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Kinderpresse: ein traditionelles Medium ohne Zukunft?

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Zusammenfassung

Will man alle Presseprodukte die sich an Kinder richten registrieren, muss man sich ein weit gefächeltes Spektrum vornehmen, das zudem nach Altersgruppen (etwa: für Kleinkinder, Grundschulkinder, elf- bis 14jährige, ab 14jährige) unterteilt werden kann. Es reicht von pädagogisch ambitionierten Zeitschriften für Vorschulkinder und Grundschüler über die Kinderseiten in Blättern für Erwachsene bis hin zu unzähligen, teils recht gut eingeführten Kundenheftchen, Spiel- und Werbebroschüren, die sich direkt an Kinder richten oder sie indirekt ansprechen. Denn längst sind Kinder als direkte Werbeadressaten in die Marketingstrategien einbezogen, entweder als eigenständige Käufer oder als potenzielle Anstifter für die Einkäufe der Erwachsenen (Kübier 1993b; Kübier 1997b; Baacke u.a. 1999). Zu den Hochzeiten des Vorschulfernsehens in den 70er Jahren versuchten sich auch spezielle Fernsehzeitschriften für Kinder auf dem Markt. Inzwischen sind sie wieder eingestellt worden und finden sich in Rudimenten noch auf den Kinderseiten oder in den Kinderecken der großen Programmzeitschriften. Ungleich höhere Auflagen und damit Resonanz erzielen Comics-Hefte bei Kindern, die in ihren sogenannten Magazinteilen zusätzliche Sachinformationen vergleichbar den Kinder- Zeitschriften anbieten.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden 2002

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