Advertisement

Das Ende des Kalten Krieges: Die Karre vors Pferd gespannt

  • Christoph Rohde

Zusammenfassung

Die Tatsache, dass sich die Sowjetunion ohne kriegerische Maßnahmen in ihren Untergang gefügt hat, beweist für Vertreter liberaler Denkansätze, dass die UdSSR in Person von Gorbatschow lernfähig war. Liberale Normen wurden ansozialisiert, der Faktor der relativen Macht spielt keine primäre Rolle bei der Erklärung des Endes des Kalten Krieges. Ein breiter Konsens hat sich darüber eingestellt, dass die Entstehung von Normen und Regimen, das Phänomen des komplexen Lernens und die Einsicht in die „Nichtrealität“ des Konfliktes (der Konflikt war „sozial konstruiert“)1der Akteure UdSSR und USA2 die Hauptfaktoren zur Erklärung des Endes des Kalten Krieges darstellen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

References

  1. 3.
    Michael Mandelbaum (2002): Ideas That Conquered The World: 51.Google Scholar
  2. 4.
    Klaus-Dieter Schwarz: „Die Rolle Europas in der amerikanischen Außenpolitik“. In: Meier-Walser/Luther (2002): 184.Google Scholar
  3. 5.
    S. das Schaubild zur Rolle von passenden konstitutiven Normen bei Hobson (2000): 156.Google Scholar
  4. 6.
    William Pfaff: „Schrittmacher der Menschheit — Zu den geistigen Grundlagen der amerikanischen Außenpolitik“. In: Blätter 09/2002: 699.Google Scholar
  5. 10.
    Colin Gray: „Clausewitz rules, O.K.? The future is the past — with GPS“. In Review of International Studies, Frühjahr 1999: 163.Google Scholar
  6. 11.
    Ken Booth: „Dare not to know: International Relations Theory versus the Future“ in: Ken Booth/Steve Smith (1995): International Relations Theory Today. Cambridge: 329.Google Scholar
  7. 17.
    William C. Wohlforth (1993): The Elusive Balance.Google Scholar
  8. 21.
    S. auch Morgenthau: „A Reassessment of United States Foreign Policy”. In: The Impasse (1962): 61.Google Scholar
  9. 79.
    Eine differenzierte Sicht auf die Rolle Gorbatschows in Bezug auf die deutsche Wiedervereinigung liefern Rice/Zelikow (1999): Sternstunde der Diplomatie.Google Scholar
  10. 103.
    Jack Snyder (1991): Myths of Empire — Domestic Politics and International Ambition: 2.Google Scholar
  11. 112.
    Reinhold Niebuhr (1959): Moral Man and Immoral Society: 93.Google Scholar

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Christoph Rohde

There are no affiliations available

Personalised recommendations