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Vorwort

Chapter
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Zusammenfassung

Über Medien für Kinder zu arbeiten, impliziert stets zweierlei Perspektiven, die selbst mit wissenschaftlichem Anspruch gewisse emotionale Komponenten nicht ganz ausschließen können: Zum einen den Blick zurück, der angesichts der Kontinuität, der beharrlichen Wiederverwert-barkeit und der fast unendlich anmutenden Anpassungsfähigkeit von Stoffen, Genres und Figuren der Kindermedien rasch über die Erfahrungen und Favoriten der eigenen Kindheit hinausreicht, sie aber auch immer wieder einfangt. Zum andern bedeutet es den Blick über die Gegenwart hinaus in die überschaubare Zukunft. Denn in den Medien spiegeln sich — wie pointiert, verzerrt oder idyllisiert auch immer — die Trends für und die Erwartungen an die jeweilige Kindergeneration, aber auch mögliche Befürchtungen für ihre Entwicklung und Identität. Es sind ja stets Erwachsene, die Medien für Kinder produzieren, vertreiben und vermitteln. Und sie tun es — trotz wachsender Professionalität, internationalem Marketing und mächtiger werdender Kommerzialität — immer auch aus der persönlichen Verwobenheit mit ihrer Kindheit und mit ihrem Bild vom Kind. Insofern involvieren Kindermedien für jeden und jede stets auch ein Stück weit eigene Kindheit auf ganz individuelle Weise.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden 2002

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