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Einleitung

Chapter
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Part of the Schriftenreihe der Kommission Bildungs- und Erziehungsphilosophie der DGfE book series (DGFEBILDUNG)

Zusammenfassung

Die vorliegende Arbeit,Kybernetische Interventionen: Zum kritischen Verständnis des immanenten Verhältnisses von Multimedia und Pädagogik‘geht von dem Forschungsparadigma aus, dass Technik und Pädagogik einen Zusammenhang bilden und dieser immanent zu entfalten ist. Um diesem Paradigma folgen zu können, wird eine allgemeine wissenschaftstheoretische Perspektive eingenommen, die in einer spezifischen Weise auf der Autonomie der Wissenschaft besteht. Sie begreift die Kritik an der Wissenschaft als Prinzip ihrer selbst. Wissenschaft wird prinzipiell als kritische Wissenschaft verstanden.

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Literature

  1. 1.
    Bulthaup, P.: Kritische Wissenschaft und Wissenschaftskritik. In: Bulthaup, P.; Das Gesetz der Befreiung und andere Texte, Lüneburg (1998), S. 19–28. Hier: S. 27.Google Scholar
  2. 4.
    „Die,Kritik der Kritik‘besteht methodologisch in der Radikalisierung der kritischen Reflexion, genauer der Beziehung der Reflexion auf sich selbst. Im Unterschied zur ständigen Ausweitung von Rationalität, die sich im Technologisierungsprozess permanent vollzieht, bedeutet die Reflexion der Reflexion, dass diese sich vor allem auf ihre vor- und nichtreflexiven Voraussetzungen bezieht, sich als Allgemeines ihrer Beziehung zu jenen vor allem auch in ihrer sensitiven Qualität gewahr wird. Sie zielt damit auf ein Empfindlichwerden der Reflexion und auf eine reflexive Empfindlichkeit, die im spekulativen Urteil zumindest ihre theoretische Form hat. Die dafür grundlegende systematische Denkfigur finde ich schon in Kants Bestimmung,reflektierender Urteilskraft‘als Reaktion auf ein Ungenügen an der Vernunftkritik“. Euler, P.: Gesellschaftlicher Wandel oder historische Zäsur? Die,Kritik der Kritik‘als Voraussetzung von Pädagogik und Bildungstheorie. In: Rützel, J.; Sesink, W. (Red.): Jahrbuch für Pädagogik 1998. S. 224.Google Scholar
  3. 5.
    „Das Spezifische einer sich kritisch verstehenden Interdisziplinarität ist es (…), dass sie theoretisch und praktisch nicht bloß von außen, also fremd- oder anti-disziplinär auftritt, sondern eben weiß, dass sie im gewissen Sinne sachlicher als die Disziplin sein muss.“Euler, P.: Lebenswelt, Interdisziplinarität und Bildung. In: Wechselwirkung Nr. 69 (1994), S. 25.Google Scholar
  4. 7.
    In diesem Sinne sind vor allem die Arbeiten von Euler, Marotzki, Meder und Sesink anzuführen: z.B.: Euler, P.: Technologie und Urteilskraft. Weinheim (1999); Marotzki, W.: Zukunftsdimensionen von Bildung im neuen öffentlichen Raum. In: Marotzki, W.; Meister, D. M.; Sander, U. (Hrsg.): Zum Bildungswert des Internet. Opladen (2000), S. 233–258;Google Scholar
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© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2005

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