Pädagogik 1997. Mündigkeit. Zur Neufassung materialistischer Pädagogik. (1997), S. 265–282 Hier: S. 269.Google Scholar
  11. 242.
    Rützel (1997), S. 269.Google Scholar
  12. 243.
    Hessische Landesregierung (2000).Google Scholar
  13. 244.
    Ganz zu schweigen von der didaktischen Qualität, bzw. der Sperrigkeit, die diese Produkte beim Versuch, ihre Handhabung zu erlernen, offenbaren. Sie sind eben nicht zum grundständigen Erlernen einer Fähigkeit konzipiert worden. Im Gegenteil: Sie setzen weitgehende Fachkenntnisse voraus und bieten verfahrenstechnische Optimierungsstrategien.Google Scholar
  14. 245.
    Rützel (1997), S. 273.Google Scholar
  15. 246.
    vgl. a. Beck, U.: Risikogesellschaft. Frankfurt am Main (1986).Google Scholar
  16. 247.
    Allerdings dienen die durch didaktische Reduktion (Michelsen) gestalteten Modelle zur Veranschaulichung durch Vereinfachung (also auch Abstraktion) von zu vermittelnden Sachverhalten. Technologische Reduktion ist demgegenüber aber die Gestaltung von Modellen durch Abstraktion, nicht zur Veranschaulichung, sondern zum Zwecke automatischer Operabilität.Google Scholar

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2005

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