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Zusammenfassung

Im Fokus der Betrachtung steht die Arbeit der Kommission „moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“.l Die sogenannte „Hartz-Kommission“, benannt nach ihrem Vorsitzenden Dr. Peter Hartz,2 wurde von der Bundesregierung (BReg) in Folge des Vermittlungs- und Statistikskandals der Bundesanstalt für Arbeit (BA) im Februar 2002 eingesetzt, um Reformmaßnahmen für die BA zu erarbeiten.3 Fünfzehn Mitglieder wurden ad personam und ehrenamtlich in die Kommission berufen: Kommunal- und Landespolitiker, Wissenschaftler, Vertreter der BA, Gewerkschafter, Arbeitgeber, Selbständige und Unternehmensberater.4 Sie tagten sechs Monate und legten am 16. August 2002 ihren Bericht zur Reform des deutschen Arbeitsmarktes vor. In diesem Abschlussdokument finden sich sowohl Maßnahmen zur Reform der BA als auch einige Ansätze zur Be-schäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik Deutschlands. Unter anderem enthält das Reformpaket auch Maßnahmen, wie z.B. die Deregulierung der Zeitarbeit,5 die seit Jahren zwischen den unterschiedlichen Interessenvertretern — vor allem den Tarifpartnern — hart umkämpft waren.6 In der öffentlichen Debatte wurden die Ergebnisse der Hartz-Kommission unterschiedlich aufgenommen: Einige kritisierten, dass man sich in allen Dimensionen noch einen Schritt mehr hätte vorstellen können.7

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Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Anne-Marie Weimar

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