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Deutschland als Einwanderungsland — Migration und Integration

  • Bernhard Gill

Zusammenfassung

Die Bundesrepublik Deutschland ist seit dem Zweiten Weltkrieg ein Einwanderungsland — auch wenn sie sich nicht als solches versteht. Im Hinblick auf die Tatsache der Einwanderung unterscheidet sie sich kaum von vielen anderen postindustriell entwickelten Ländern. Fast alle haben wie die Bundesrepublik niedrige Geburtenzahlen; viele gleichen dieses Defizit durch Einwanderung aus. Während die große Zahl der Migrantinnen, die kurz nach dem Krieg kamen, aufgrund der günstigen Lage am Arbeitsmarkt und der relativen kulturellen Nähe ziemlich schnell integriert werden konnte, sind seit den 1970er-Jahren wachsende Probleme im Umgang mit den hier lebenden ethnischen Minderheiten und der Aufnahme weiterer Einwanderer zu beobachten, obwohl der Zustrom über längere Zeiträume gerechnet keineswegs stärker geworden ist.

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Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2005

Authors and Affiliations

  • Bernhard Gill

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