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Kinderfunk: vom Erzählkasten zum endlosen Musikteppich

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Zusammenfassung

Ein „Programm für alle“, mit anspruchsvoller Unterhaltung und populärer Bildung, soll der Rundfunk nach dem Willen seiner Programmverantwortlichen seit 1923, dem Beginn regelmäßiger Sendungen, werden: Schon im Frühjahr 1924 bietet die Berliner Funk-Stunde AG ein kurzweiliges Magazin, die Ullstein-Stunde aus dem gleichnamigen Verlagshaus für Familie und Frauen, in denen auch eine Kinderecke Platz findet. Wenige Monate später gliedern andere Sendeanstalten diese Programmsparten explizit aus und bieten Programme für die kleinen Zuhörer an: In Reihen wie Der Funkheinzelmann (Erstsendung am 22. Juni 1924) oder Die Funkprinzessin (Erstsendung am 24. September 1924) werden kurze Geschichte, Schnurren und dramatische Einspielungen dargeboten, die auch neue Kombinationen von Phantasie und Technik ausloten wollen. Insbesondere die obligatorischen Märchenstoffe und Kasperlestücken werden für das Radio umgearbeitet und anschließend für die ersten Kinderschallplatten übernommen. Aber auch nach beliebten Kinderbüchern wie Doktor Dolittle oder Karl Mays Der Schatz im Silbersee werden Hörspiele inszeniert.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden 2002

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